30. Spieltag: 23. Mai 2015, SV Dornach - SV Lohhof

Hörr rettet Lohhof und von Klaudys "emotionalsten Moment der Karriere"

 

Im Abstiegsdreikampf überschlagen sich die Ereignisse. Lohhof und Kammerberg bleiben drin, der ESV muss in die Relegation. In Lohhof kassiert Dornach rot, dann Zagar verschießt einen Elfmeter und Hörr wird zum Helden. Ein würdiges letztes Spiel in der Karriere von Keeper von Klaudy.

 

Etwa eine viertel Stunde vor Schluss drang die Nachricht vom Kammerberger 2:0-Sieg gegen Jetzendorf nach Lohhof durch. Denn im Hans-Bayer-Stadion standen vor Spielbeginn noch die Verabschiedungen von Torwart Manuel von Klaudy und Willi Saiger an. So verzögerte sich der Spielbeginn.

 

Lohhof musste also aufmachen, denn noch stand es 0:0 und nur ein eigener Erfolg über dezimierte Dornacher, das war klar, würde eine Relegation vermeiden. Und nun gab es Strafstoß für die Gastgeber. Martin Hirn war im Sechzehnmeterraum gestoßen worden.

 

Josip Zagar trat an – und scheiterte (75.). Doch Lohhof blieb am Drücker, spielte teilweise wie im Handball um den Strafraum der Gäste herum und wurde zehn Minuten später belohnt. Kapitän Florian Wilhelm tankte sich über die linke Seite durch, legte von der Grundlinie zurück und Stephan Hörr schob aus fünf Metern ein (85.).

 

Emotionalstes Spiel der Karriere mit Happy End

 

„Ich weiß nichts mehr von der Entstehung, aber ich sehe, dass der Ball auf mich zugerollt kommt und die linke Ecke frei ist. Dann habe ich das Ding einfach reingehauen“, so Hörr. Ausgerechnet Hörr, der vor nun zwei Jahren einen schweren Radunfall hatte und nach wie vor mit Platten im Gesicht spielt.

 

Dann hieß es noch weitere acht bange Minuten zu überstehen, in denen Daniel Queiros die Chance auf die Entscheidung verpasste (90.). Doch am Ende reichte es. Es reichte für den Nicht-Abstieg und es reichte für ein Happy End in der Karriere von Klaudy’s. Das letzte Spiel einer langen Karriere zu Null zu spielen – nicht wenige Torhüter träumen davon.

 

„Für mich war es das emotionalste Spiel, der emotionalste Moment der Karriere. Weit emotionaler als jeder Auf- und Abstieg, oder die Abmeldung oder die Vereinswechsel“, sagte er erledigt.

 

Doch so groß die Freude am Schluss auch war, so schmerzhaft begann die Partie. Gleich in der ersten Aktion zog sich Fritz Alt eine Zerrung zu. Patrick Kettenbach ersetzte ihn glänzend (5.). Nach 28 Minuten musste dann auch Michael Huber vom Feld. Daniel Queiros ersetzte ihn im Sturmzentrum und hatte ein paar Minuten später die wohl entscheidende Szene des Spiels: Queiros sprintete einem Ball hinterher, den Dornachs Keeper aufnehmen wollte, da hielt ihn Matthias Auwaerter, Dornachs Innenverteidiger, am Trikot fest. Als letzter Mann sah er die rote Karte. Hart aber vertretbar (41.).

 

Sieg war verdient!

 

Und wichtig war es für Lohhof, weil in dieser Phase Dornach immer stärker aufkam. Lohhof spielte nach dem Wechsel geduldig weiter und war ab der 60. Minute drückend überlegen. Allein Kevin Günaydin hatte drei hochkarätige Möglichkeiten.

 

Von Klaudy analysierte noch einmal: „Der Sieg war verdient. Wir hatten die höheren Spielanteile und ein absolutes Chancenplus.“ Er selbst musste nicht allzu häufig eingreifen. Was auf sein Tor kam, wehrte er noch einmal souverän ab.

 

Lohhof bleibt Bezirksligist! Auch Kammerberg bleibt nach dem 2:0 Sieg gegen Jetzendorf drin und ESV München muss nach dem 0:3 in Inhausen in die Relegation.

 

Zu verdanken hat das die Elf von Trainer Hans Alt auch den 400 lautstarken Zuschauern, von denen vor allem die Jugendmannschaften reichlich alarm machten. Danke dafür!!!!

29. Spieltag: 16. Mai 2015, TSV Eintracht Karlsfeld - SV Lohhof

Pleite in Karlsfeld - Lohhof vor "Finale" gegen Dornach

 

Nach der dritten Niederlage in Folge steht Lohhof vor dem letzten Spieltag punktgleich mit Kammerberg auf dem Relegationsrang. In Karlsfeld verliert Trainer Alts Mannschaft nach gutem Beginn mit 1:4 (1:1).

