29. Spieltag: 5:2 - Lohhof sichert sich im Vollgas-Modus die Liga

Acht Punkte aus den vergangenen vier Spielen für SVL-Coach Manuel von Klaudy

Lohhof sichert sich mit dem besten Spiel in diesem Jahr den Klassenerhalt. Beim 5:2 (1:2)-Erfolg gegen Nord Lerchenau kann selbst ein zweimaliger Rückstand das von-Klaudy-Team nicht aufhalten.

 

Begeisternder Vollgas-Fußball, zwei Doppelschläge und eine tolle Moral: Der SV Lohhof hat sich gegen Nord Lerchenau ein weiteres Jahr Bezirksliga erballert. „Wir können stolz darauf sein. Das war ein richtig guter Fußball, den wir gespielt haben und spielerisch ein großer Schritt nach vorne“, verkündete Trainer Manuel von Klaudy, der in den letzten vier Spielen acht Punkte geholt hat.

 

Dabei ging es nicht einmal so gut los. Lohhof geriet zweimal in Rückstand. Einmal nach einem Einwurf durch Peter Zeussel (18.), dann nach einem Freistoß durch Christian Seizer (35.). Raykar Dos Santos konnte zwischenzeitlich ausgleichen (23.). „Die erste Halbzeit war schon sehr okay“, findet von Klaudy. „Wir waren bei den Gegentoren schlecht sortiert. In der Halbzeit haben wir gesagt, dass wir das Ding noch drehen. Und dann liefs richtig gut.“

 

Zwei sehr schön herausgespielte Tore durch Sebastian Matyas (50.) und Lukas Siebler (53.) brachten den SVL auf die Siegerstraße. Siebler alleine hätte das Spiel mit Großchancen bereits früher entscheiden können. Doch so waren es zwei Konter, die jeweils von Daniel Gädke (80.) und Kevin Günaydin (81.) erfolgreich abgeschlossen wurden, die Lohhof den hohen Sieg bescherte.

 

„Super Moral, super Auftreten und taktisch genau das, was wir uns vorgenommen hatten“, fasst von Klaudy zusammen und könnte damit auch den anschließenden Volksfestbesuch gemeint haben. Lohhof bleibt Bezirksligist. Ein Dank gilt an dieser Stelle auch dem ehemaligen Trainer Hans Alt, der daran ebenfalls einen großen Anteil besitzt. Am kommenden Samstag geht es zum gemütlichen Saisonausklang zuhause gegen Jetzendorf (15 Uhr).

 

28. Spieltag: Erster von-Klaudy-Sieg - Befreiungsschlag im Abstiegskampf

Erster Sieg im vierten Anlauf für SVL-Coach Manuel von Klaudy

Lukas Siebler wird zu Lohhofs Mann der Stunde. Beim 2:0 (1:0)-Auswärtssieg in Eitting markiert er die Entscheidung. Zuvor trifft Gädke. Lohhof kommt zu Luft im Abstiegskampf.

 

„Es war sicher nicht unsere beste Saisonleistung, aber wir haben wahnsinnig gekämpft und uns den Sieg verdient“, sagt ein glücklicher Manuel von Klaudy nach seinem ersten Lohhof-Sieg als verantwortlicher SVL-Trainer überhaupt.

 

In Halbzeit eins ließen defensiv starke Lohhofer – wie bereits in den letzten Spielen – nahezu keine Eittinger Torchance zu. Die einzige vergab Ex-SVLer Tobias Herrmann (25.). In der 36. Minute steckte dann Sebastian Matyas auf Daniel Gädke durch. Der Stürmer setzte sich zunächst in seiner unnachahmlichen Weise durch und traf eiskalt zur Führung. Die Belohnung für eine couragierte Leistung.

 

Das Bild änderte sich allerdings im zweiten Durchgang. Eitting riskierte nun mehr. Lohhof kam nicht mehr richtig hinten raus. Keeper Fabio di Salvo rettete einige Male die Führung für die Gäste. Einmal klatschte der Ball sogar an den Pfosten. Doch Lohhof blieb ruhig und vor allem eiskalt. In der 72. Minute brach schließlich Lukas Siebler rechts durch und traf zum dritten Mal in vier Tagen bzw. in zwei Spielen - die Entscheidung zu Gunsten Lohhofs.

 

„Für uns zählen nur die Punkte, egal wie“, sagt von Klaudy. Lohhof hat nun noch zwei Heimspiele gegen Nord Lerchenau (15.5.) und Jetzendorf (22.5.). Mit vier Punkten Vorsprung auf Eitting, das den Relegationsrang belegt, ist damit noch nichts in trockenen Tüchern.

27. Spieltag: 2:2 gegen Moosinning - Lohhof bringt sich um Lohn

Derzeit nicht zu halten: SVL-Torjäger Lukas Siebler

Lohhof zeigt beim 2:2 (0:0) gegen Aufstiegsaspirant Moosinning die beste Leistung seit dem Winter. Dass es nicht zum Sieg reicht, ist nach 0:2-Führung bitter.

 

Vier Minuten hätte es noch bedurft. Doch ein Missverständnis zwischen Verteidiger und Torwart begünstigten in der 86. Minute Moosinnings Böck, der aus vier Metern zum Ausgleich traf.

 

Trainer Manuel von Klaudy war dennoch zufrieden: „Klar überwiegt erst einmal die Enttäuschung, aber wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten.“ Aus einer kompakten Defensive stehend, wollte Lohhof schnell nach vorne spielen. Am besten klappte das zweimal nach der Pause, allerdings auch unter freundlicher Mithilfe des gegnerischen Torhüters. Der klärte einen langen Ball direkt vor die Füße von Lukas Siebler. Der traf zum umjubelten 1:0 (46.).

 

In der 60. Minute vollendet er einen weiteren Konter zum 2:0. Doch dann kam Moosinning auf. Mit vielen langen Bällen setzten sie die Lohhofer unter Druck. Wenig später traf Volkmer zum Anschluss (65.) und zuletzt eben Böck. „Da waren wir zu passiv“, ärgert sich von Klaudy.

26. Spieltag: Remis in Rohrbach

Blieb diesmal torlos: SVL-Torjäger Daniel Gädke

Erstes Auswärtsspiel, erster Auswärtspunkt. Neu-Coach Manuel von Klaudy ist zufrieden mit der Nullnummer seiner Mannschaft in Rohrbach.

 

„Es wäre zwar mehr drin gewesen, aber wir hatten selbst auch zweimal Glück“, fasst der Lohhofer Trainer die Leistung beim bis zuletzt heimstärksten Team der Liga zusammen. Dennoch büßt der SVL auf den Relegationsplatz weiter Punkte ein. Nach dem Sieg der Dornacher hat Lohhof noch ein Polster von zwei Zählern.

 

Doch die Formkurve zeigt jetzt nach oben ist von Klaudy sicher: „Das Auftreten war richtig gut und stimmt mich optimistisch für die nächsten Spiele.“ Die vier Einheiten unter der Woche haben sich für das zweitschlechteste Auswärtsteam der Liga also rentiert.

 

„Wir konnten einiges einstudieren und haben in Rohrbach ein neues System ausprobiert. Das hat fürs erste Mal richtig gut funktioniert“, so von Klaudy. Er fordert: „Wir werden jetzt weiter Gas geben, dann haben wir auch am Donnerstag eine Chance.“

 

Gegner ist um 15 Uhr der Tabellenzweiten Moosinning. Doch Zuhause ist Lohhof eine Macht und kann gegen jede Mannschaft gewinnen, ist sich der Trainer sicher. Er will dann seinen ersten Sieg als Cheftrainer.

25. Spieltag: SVL verliert gegen Haidhausen

Zufrieden mit der Moral: SVL-Coach Manuel von Klaudy

Zwei Punkte aus vier Spielen sind deutlich zu wenig für die Lohhofer Ansprüche. Zumal es gegen die unteren vier Teams der Tabelle ging. Auch das 0:1 (0:1) gegen Haidhausen ist unbefriedigend.