 

Eine letzte Chance bleibt dem Team von Trainer Hans Alt noch um der Abstiegsrelegation zu entkommen. Bei einem Heimsieg am kommenden Wochenende gegen Dornach (Samstag, 20 Uhr) kann das punktgleiche Kammerberg in Jetzendorf gewinnen, wie es will. Dann wäre Lohhof gerettet – dem besseren direkten Vergleich sei Dank.

 

Doch in der derzeitigen Form dürfte ein Lohhofer Erfolg einer Sensation gleich kommen. Zwar begann die Mannschaft konzentriert und ging nach einem Eckball durch den Kopfballtreffer von Stephan Hörr sogar in Führung (12.), doch im Anschluss daran verlor sie die Kontrolle über die Partie. Zwar hätte Hassan Aden erhöhen können, doch einmal ging sein Kopfball über das Tor, ein anderes Mal schnappte ihn ein Karlsfelder Verteidiger den Ball doch noch vom Fuß.

 

So blieb Eintracht Karlsfeld im Spiel, wurde von Minute zu Minute stärker und schließlich belohnt.  Daniel Tarmann-Monschein (39.) traf zum 0:1.

 

Ausgleich kurz vor der Pause

 

Bitter jedoch die Entstehung, denn der Freistoß von Josip Zagar wurde postwendend zum Bumerang. Ein weiter Abschlag des Karlsfelder Torhüters und ein gewonnener Zweikampf im Mittelfeld reichte aus um Lohhof zu überrumpeln.

 

„Das darf so natürlich nicht passieren. Zumal wieder einmal zu solch einem Zeitpunkt. Trotzdem haben wir eine gute erste Halbzeit gezeigt, darauf können wir aufbauen“, erklärte Alt.

 

Aufbauen kann der SV Lohhof allerdings nicht auf der zweiten Hälfte. Denn es folgten Minuten des Chaos. Zunächst traf Lukas Bachmeier bei einem Rettungsversuch ins eigene Netz (55.), dann liefen die Gäste ein ums andere Mal in Karlsfelder Konter. Das 1:3  durch Dominik Schaeffer war da nur folgerichtig (65.).

 

Noch ein Matchball

 

Zwar kam Lohhof in der letzten Viertelstunde noch einmal auf. Doch zunächst klärte ein Eintracht-Verteidiger Adens Ball auf der Linie, dann stand der Somalier bei seinem Tor wohl hauchdünn im Abseits. Es wurde aberkannt (72., 80.)

 

Doch auch Karlsfeld hatte weitere Kontermöglichkeiten. Einen verwandelte schließlich erneut Tarmann-Monschein zum entscheidenden 1:4 (87.).

 

Nun hat Lohhof noch einen Matchball im letzten Spiel der Karriere von Keeper Manuel von Klaudy. Ein Grund mehr den Bann zu brechen und den Klassenerhalt in trockene Tücher zu bringen.

28. Spieltag: 09. Mai 2015, FC Erding - SV Lohhof

Zu mutlos in Erding - Lohhof rutscht ab

 

Lohhof verliert auch in Erding und schlittert in Richtung Relegationsrang. Der Vorsprung schmilzt, weil zugleich die Konkurrenz punktet. Co-Trainer von Klaudy mahnt zur Ruhe.

 

Jetzt wird es ganz schwer. Nach dem 0:1 (0:1) beim FC Erding beträgt der Vorsprung auf den Relegationsrang gerade einmal noch ein Pünktchen. Bei zwei noch ausstehenden Partien ist klar: Der Kampf geht bis in die letzte Runde.

 

In Erding verschenkte der SV Lohhof allerdings wichtige Punkte, indem die Mannschaft erneut zu mutlos auftrat. Zwar war die Devise von Haus aus „den Gegner machen lassen und dann kontern“, doch zu Letzterem reichte die Kraft in den ersten 45 Minuten meist nicht. Gerade eine Chance verbuchten die Lohhofer im ersten Durchgang. Martin Hirn schoss allerdings knapp daneben (30.). Ansonsten stürmte Erding und wurde belohnt. Allerdings ging der Führung eine Lohhofer Fehlerkette voraus an deren Ende Markus Lehmer aus sechs Metern entspannt einschießen konnte (36.).

 

Huber hat Ausgleich auf der Schaufel

 

„Man hat uns eine gewisse Verunsicherung angemerkt, wir haben uns schlicht zu wenig zugetraut. Immerhin hatte Erding in der ersten Halbzeit nicht viele Chancen auch wenn es einbahnstraßenartig war“, erklärt Co-Trainer Manuel von Klaudy, bei dem nun klar ist, dass er im kommenden Jahr von der Torwartposition auf die Bank, als Assistenzcoach, wechselt.