 

„Für die Moral brauchbar aber nicht zufrieden mit dem Ergebnis“, bezeichnet Manuel von Klaudy das Spiel gegen Haidhausen. Für den neuen Cheftrainer auf der Lohhofer Bank war es gut zu sehen, dass sein Team im zweiten Durchgang immer wieder anlief, auch „wenn uns einfach kein Ball vor den Fuß springen wollte“.

 

Ganz bitter war sicherlich der frühe Rückstand, dem eine Fehlerkette vorausging und der das taktische Konzept erst einmal über Bord warf (7.). In der ersten Halbzeit wollte dann auch nach vorne nichts mehr gelingen. Erst in Hälfte zwei trauten sich die Hausherren wieder mehr zu. Auch weil der Gegner sich zurückzog hatte Lohhof mehr Spielanteile. Ein Tor wollte allerdings nicht mehr gelingen.

 

Kommende Woche geht es nach Rohrbach. In vier Einheiten will von Klaudy bis dahin etwas einstudieren, das Lohhof den Erfolg zurückbringt. Doch klar ist auch: „Selbstvertrauen kann man sich nicht schnitzen.“

 

24. Spieltag: Lohhof holt einen Punkt in Dornach

Hätte das Spiel fast noch gedreht: Daniel Gädke

Lange in Rückstand, dann doch noch ausgeglichen und fast noch gewonnen. Lohhof meldet sich mit starker zweiter Hälfte zurück. Das 1:1 (0:1) in Dornach könnte noch wichtig werden.

 

In der Schlussminute kam sie dann doch noch, die eine Chance für Daniel Gädke, dem gefährlichsten Lohhofer Angreifer in dieser Saison. Und so wie der Ball auf ihn zugerollt kam, war vielen klar: der sitzt jetzt. Eiskalt netzte er ein. „Völlig verdient aufgrund der zweiten Halbzeit“, sagt Co-Trainer Manuel von Klaudy. Auch wenn der SV Dornach genug Gelegenheiten hatte auf 2:0 zu stellen, dabei nicht selten von Abspielfehlern der Lohhofer profitierte.

 

Doch das war am Ende vergessen, nachdem es die Schlussminuten in sich hatten. Im Anschluss an den Ausgleich hatte Dornach noch eine Kopfballchance, die Fritz Alt von der Linie köpfelte. Im Gegenzug tauchte Gädke alleine vor dem gegnerischen Gehäuse auf, traf diesmal aber nicht (93.).

 

„Insgesamt muss man sagen, dass Dornach die erste Hälfte gehörte, wir aber in den letzten zwanzig Minuten den Gegner in seiner Hälfte einschnürten“, so von Klaudy. Das gibt Hoffnung im Abstiegskampf, denn mit einem Sieg wäre Dornach, das derzeit den Relegationsplatz belegt, bis auf zwei Punkte an Lohhof dran gewesen.

 

So kann der SVL im Heimspiel am Freitag (20 Uhr) gegen Haidhausen, das auf dem direkten Abstiegsrang steht, nachlegen.

23. Spieltag: 0:0 gegen Baar-Ebenhausen

Hatte Lohhofs größte Chance: Thommy Schrey

Bei der Nullnummer gegen den Tabellenletzten zeigt Lohhof erneut eine bescheidene Leistung und hat Glück, dass Baar-Ebenhausen ein legitimer Elfmeter nicht gegeben wird.

 

Spielerisch besser aber ohne die zwingenden Chancen, das kennen sie in Lohhof schon aus der Vorwoche in Finsing. Und auch gegen Baar-Ebenhausen taten sich die die Lohhofer schwer kreativ nach vorne zu spielen. Die eigentliche Stärke, das Kontern, ließen die Gäste nicht zu und lernten damit aus dem Hinspiel, als der SV Lohhof auswärts mit 5:1 gewann.

 

Die beste Tormöglichkeit hatte der eingewechselte Tommy Schrey kurz vor Schluss, als er eine Flanke von Lukas Siebler aus spitzem Winkel aber nur ans Außennetz schoss. „Ansonsten haben wir einmal richtig Glück gehabt, als der Schiedsrichter nach einem Foul im Strafraum nicht gepfiffen hat“, sagt Co-Trainer Manuel von Klaudy.

 

Das war eine gute halbe Stunde vor Schluss. „Dann ist es hektisch geworden und wir haben unsauberer nach vorne gespielt, das hat dem Gegner in die Karten gespielt“, so von Klaudy. Letztlich eine gerechte Nullnummer im Hans-Bayer-Stadion.

22. Spieltag: Lohhof verliert  in Finsing

Ein Spiel zum vergessen für die Lohhofer um das Trainergespann

Lohhof verliert eine schwache Bezirksliga-Partie in Finsing auf kuriose Weise mit 0:2 (0:0). Missgeschicke innerhalb von zwei Minuten verhindern den möglichen Punktgewinn.

 

Zwanzig Minuten vor Schluss entschied sich die Partie. Zunächst tauchte Finsings Stürmer vor SVL-Keeper Marcus Herrmann auf, legte sich den Ball vorbei und wurde vom Torwart zu Fall gebracht. Ein berechtigter Elfmeter, den Christian Rickhoff für den Tabellenvorletzten verwandelte (69.).

 

Lohhof wollte sich sortieren und auf den Ausgleich drängen. Doch stattdessen sprang der Ball bei einem Rückpass von Martin Hirn auf Herrmann in ein Loch und von dort über das Bein des Torhüters – Eigentor: 0:2 (71.). Das Spiel war entschieden. Denn Lohhof, ansonsten noch die etwas bessere zweier schwacher Mannschaften, fehlte an diesem Tag die Durchschlagskraft. Außer einer Möglichkeit durch Lukas Siebler (20.) spielte sich die Mannschaft bis in die Schlussminute keine weitere Chance heraus. Dann brach der eingewechselte Michael Huber durch, traf allerdings das Tor ebenfalls nicht (90.).

 

Ein insgesamt enttäuschender Nachmittag, den sich die Lohhofer nach vier Punkten aus zwei Spielen nach der Winterpause ganz anders vorgestellt hatten. So schaffte Finsing seinen ersten Heimdreier in der Saison und darf wieder etwas hoffen im Abstiegskampf. Lohhofs Vorsprung auf den Relegationsrang beträgt vier Punkte.

19. Spieltag: Lohhofer Traumtore schocken Kammerberg

Lohhofer Jubeltraube mit den vier Torschützen Günaydin, Schrey, Matyas und Huber (v.l.)

Lohhof besiegt Kammerberg in der ersten Halbzeit deutlich. Die schwächere zweite Hälfte hat keine Auswirkungen mehr auf das Ergebnis von 4:1 (4:0).

Es war bestimmt die bislang beste Halbzeit in dieser Saison. Lohhof überrannte die – auf gefrorenem Kunstrasen mit falschem Schuhwerk angetretenen – Kammerberger geradezu. Stürmer Michael Huber gab dabei den Türöffner. Nach nur sechs Minuten nickte er einen Eckball ein. Zwei Minuten später wurde er erneut auf die Reise geschickt, diesmal legte er quer auf Sebastian Matyas, der den Ball in den Winkel zirkelte. Sein erster Pflichtspieltreffer für die Lohhofer.

Danach ein wenig Atempause und die Möglichkeit für Kammerberg auf eine Dreierkette und so auch eine offensivere Ausrichtung umzustellen. Das Spiel nach vorne wurde aus Gästesicht jedoch nicht besser. Und das nach hinten auch nicht: Bereits nach einer halben Stunde sorgte Kevin Günaydin für die Vorentscheidung. Felix Freiberger hatte einen Eckball spektakulär per Fallrückzieher in die Mitte gespielt, Günaydin nur noch den Kopf hinhalten müssen (34.).

Thomas Schrey setze dann den Schlusspunkt dieser grandiosen ersten Hälfte. Er zog von links nach innen und dann aus rund 20 Metern ab. Der Ball schlug im gleichen Winkel ein wie zuvor der Ball von Matyas (42.).

Lohhofs Trainer zur Pause noch sichtlich zufrieden, mussten dann allerdings eine schwache zweite Halbzeit ihrer Mannschaft sehen. So kam Kammerberg noch zum 1:4 durch Markus Zacherl (79.). Dabei blieb es dann. Lohhof hat nun ein kleines Polster auf die Abstiegsränge und kann die stade Zeit in Ruhe genießen.

18. Spieltag: Remis im Dauerregen gegen Schwabing

Gutes Spiel ihrer Mannschaft: Lohhofs Trainer

Lohhof spielt eine gute Regenschlacht gegen Schwabing, geht spät in Führung und kassiert doch noch den Ausgleich. Am Ende nehmen beide Teams einen Punkt mit aus diesem Abend.

 

In den letzten zwanzig Minuten war es ein offener Schlagabtausch, den sich die Mannschaften Lohhof und Schwabing im Hans-Bayer-Stadion lieferten. Der Hauptplatz war gesperrt, der Nebenplatz jedoch in keinem schlechten Zustand – trotz Dauerregen. Lohhof mit vielen Schusschancen von Thomas Schrey, Daniel Gädke oder Patrick Linsenbold. Doch auch Schwabing war nicht ungefährlich. Doch ein Tor wollte beiden Teams nicht gelingen.

 

Das machte dann wieder Kevin Günaydin zum zweiten Mal in Folge als Joker (83.). Gädke wollte zunächst durchstecken, scheiterte aber damit, dann kam Schrey hinzu, der Ball gelangte zu Günaydin und der machte es schließlich. Die Erlösung dachten viele.

 

Doch nun kam Schwabing richtig auf. Vor allem in Person von Markus Komma, der zunächst noch an SVL-Torwart Marcus Herrmann und der Latte scheiterte (85.) aber es eine Minute später besser machte. Ein geklärter Eckball der Schwabinger kam zurück in den Strafraum geflogen. Komma verschaffte sich Platz und traf (86.).

 

1:1 – am Ende ein gerechtes Resultat in einer Partie, die Lohhof forsch begonnen hatte. Viele Möglichkeiten aber gab es weder für Gast noch Gastgeber. Im zweiten Durchgang erhöhte Schwabing die Schlagzahl zu Beginn, ehe beide Mannschaften in einem packenden Spiel bis zum Schluss auf Sieg spielten.

 

Am Freitag gehts im letzten Spiel 2015 gegen Kammerberg (20 Uhr).

17. Spieltag: 2:0 - SVL lässt Spitzenreiter Sulzemoos keine Chance

Daniel Gädke schultert Kevin Günaydin nach dem 1:0

Nach drei Auswärtsniederlagen in Folge siegt Lohhof ausgerechnet im Spiel gegen den Spitzenreiter. Beim 2:0 (0:0) ist Sulzemoos praktisch chancenlos. Lohhof freut sich über Rückkehrer Dos Santos.

 

Etwas mehr als eine Woche ist Raykar Dos Santos nun wieder im Lande, da durfte er auch schon wieder mitwirken – pünktlich zum Spitzenspiel gegen den Tabellenführer Sulzemoos. Er hatte sich in Brasiliens vierter Liga fit gehalten und so das Vertrauen von Coach Hans Alt bekommen. Zurecht wie sich erweisen sollte, denn Dos Sanos belebte das Spiel und hätte es schon Mitte der zweiten Halbzeit entscheiden können (mehr über Dos Santos).

 

Doch an diesem Freitagabend stach kein Lohhofer heraus. Vielmehr lieferte die Mannschaft das beste Spiel seit langem. Doch Thomas Schrey (2., 5., 10.) und Daniel Gädke (32.) vergaben eine frühere Führung. Sulzemoos war – wenn überhaupt – nur nach Freistößen gefährlich.

 

So war es dem fünf Minuten vorher für Schrey eingewechselten Kevin Günaydin vorbehalten Lohhof zu diesem Zeitpunkt hochverdient in Front zu schießen (69.). Gädke hatte stark vorbereitet. Erst dann kam der Spitzenreiter auf. Doch wieder war es nur ein Freistoß von Rene Röhrl, der für echte Gefahr sorgte (75.). Auf der Gegenseite vergab Dos Santos aussichtsreich per Kopf und scheiterte später mit einem Alleingang am Keeper (73., 77.).

 

Die Entscheidung fiel sechs Minuten vor Schluss. Lukas Siebler schickte Gädke auf die Reise und der ließ es sich dieses Mal nicht nehmen (84.).

 

Mit diesem Sieg ist der erste Schritt getan im Tabellenmittelfeld zu überwintern. Zwei weitere könnten folgen. An den kommenden Freitagen geht’s im Hans-Bayer-Stadion gegen Schwabing und Kammerberg.

16. Spieltag: Lohhof verliert 0:2 in Karlsfeld

Machtlos bei den Gegentoren: Keeper Marcus Herrmann

Lohhofs Auswärtsspiele laufen derzeit immer nach demselben Muster ab. Auch beim fünften 0:2 in der Fremde, diesmal in Karlsfeld, beginnt Lohhof ordentlich und verliert nach einem Gegentor den Faden.
 

Noch keine Minute war gespielt, da hatte Lukas Siebler Lohhofs Führung in Visier. Doch der über ihn springende Ball tropfte auf sein Kinn, statt auf seine Brust und fiel Dominik Krueger, dem Torwart der Karlsfelder, in die Arme. Es blieb für lange Zeit die einzige Lohhofer Chance. Doch die Gäste kamen dem Tor immerhin näher als die Eintracht, sie bestimmten das Spiel.
Nach einer viertel Stunde hatte sich Karlsfeld dann freigeschwommen und traf. Mal wieder war es eine Standardsituation, durch die Lohhof in Rückstand geriet. Wie schon in Moosinning, Lerchenau und Jetzendorf. Jedenfalls durfte Milan Osmanovic nach einem Freistoß frei einköpfen (23.).

 

Vorbei war es damit mit dem Lohhofer Offensivspiel im ersten Durchgang. Die Karlsfelder Eintracht war jetzt einem zweiten Tor näher. Das fiel dann aber erst in der 64. Minute. Michael Dietl nutzte einen Querschläger in der Lohhofer Hintermannschaft zum 2:0. Zur zweiten Halbzeit kam Stephan Hörr und er war es, der schließlich noch die besten Chancen hatte. Einmal blieb er mit einem Solo noch hängen (79.), dann scheiterte er per Kopf (86.).

 

Lohhof braucht in den letzten drei Spielen vor der langen Winterpause nun dringend Punkte um nicht wieder in den Abstiegskampf zu geraten. Wie gut, dass die nächsten Spiele allesamt zuhause stattfinden. An den kommenden Freitagen ab 20 Uhr geht es gegen Sulzemoos, Schwabing und Kammerberg.

15. Spieltag: Ein bisschen Pech in Jetzendorf

Viel Lob für die gute SVL-Leistung: Co-Trainer Manuel von Klaudy

Lohhof belohnt sich für eine taktisch clevere Leistung am Ende knapp nicht. Auch weil dem SVL ein Elfmeterpfiff verweigert wird. Das einzige Tor beim 0:1 (0:1) resultiert erneut aus einer Standardsituation.

 

Wie schon bei Nord Lerchenau entscheidet eine Standardsituation auch das Spiel in Jetzendorf zu Ungunsten der Lohhofer. Was noch bitterer ist: Der Treffer nach einem Freistoß fiel bereits in der vierten Spielminute durch Philipp Federl, der am langen Pfosten durchrauschte.

 

Ein Tor, das die Defensivtaktik der Coaches um Hans Alt zunichtemachte. Doch Lohhof hielt sich weiter an das Konzept, wartete ab, um dann zu Kontern. Schon in der achten Minute hatte Lukas Siebler die Chance zum Ausgleich. Jetzendorfs Keeper Christoph Morber parierte allerdings glänzend. Wenig später wurde Daniel Gädke im Strafraum um gegrätscht. Der fällige Pfiff blieb aber aus (10.).

 

Dann war Jetztendorf an der Reihe. Nach einer Flanke grätschte SVL-Abwehrmann Simon Queiros in den Ball. Die Kugel tänzelte auf der Linie und drehte sich schließlich wieder hinaus (13.). Dann verzog abermals Siebler nur knapp (24.). Spätestens jetzt wäre der Ausgleich verdient gewesen. Doch er fiel nicht, und wollte auch im zweiten Durchgang nicht fallen.

Die Gastgeber spielten mit viel Ballbesitz weiter, so ereignisreich wie die erste Halbzeit, sollte es allerdings nicht werden. Nachdem Jetzendorf eine gute Chance ausließ, kam Lohhof erst in der Schlussphase wieder auf. Erst verpasste Huber knapp, dann schoss Gädke drüber (88.) und in der Schlussminute parierte abermals Torwart Morber einen Siebler-Fernschuss (91.).

 

Es sollte eben nicht sein. „Manchmal braucht man eben auch ein wenig Glück. Wir hatten zwar mehr Chancen aber Jetzendorfs Sieg war nicht unverdient. Die sind ein Topteam und werden oben bleiben“, glaubt Co-Trainer Manuel von Klaudy. Nach einer spielfreien Woche beginnt die Vorbereitung auf die Rückrunde in Karlsfeld.

Viel Lob für die gute SVL-Leistung: Co-Trainer Manuel von Klaudy

Lohhof belohnt sich für eine taktisch clevere Leistung am Ende knapp nicht. Auch weil dem SVL ein Elfmeterpfiff verweigert wird. Das einzige Tor beim 0:1 (0:1) resultiert erneut aus einer Standardsituation.

 

Wie schon bei Nord Lerchenau entscheidet eine Standardsituation auch das Spiel in Jetzendorf zu Ungunsten der Lohhofer. Was noch bitterer ist: Der Treffer nach einem Freistoß fiel bereits in der vierten Spielminute durch Philipp Federl, der am langen Pfosten durchrauschte.

 

Ein Tor, das die Defensivtaktik der Coaches um Hans Alt zunichtemachte. Doch Lohhof hielt sich weiter an das Konzept, wartete ab, um dann zu Kontern. Schon in der achten Minute hatte Lukas Siebler die Chance zum Ausgleich. Jetzendorfs Keeper Christoph Morber parierte allerdings glänzend. Wenig später wurde Daniel Gädke im Strafraum um gegrätscht. Der fällige Pfiff blieb aber aus (10.).

 

Dann war Jetztendorf an der Reihe. Nach einer Flanke grätschte SVL-Abwehrmann Simon Queiros in den Ball. Die Kugel tänzelte auf der Linie und drehte sich schließlich wieder hinaus (13.). Dann verzog abermals Siebler nur knapp (24.). Spätestens jetzt wäre der Ausgleich verdient gewesen. Doch er fiel nicht, und wollte auch im zweiten Durchgang nicht fallen.

Die Gastgeber spielten mit viel Ballbesitz weiter, so ereignisreich wie die erste Halbzeit, sollte es allerdings nicht werden. Nachdem Jetzendorf eine gute Chance ausließ, kam Lohhof erst in der Schlussphase wieder auf. Erst verpasste Huber knapp, dann schoss Gädke drüber (88.) und in der Schlussminute parierte abermals Torwart Morber einen Siebler-Fernschuss (91.).

 

Es sollte eben nicht sein. „Manchmal braucht man eben auch ein wenig Glück. Wir hatten zwar mehr Chancen aber Jetzendorfs Sieg war nicht unverdient. Die sind ein Topteam und werden oben bleiben“, glaubt Co-Trainer Manuel von Klaudy. Nach einer spielfreien Woche beginnt die Vorbereitung auf die Rückrunde in Karlsfeld.

14. Spieltag: Zu schwach bei Standards - Lohhof verliert in Lerchenau

0:2 - da konnte auch SVL-Keeper Marcus Herrmann wenig ausrichten

In einem schwachen Bezirksliga-Match verliert der SV Lohhof mit 0:2 (0:0) bei Nord Lerchenau. Die Gastgeber gewinnen vor allem dank starker Standardsituationen. Lohhof bleibt punktemäßig aber im Soll.

 

Es hätten das Spiel des Lukas Siebler werden können, doch ein Treffer wollte ihm an diesem verregneten Sonntag auf dem Kunstrasen im Münchner Norden trotz dreier aussichtsreicher Möglichkeiten nicht gelingen. Stattdessen trafen die bei Ecken enorm gefährlichen Lerchenauer nach eben einer solchen in Person von Christian Seizer (61.). Domenico Contento machte später den Deckel drauf (85.).

 

Lohhof begann defensiv konzentriert ohne nach vorne zu glänzen. Zwei Chancen resultierten im ersten Durchgang aus Fernschüssen durch Lukas Siebler. Einmal setzte er den Ball drüber, ein anderes Mal haarscharf daneben.

Aus dem Spiel heraus wurde Lerchenau kaum gefährlich. Keeper Marcus Herrmann bekam nur nach Standards etwas auf den Kasten. Das sollte sich in Halbzeit zwei ändern, als Seizer einnickte. Bis dahin hatte Lohhof den Faden einigermaßen verloren und nahm ihn erst nach dem Gegentor wieder auf.

 

Nach einer Flanke durch Florian Tauser hatte Siebler dann seine nächste und letzte Chance in diesem Spiel. Den Kopfball wehrte Tihomir Susilovic im Tor der Gastgeber allerdings klasse ab. Lohhof drückte nun, Lerchenau setzte Konter. Nachdem Torwart Herrmann ein Tor in der 80. Minute noch verhindern konnte, musste er fünf Minuten später die Entscheidung hinnehmen. Domenico Contento spritzte in einen Rückpass von Lukas Bachmeier etwa 15 Meter vor dem Tor und traf.

 

Nach dem 0:2 bleibt Lohhof aber weiter im Mittelfeld der Tabelle. Am kommenden Sonntag geht es dann zum Tabellenzweiten Jetzendorf. Nach den beiden Siegen in der vergangenen Spielzeit weiß man aber, dass auch diesmal wieder alles möglich ist.

13. Spieltag: Zurück in der Spur

Die SVL-Spieler bejubeln das 1:0 durch Kevin Günaydin

Dritter Heimsieg in Folge und die Punkte 17 bis 19 eingefahren. Beim SV Lohhof läuft es wie am Schnürchen - zumindest in Sachen Ergebnisse. Doch das Trainergespann ist auch nach dem 2:0 (0:0) gegen Eitting nicht ganz zufrieden.

 

Trotz fünf Siegen aus den vergangenen vier Spielen beherrscht Lohhof der Realismus. Zu häufig war der Gegner in den vergangenen Partien spielerisch überlegen gewesen. Gegen Aufsteiger Eitting konnte man das wahrlich nicht sagen, zu zerfahren war dieses Spiel über weite Strecken. „Unsere Chancen basierten meist auf Zufällen. Unser Offensivspiel kann noch besser werden“, sagte Co-Trainer Manuel von Klaudy.

 

Bereits nach vier Minuten kombinierte sich Lohhof aber doch in den gegnerischen Strafraum. Martin Hirn verpasste die Führung aus wenigen Metern nur knapp. Nach einer halben Stunde hatten die Gäste ihre erste halbwegs gefährliche Szene. Lukas Bachmeier foulte im Strafraum unglücklich, den Strafstoß tauchte SVL-Keeper Marcus Herrmann aus dem Eck (33.).

 

Ein Freistoß von Sebastian Matyas und ein Eckball sorgten noch für Gefahr vor der Pause. Doch erst im zweiten Durchgang sollte Lohhof in Front gehen. Einen Eckstoß von Lukas Siebler nickte Kevin Günaydin ein (50.). Sein drittes Saisontor. Doch schon fünf Minuten später wäre die Führung schon wieder passe gewesen, als Herrmann erneut glänzend reagierte (55.).

Im direkten Gegenzug dann die Vorentscheidung. Florian Tauser steckte auf Daniel Gädke durch, der schüttelte in unnachahmlicher Manier seine Gegenspieler ab und traf überlegt zum 2:0. Sein 13. Treffer in dieser Spielzeit.

 

„Wir können uns dieses Mal vor allem bei unserem Torwart bedanken. Positiv aber ist, dass die Leidenschaft bei uns stimmt“, findet von Klaudy. Vor der Winterpause muss Lohhof nun dreimal in Folge auswärts ran, ehe am 13. November Spitzenreiter  Sulzemoos ins Hans-Bayer-Stadion kommt.

12. Spieltag: Lohhof verliert mal wieder in Moosinning

Das Ende der Siegesserie für Hans Alt und die Lohhofer

Nach den vier Siegen in Folge verliert Lohhof erneut in Moosinning. Die dritte Niederlage im dritten Jahr. Bei 0:2 (0:0) fängt Lohhof gut an, verliert am Ende aber verdient.

 

Drei gute Gelegenheiten hatte sich Lohhof in Person von Gezim Pongja (zwei Mal) und Stephan Hörr in den ersten zwanzig Minuten erarbeitet, jedoch auch leider vergeben. Es blieben die einzigen Chancen im Spiel der Gäste, denen danach nur noch wenig einfiel.

 

Denn ab sofort hatte SVL-Keeper Marcus Herrmann alle Hände voll zu tun. Eine gute Stunde hielt er seinen Kasten auch sauber, obwohl seine Vordermänner kaum für Entlastung sorgen konnten. Am Ende stand keine Lohhofer Ecke in den Statistiken.

 

Jedenfalls führte ein Zweikampf in der 62. Minute zu einem Elfmeter für Moosinning. Fragwürdig, da sich wohl eher der Gegenspieler an Abwehrmann Patrick Linsenbold klammerte als umgekehrt. Co-Trainer Manuel von Klaudy: „Sehr zweifelhaft, da trifft Patrick aus meiner Sicht wenig Schuld. Das war clever gemacht.“

 

Berechtigt aus von Klaudys Sicht dann aber Elfmeter Nummer zwei. Fünf Minuten vor Schluss grätschte der eingewechselte Simon Queiros seinen Gegenspieler ins Bein. Johannes Müller traf zum zweiten Mal vom Punkt (86.).

 

„Wir haben insgesamt nicht überzeugt und in Moosinning ein bisschen die Rechnung bekommen. Wir wissen ja, dass wir auch bei den deutlichen Siegen zuletzt spielerisch nicht sonderlich überzeugt haben“, räumte von Klaudy ein.

 

Gegen Eitting geht es am kommenden Freitag nun wieder darum, den Abstand nach hinten zu vergrößern.

11. Spieltag: Sieg Numero vier, Gädke trifft dreifach, Siebler doppelt, Albus erstmals

Warnt trotz Siegesserie: Co-Trainer Manuel von Klaudy

Schon wieder viele Tore. Lohhof ist kaum wiederzuerkennen. Gädke schnürt den Dreierpack, Siebler trifft erneut doppelt. Nach dem 6:2 (2:2) gegen Rohrbach warnt dennoch einer.

 

Manuel von Klaudy hat einfach schon zu viel mitgemacht mit seinem SV Lohhof, als dass er jetzt, nach vier Siegen am Stück, in den Höhenflug-Modus schalten würde. „Wir sind auf einem guten Weg. Nach zwei Niederlagen steht man aber ganz schnell wieder unten drin“, mahnt der Co-Trainer an. Zu ausgeglichen sei diese Bezirksliga Nord ganz einfach. Und: „Das waren zuletzt alles Gegner in unserer Größenordnung. Teilweise sind auch die nicht ganz so guten Spiele für uns gelaufen, da hatten wir etwas Glück.“

 

Dennoch lobt er: „Der Einsatz der Jungs passt. Wir haben gelernt unsere Chancen zu nutzen. Darauf lässt sich jetzt aufbauen.“

 

Dass von Klaudy nicht gleich in Jubelarien ausbricht liegt auch an der Inkonstanz im Spiel. Daniel Gädke brachte die Lohhofer in Führung und baute sie aus (10., 19.). „Daniel macht das unnachahmlich. Mit dem zweiten Torschuss gehen wir in Führung, mit dem dritten steht es 2:0“, so von Klaudy. Der zweite Treffer war übrigens ein Elfmeter, den Rohrbachs Josef Haid verschuldet hatte. Dafür kassierte er schon früh die Rote Karte (18.).

 

Unverständlicherweise verloren aber nun die Gastgeber den Faden und machten Rohrbach stark. Die kamen durch zwei Fernschüsse noch vor der Pause zum Ausgleich (25., 37.).

 

Auch nach der Pause hatte Lohhof trotz Überzahl einige Probleme. Dann aber ließ Rohrbachs Keeper einen haltbaren Schuss von Lukas Siebler durch die Finger rutschen (54.). „Das war der Dosenöffner. Dann gings dahin“, sagt von Klaudy. Stefan Albus (61.), nochmal Gädke (80.) und nochmal Siebler (86.) entschieden die Partie.

 

Nun heißt es am kommenden Wochenende Revanche zu nehmen für die Spiele der vergangenen Saison in Moosinning.

10. Spieltag: Lohhof gelingt dritter Sieg in Serie

Dritter Doppelpack in dieser Saison von Daniel Gädke

Drei Siege in Folge, 13:2 Tore. Lohhof schießt sich aus dem Tabellenkeller. Gegen Haidhausen landet Lohhof ein 4:0 (2:0), wobei die erste Hälfte zumindest optisch klar an die Gäste geht.

 

Zwei Torschüsse reichten dem SV Lohhof um nach 45 Minuten 2:0 zu führen. Zuerst traf Thomas Schrey nach einem nicht ganz zweifelsfreien Freistoß durch die Mauer hindurch (25.) und beendete damit die Drangphase der Spvgg Haidhausen. Eine viertel Stunde später verlängerte abermals Schrey einen Befreiungsschlag, Kevin Günaydin schob ein (40.).

 

„Haidhausen hatte gefühlt 18:2 Torschüsse. Zur Halbzeit war das schon schmeichelhaft für uns“, gab Co-Trainer Manuel von Klaudy zu. „Vor dem 1:0 hatten wir keinen Torschuss, ja nicht mal Ballbesitz.“

 

Doch wenn es läuft, dann läufts eben. Und gerade bei ihm läuft es derzeit: Daniel Gädke. Er traf noch zweimal, indem er von der Mittellinie auf und davon stürmte und einfach das machte, was er am besten kann: Den Ball ins Tor schießen (50., 65.). Sein bereits dritter Doppelpack in dieser Spielzeit.

 

„Nach der zweiten Hälfte war es dann auch verdient“, meinte von Klaudy hinterher. Und: Es hätte sogar noch höher ausfallen müssen. Lohhof beließ es aber dabei.

 

Am kommenden Freitag wartet nun der TSV Rohrbach im heimischen Hans-Bayer-Stadion (20 Uhr).

9. Spieltag: Lohhof siegt gegen Dornach deutlich

Lohhof feiert den zweiten Sieg in Serie

Lohhof gelingt mit dem 4:1 (1:1) gegen Dornach der zweite Sieg in Folge und weiß auch spielerisch zu überzeugen. Gädke trifft erneut doppelt. Die Gäste schwächen sich mit einem Platzverweis.

 

Mit dem deutlichen 4:1-Erfolg entrinnt der SV Lohhof den Abstiegsrängen und rehabilitiert sich damit für die schwache Vorstellung im letzten Heimspiel gegen Finsing. Bei zweiten Sieg in Serie knüpft die Mannschaft von Hans Alt, Manuel von Klaudy und Harry Ziegelmeier an den 5:1-Triumph in Baar-Ebenhausen an.

 

Schon nach drei Minuten ergab sich nach wunderbarer Vorarbeit über die rechte Seite durch Florian Tauser die erste Gelegenheit für Daniel Gädke. Der Stürmer traf allerdings freistehend nur die Latte. Besser machte er es eine halbe Stunde später, als er wunderschön auf Thomas Schrey legte, der alleine vor dem Tor souverän zur Führung einschob (29.). Völlig verdient zu diesem Zeitpunkt, denn Lohhof erarbeitete sich einige Chancen.

 

Umso überraschender deshalb, dass Dornach nur drei Minuten später mit der ersten Möglichkeit zum Ausgleich traf. Dragoljub Dekanovic hatte die Lohhofer Defensive vergessen. Vor dem Tor schloss auch er cool ab (32.).

 

Lohhofs drückende Überlegenheit schwand nach der Pause ein wenig. Gerade im Zentrum hatten sich die Gäste nun besser eingestellt. Für solche Situationen hat Lohhof aber jetzt den Stürmer Gädke. Der setzte sich mit einer schönen Einzelaktion durch und traf mit einem gewaltigen Schuss zur erneuten Führung (51.).

Dann hatte auch Lohhofs Keeper Marcus Herrmann wieder zu tun, tauchte einen Flachschuss aber aus dem Eck (60.). Ehe wenig später Lukas Siebler im Strafraum umgerissen wurde und der Dornacher Übeltäter mit Rot vom Platz musste. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte abermals Gädke (68.).

 

Lohhof spielte es nun souverän zu Ende, auch wenn abermals Herrmann den Anschlusstreffer verhindern musste (78.). Schließlich war es Lukas Siebler vorbehalten den Schlusspunkt zu setzen (87.).

Am kommenden Samstag in Haidhausen gilt es nun den dritten Dreier in Folge einzutüten.

8. Spieltag: Busfahrt ins Glück - Siebler und Gädke treffen doppelt und dreifach

Scheinbar hilft das Busfahren. Lohhof feiert den zweiten Saisonsieg

06. September 2015

 

Lohhof gelingt nach acht Auswärtsniederlagen den ersten Sieg. Beim 5:1 (1:0) in Baar-Ebenhausen trifft Lukas Siebler dreifach und Daniel Gädke doppelt. Im Soll ist Lohhof aber noch nicht.

 

Damit den acht Auswärtspleiten in Folge keine weitere hinzukommt, haben sich die Verantwortlichen beim SV Lohhof besonnen auf ein Mittel, das zuletzt in Karlshuld mit Erfolg angewendet wurde: Sie stellten der Mannschaft einen Bus für die Fahrt in die Nähe von Ingolstadt zur Verfügung. Scheinbar half das. Denn Lohhof zeigte ein Gesicht, dass zuletzt nicht so häufig zu sehen war. Unter der Leitung von Co-Trainer Manuel von Klaudy übernahm das Team von Beginn an die Kontrolle über das Spiel.

 

Heraus kam nach einer guten Viertelstunde der Führungstreffer durch Daniel Gädke (17.). Der großgewachsene Stürmer traf nach einer Vorarbeit von Stephan Hörr aus fünf Metern. Lohhof war weiter besser und wurde kurz vor der Pause erneut belohnt. Nach einem Pfostenschuss von Gädke staubte Lukas Siebler ab (45.).

 

„Es wurde Zeit für diesen Befreiungsschlag“, findet von Klaudy und freute sich, „dass wir endlich auch mal spielerisch begeistert haben“. Der Trainer hatte gegenüber der 1:2-Niederlage gegen Finsing auf mehreren Positionen umgestellt. Das zahlte sich im zweiten Durchgang dann weiter aus.

 

Denn wieder war es Siebler, der mit einem Doppelschlag nun für die Entscheidung sorgte (53., 58.). Lohhof nahm jetzt Tempo raus, doch scheinbar etwas zu viel. Zuerst traf Baar-Ebenhausen zweimal die Latte, ehe Sinan Zeka doch noch SVL-Keeper Marcus Herrmann überwinden konnte (64.). Herrmann musste wenig spätetr sogar noch alles aufbieten um das 2:4 zu verhindern (67.).

 

Erst das 5:1, abermals durch Gädke, brachte Ruhe. „Wir waren zwar richtig stark, aber fairerweise muss man sagen, dass unser Gegner heute wohl nicht den besten Tag erwischt hat“, so von Klaudy.

 

Klar ist auch, dass Lohhof erst sieben Punkte auf dem Konto hat. Dem gilt es im Heimspiel am Freitag (20 Uhr) weitere hinzuzufügen.

7. Spieltag: Schwache Leistung gegen Finsing wird bestraft

"Müssen jetzt zusammenstehen": Co-Trainer Manuel von Klaudy

29. August 2015

 

Lohhof verliert erstmals in dieser Saison zu Hause. Mit der schwachen Leistung beim 1:2 (1:1) gegen Aufsteiger FC Finsing gehen die Verantwortlichen selbstkritisch um und richten den Blick nach vorne.

 

Zu ängstlich, zu wenig laufbereit und zu schwach im Passspiel. So fasst Co-Trainer Manuel von Klaudy die Leistung seiner Spieler bei der 1:2-Niederlage gegen Finsing zusammen. Kurz gesagt: Die Verunsicherung ist mittlerweile spürbar. Lohhof ist Tabellenletzter.

 

Manuel Fuchs sorgte mit seinen beiden Toren für den Sieg der bislang sieglosen (22., 74.). Daniel Gädke traf für Lohhof zum zwischenzeitlichen Ausgleich (34.). „Wir müssen jetzt zusammenrücken und uns selbst da rausziehen“, sagt von Klaudy. Immerhin konnte Keeper Marcus Herrmann abermals im Tor glänzen. Seine besten Paraden sehen Sie hier.

 

Am kommenden Wochenende geht es zum Vorletzten TSV Baar-Ebenhausen. Dort soll es endlich klappen mit dem ersten Sieg nach saisonübergreifend acht Auswärtsniederlagen am Stück.

6. Spieltag: Lohhof verliert erneut auswärts - diesmal in Erding

Der Einsatz stimmte wie so oft. Hier Lukas Bachmeier (re.)

23. August 2015

 

 

Der Rückenwind nach dem Feldmoching-Sieg ist jäh abgeflaut. Lohhof kommt in Erding unter die Räder, beweist aber zum Schluss hin gute Moral. Das gibt Hoffnung für die nächsten Aufgaben.

 

Mit 2:4 (0:1) hat der SV Lohhof das Auswärtsspiel beim FC Erding verloren. In einem insgesamt schwachen Spiel konnten die Lohhofer das Geschehen trotz Rückstands immerhin eine gute Stunde lang offen gestalten. Fabian Aupperle hatte für die Erdinger zur frühen Führung getroffen (11.).

 

Im zweiten Durchgang aber besiegelten David Williams (66.) und Yusuph Badmus (80.) den Sieg der Gastgeber, den Kevin Günaydin (82.) und Lukas Siebler (88.) allerdings mit ihren Anschlusstreffern noch einmal ins Wanken brachten. Douglas Wilson sorgte für den vierten Treffer der Erdinger und entschied das Spiel damit endgültig (90.).

 

Nun will die Mannschaft um SVL-Coach Hans Alt am Freitag im Heimspiel gegen Finsing die nächsten drei Punkte. Zu schaffen wäre das, wenn die Truppe an die Leistung aus dem 3:0-Erfolg gegen Feödmoching anknüpfen würde.

 

5. Spieltag: Durchatmen - Lohhof verschafft sich Luft

Grenzenloser Jubel nach dem vorentscheidenden 2:0

15. August 2015

 

Lohhof schafft den ersten Sieg. Stürmer Daniel Gädke trifft doppelt, einmal dank  dem eigenen Physiotherapeuten. Zudem fliegt der Ex-Lohhofer Maxi Nies in der turbulenten zweiten Hälfte vom Platz.

 

Mit einem stark erkämpften 3:0 (0:0)-Erfolg gegen Feldmoching meldet sich der SV Lohhof in der Liga zurück. Gegen defensiv sicher stehende Lohhofer lief Feldmoching im ersten Durchgang immer wieder umsonst an.

 

Die wenigen gefährlichen Situationen überstand der SVL zum Teil mit ein wenig Glück und hätte vier Minuten vor der Pause durch Simon Queiros in Führung gehen können. Einen langen Diagonalball von Lukas Bachmeier setzte der Abwehrmann aber knapp neben das Tor (41.). Doch nur sechs Minuten nach dem Wiederanpfiff machte er es mit dem Kopf besser.

 

Einen Eckball von Lukas Siebler setzte Queiros platziert ins obere Dreieck (51.). Doch ein Moment der Unaufmerksamkeit hätte beinahe genügt, um den Gast ins Spiel zurückzubringen. Der starke SVL-Keeper Marcus Herrmann aber tauchte den Flachschuss aus dem Eck (53.).

 

Lohhof verlegte sich weiter aufs Kontern – mit Erfolg. Siebler legte Daniel Gädke an der Mittellinie  den Ball in den Lauf, der schüttelte seine Gegenspieler ab und schloss cool ab (64.) Das gab Sicherheit. Weitere zehn Minuten später kam es dann auf kuriose Weise zur Entscheidung.

 

Als Feldmochings Torwart Maxi Nies eine Flanke abfing, wollte Lohhofs Stephan Hörr ihm den Weg ganz leicht versperren. Nies, der in der Jugend für Lohhof spielte, schlug daraufhin mit der Hand nach Hörr aus und traf ihn. Nach längerer Beratung zeigte Schiedsrichter Manuel Müller Nies die Rote Karte.

 

Es wurde weiter gewartet auf den Ersatzkeeper der Feldmochinger. Das war Lohhofs Glück. Denn so kam Physiotherapeut Tim Negele darauf, dass es eigentlich auch Elfmeter geben müsste. 22 Spieler und drei Schiedsrichter hatten sich auf Freistoß für Feldmoching eingestellt. Doch Lohhofs Trainer machten nun Schiedsrichter Müller darauf aufmerksam, der nach abermaliger Beratung mit dem Assistenten auf den Punkt zeigte. Gädke traf ganz sicher zum Entstand (73.).

 

Am Samstag (15 Uhr) will Lohhof gegen Erding nachlegen.

4. Spieltag: Auch nach dem vierten Spiel in Kammerberg wartet Lohhof auf den ersten Sieg der Saison.

Kammerberger Angreifer kommt ungehindert zum Kopfball

09. August 2015

 

Dabei läuft alles gegen den SVL, der sich zumindest eine Halbzeit verbessert zeigt.

 

Viel vorgenommen hatte sich der SV Lohhof diesmal unter der Leitung von Co-Trainer Manuel von Klaudy, der den im Urlaub weilenden Trainer Hans Alt ersetzte. Die Gäste begannen offensiv ausgerichtet mit zwei Stürmern, wollten aus einer geordneten Defensive heraus agieren.

 

Doch schon nach vier Minuten wurde Kammerberg ein Foulelfmeter zugesprochen – höchst umstritten bzw. nicht gerechtfertigt. Doch Keeper Marcus Herrmann, der das Foul begangen haben soll, hielt den SVL im Spiel (5.). Zwanzig Minuten später dann die Riesenchance für Lohhof: Simon Queiros traf nach einem Eckball allerdings nur einen auf der Torlinie stehenden Kammerberger, der die Kugel per Kopf noch an den Querbalken abfälschte (25.).

 

Das wars allerdings erst einmal an Torgelegenheiten. Die Hitze setzte beiden Teams zu. Von Klaudy befindet: „Die erste Hälfte war okay. Aber okay reicht eben in dieser Bezirksliga nicht.“

 

Im zweiten Abschnitt gelang Stefan Palme per Sonntagsschuss die Führung (54.). „Da müssen wir den Angriff früher stören“, findet der ehemalige Keeper der Lohhofer. Dann verlor Lohhof die Ordnung. Kammerberg konterte. Marcus Malle legte sich den Ball – deutlich sichtbar – jedoch unbestraft vom Schiedsrichter mit der Hand vor, ein Pressball und schließlich sprang der Ball Queiros von unten an die Hand – diesmal geahndet vom Schiedsrichter.

 

Den folgenden Freistoß verwandelte Kammerbergs Malle (64.). Lohhof weiter ohne Strafraumaktion, aber mit offenem Visier. Das nutzte schließlich der Gastgeber acht Minuten vor dem Ende zum 0:3. Torschütze: Christian Schmeizl. Trauriger Höhepunkt, als Kammerbergs Palme Kevin Günaydin erst eine Grätsche versetzt, ehe er ihn im Getümmel so unglücklich wie unnötig im Gesicht trifft, dass Günaydins Gebiss dabei beschädigt wird (88.).

 

„Unglücklich ist auch, dass Kammerberg mit fünf Torschüssen dreimal trifft“, meint von Klaudy und denkt schon an Spiel fünf. „Wir müssen jetzt die Köpfe frei bekommen und ordentlich trainieren. Dann haben wir auch gegen Feldmoching eine gute Chance, denn diese Liga ist so ausgeglichen, da kann immer alles passieren.“

 

Und die Hoffnung beruht auch darauf, dass Lohhof am kommenden Freitag (20 Uhr) wieder im heimischen Hans-Bayer-Stadion spielt.

3. Spieltag Auswärtsfluch hält an - Lohhof verliert auch in Schwabing

Stefan Albus (li.) und Kevin Günaydin (re.) können Khareem Zelmat (grünes Trikot) nicht bremsen

02. August 2015

 

Einer weiteren schwachen Vorstellung folgt die nächste Niederlage bei Aufsteiger Schwabing. Lohhof wartet nach dem 0:2 (0:1) weiter auf Besserung.

 

Lohhof – Wenig erquickend war die Auswärtsfahrt einmal mehr für all die mitgereisten Lohhofer Anhänger, denn das 0:2 in Schwabing war die saisonübergreifend sechste Auswärtspleite in Folge. Worauf die bereits seit mehreren Jahren andauernde Auswärtsschwäche zurückzuführen ist, dafür hat auch Trainer Hans Alt noch kein Rezept gefunden.

 

Bezirksliga-Aufsteiger Schwabing war besonders in der Offensive gefährlicher. Khareem Zelmat, der bereits in den vergangenen Jahren für Großhadern ordentlich Tore machte, führte nun Schwabing mit zwei Treffern zum ungefährdeten Sieg.

 

In der 22. Minute klärte Lohhof den Ball nicht entscheidend, woraufhin SVL-Keeper Marcus Herrmann alles riskieren musste um eine Flanke zu klären. Beim Rettungsversuch foulte er allerdings Schwabings Timo Schaffhauser. Zelmat verwandelte den fälligen Strafstoß (23.).

 

Wenig später konnte sich Lohhofs Torhüter dann aber bei einem Schuss aus acht Metern auszeichnen (35.). Kurz vor der Pause hatte Lukas Siebler auf Seiten der Gäste den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte jedoch an Schwabings Keeper Marco Aukofer (42.).

 

In einer zunächst chancenarmen zweiten Hälfte besorgte Zelmat schließlich die Entscheidung. Vorausgegangen war ein hervorragender Freistoß-Trick (68.).

 

Der eingewechselte Daniel Gädke hatte dann noch die Möglichkeit zu verkürzen, doch auch daraus wurde nichts (86.). Am kommenden Sonntag geht es gegen Kammerberg. Ein Hauch von Abstiegskampf dürfte angesichts der Tabellenkonstellation schon jetzt über diesem Spiel liegen – Lohhof ist 14., Kammerberg 16. und damit Schlusslicht.

2. Spieltag Lohhof verliert in Sulzemoos mit 0:2

Michael Huber trifft sonst fast immer gegen Sulzemoos - diesmal leider nicht

30. Juli 2015

 

Lohhof verliert in Sulzemoos zurecht mit 0:2 (0:2). Zu wenig ging von der Offensive aus und zu eklatant waren die Fehler zu Beginn der Partie. Doch all das wurde zur Nebensache, als sich Sulzemoos‘ Verteidiger Korbinian Wildgruber im Gesicht verletzte. Mittlerweile gab er Entwarnung.

 

Gerade drei Minuten dauerte es, bis SVL-Coach Hans Alt das erste Mal richtig sauer wurde. Da hatte sich Sulzemoos Andreas Zech durch die komplette Lohhofer Mannschaft gespielt und zur Führung getroffen.

 

Weitere drei Minuten später wurde Alts Laune kaum besser. Ein langer Ball überrumpelte – nicht zum letzten Mal an diesem Abend – die Abwehr der Gäste und Thomas Edelmann verwandelte ebenso cool wie Kollege Zech zuvor (7.).

„Das erste Tor war richtig gut herausgespielt“, befand Co-Trainer Manuel von Klaudy. „Aber wir standen auch einfach nicht sicher in der Defensive.“

 

Die Gastgeber hätten die Führung bis zur Pause weiter ausbauen können, doch es blieb dabei. In Durchgang zwei wechselte Alt offensiv. Für Patrick Linsenbold kam ein anderer Neuzugang Daniel Gädke. Viel änderte sich nicht, allerdings war es nun eine ausgeglichene Partie „mit leichten Vorteilen für uns“, wie von Klaudy sagte.

 

Gädke war dann allerdings in letzter Minute an einem unglücklichen Zweikampf beteiligt. Sulzemoos‘ Korbinian Wildgruber köpfte eine Flanke im Rückwärtsgehen weg. Gädke kam von hinten und hatte nur den Ball im Blick. Beide rauschten ineinander. Wildgruber trug Gesichtsverletzungen davon, musste mit dem Krankenwagen abtransportiert werden und Gädke sah Gelb-Rot.

 

Via Facebook teilte der Verein dann allerdings mit, dass sich die vermuteten Gesichtsbrüche nicht bestätigten und Wildgruber mit Prellungen davon kam. Der SV Lohhof und insbesondere Daniel Gädke bedauern diesen Unfall, möchten allerdings unterstreichen, dass keinesfalls Absicht vorlag! Auf diesem Wege noch einmal: Gute Besserung, Korbinian und werde schnell wieder fit!

 

Am Sonntag spielt Lohhof um 17 Uhr in Schwabing und der Coach will die ersten drei Punkt für Lohhof sehen.

1. Spieltag 2:2 - Siebler und Pongja treffen zum Einstand

Die ganz kleinen hatten diesmal die Ehre mit den "Großen" einzulaufen

26. Juli 2015

 

Ein typisches Auftaktspiel zwischen dem SV Lohhof und Eintracht Karlsfeld endet leistungsgerecht unentschieden. Zwei Neuzugänge treffen. Trainer Alt ärgern jedoch vor allem die beiden Gegentore.

 

Schon im ersten Spiel haben die Neuzugänge gezeigt, dass sie für die Lohhofer zu echten Verstärkungen werden können. Sowohl Patrick Linsenbold, als auch Sebastian Matyas über den rechten Flügel, Marcus Herrmann im Tor, Stefan Albus im Zentrum und die Torschützen Lukas Siebler und Gezim Pongja wussten zu überzeugen und haben bereits erste Erfolgserlebnisse sammeln dürfen.

 

Doch zunächst einmal war Abtasten angesagt. Karlsfeld spielte mit dem Ball, ohne jedoch gefährlich zu werden. Und Lohhof lauerte und kam zu kleineren Halbchancen. Nach 25 Minuten hätte Matyas sein Einstandstor schon machen können. Er scheiterte aber am Keeper.

 

Erst mit dem offensiven Wechsel nach der Pause – Pongja kam für Kapitän Florian Wilhelm – kam Schwung ins Lohhofer Angriffsspiel. Das sollte sich direkt auszahlen. Martin Hirn kurvte in die Mitte und steckte per Chipball auf Lukas Siebler durch, der noch einschieben brauchte (48.).

 

Dann aber zeigte sich auch die Kehrseite. Die Lohhofer Abwehr klärte einen Ball zu kurz, was Karlsfelds Manuel Schäffler zu nutzen wusste. Herrmann war bei dessen Fernschuss chancenlos (62.). Und Karlsfeld legte nach kam durch einen weiteren Fehler der Lohhofer Hintermannschaft sogar zu Führung (73.). „Zwei katastrophale Fehler haben uns den Sieg gekostet“, befand Trainer Hans Alt.

 

Immerhin glich Pongja noch nach einem weiten Zuspiel von Florian Tauser aus und sorgte so für ein verdientes Remis (80.).

 

Schon am Mittwoch um 18.30 Uhr steht das nächste Spiel in Sulzemoos an.

Alt: "Der Start wird entscheidend"

Will den SV Lohhof in ruhigere Gewässer schiffen: Trainer Hans Alt

23. Juli 2015

 

„Es war schön, wir haben gefeiert und uns gefreut. Aber bitte Jung, bitte tut’s mir das nicht nochmal an.“ Mit diesen Worten trat SVL-Coach Hans Alt am ersten Trainingstag an die Spieler heran. Gemeint war natürlich das Herzschlagfinale, als sich der SV Lohhof am letzten Spieltag gerade noch retten konnte. Die alte Saison ist vorüber, nun steht die neue Runde vor der Tür. Mit dem Heimspiel gegen Eintracht Karlsfeld.

 

Hans, sechs Wochen Vorbereitung liegen hinter der Mannschaft. Wie liefs?

Die Vorbereitung hatte Höhen und Tiefen. Wir haben gut trainiert und hatten im Vergleich zum Winter dieses Mal eine ungleich höhere Trainingsbeteiligung. Wir haben zwar gegen Türk Gücü und Ottobrunn gewonnen, dafür lief es zuletzt nicht rund. Bei den deutlichen Niederlagen gegen Au und Anadolu hat man den Spielern die Müdigkeit angemerkt. Ein Tief nach vier Wochen intensiver Arbeit ist aber normal. Jetzt ist die Mannschaft wieder regeneriert. Nun kommt es darauf an ob sie das umsetzen kann was wir seit Wochen trainiert haben.

 

Sieben Neuzugänge sollen die Mannschaft verstärken. Was ist dein Eindruck bislang?

Ich erwarte mir von einigen einen Stammplatz und mehr Durchschlagskraft. Das hat sich zum Teil in den Spielen schon gezeigt, aber nicht immer. Wir sind spielerisch sicher stärker geworden aber jetzt müssen wir das umsetzen und schauen, dass alle gesund bleiben. Wenn dem so ist, hoffe ich, dass wir noch Schritt nach vorne machen können.

 

Was sind die Ziele für dieses Jahr?

Das hängt schon ein bisschen vom Start ab. Aber ich hoffe, dass wir so schnell wie möglich die 40 Punkte holen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Es darf nicht so sein wie in den vergangenen beiden Jahren, als die Mannschaft bis zum Schluss zittern musste. Das ist das Ziel, es wird aber schwer.