 

Zum zweiten Durchgang brachte SVL-Coach Hans Alt Hassan Aden und Thomas Schrey. Und das belebte das Spiel der Gäste. Am Ende genügte aber auch das nicht. Erst in der Schlussphase ergaben sich Lohhofer Chancen durch Michael Huber. Einmal köpfte er daneben, dann scheiterte er am Torhüter, und schließlich konnte er den Ball nicht richtig drücken (75., 84., 89.). Weil Lohhof aufmachte, standen allerdings auch die Gastgeber kurz vor der Entscheidung. Keeper Manuel von Klaudy vereitelte aber im drittletzten Spiel seiner Karriere drei Erdinger Großchancen in den letzten zehn Minuten mit Glanztaten.

 

„Am Ende war es ein offener Schlagabtausch. Wir hatten Pech, dass wir nicht getroffen haben und etwas Glück, dass Erding zu leichtfertig vor dem Tor war“, meint der Torhüter. „Insgesamt war das zu wenig für Situation in der wir uns befinden.“

 

"Haben es in der eigenen Hand"

 

Weil überraschend Kammerberg in Moosinning gewann, rücken sie nun bis auf einen Zähler an den SV Lohhof heran. Da auch der ESV München gegen Nord Lerchenau siegte, rutscht Lohhof einen Platz ab.

Das Restprogramm der drei Abstiegskandidaten hat es in sich: Lohhof (31 Punkte) reist am vorletzten Spieltag zunächst nach Karlsfeld, der ESV (32) und Kammerberg (30) spielen gegeneinander. Zum Abschluss geht es für das Alt-Team gegen Dornach. Kammerberg spielt zu Hause gegen Spitzenreiter Jetzendorf und für München geht es zu Schlusslicht Inhauser Moos.

 

Was macht Hoffnung? „Wir sind noch immer einen Punkt vor dem Relegationsrang, haben es in der eigenen Hand. Und: jetzt sind auch wir mal wieder dran“, so von Klaudy.

 

27. Spieltag: 03. Mai 2015, TSV Rohrbach - SV Lohhof

Rohrbach zu effektiv - Lohhof unterliegt

 

Lohhof unterliegt in Rohrbach mit 0:2 (0:2). Die Gastgeber sind effektiver. Die Mannschaft von Trainer Hans Alt dagegen spielt gehemmt.

 

Und mal wieder fiel das Spiel zwischen dem SV Lohhof und dem TSV Rohrbach auf einen verregneten Tag. Nach der Schlammschlacht im November 2013 und dem Blitz-und-Donner-Spiel in der Hinrunde dieser Saison verlor Lohhof nun das dritte Kampf-Spiel gegen Rohrbach in Folge. Dieses Mal mit 0:2. Nur dieses Mal war Lohhof wirklich unterlegen.  

 

Zwar hatten die Gäste die erste dicke Gelegenheit nach nur ein paar gespielten Sekunden. Michael Huber scheiterte aber am Keeper. Doch schon wenig später gelang Rohrbach die Führung. Einen Fernschuss musste Lohhof-Torwart Manuel von Klaudy abprallen lassen, Oliver Duchale staubte ab (9.).

 

Lohhof rutscht ab

 

Die Mannschaft von Trainer Hans Alt hatte weiter ihre kleineren Gelegenheiten – so schoss Huber aussichtsreich knapp daneben (25.) – doch es trafen erneut die Gastgeber. Marco Röder steckte fein durch und Philipp Federl umkurvte von Klaudy, ehe er einschoss (32). Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Stephan Hörr noch einmal die Chance einzunicken, doch der Querbalken stand im Weg (44.).

 

In Halbzeit zwei wechselte Lohhof noch einmal offensiv und brachte Hassan Aden. Echte Torgelegenheiten entwickelten gehemmte Lohhofer aber nicht mehr. Einzig Rohrbachs Duchale tauchte noch einmal vor von Klaudy auf, der diesmal jedoch parierte (60.).

 

In der Tabelle rutschte Lohhof durch die Niederlage ab. Der Vorsprung auf den Relegationsrang schmolz zudem auf vier Zähler. Am kommenden Samstag gegen den Tabellenzehnten Erding (15 Uhr) geht es um drei Punkte, die Lohhof am Ende wohl reichen könnten die Klasse zu halten.

26. Spieltag: 24. April 2015, SV Lohhof - TSV Jetzendorf

Lohhof spielt verrückt - 4:0 gegen Spitzenreiter Jetzendorf

 

Mit dem überraschenden 4:0 (2:0)-Erfolg gegen den TSV Jetzendorf setzt Lohhof ein Ausrufezeichen. Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung und sorgt für einen Befreiungsschlag. Ausschlaggeben war die unkonventionelle Taktik des Lohhofer Trainers.

 

Die Befreiung war nach dem Schlusspfiff in Mimik und Gestik der Lohhofer deutlich merkbar. Sie klatschten sich nicht nur ab, sondern fielen sich um den Hals, schrien ihre Freude raus und beglückwünschten sich zu einer Leistung, die sie so selbst wohl nicht für möglich gehalten hatten. Mit 4:0 besiegte der Underdog den Spitzenreiter aus Jetzendorf – und zwar verdient. Verrückt: der Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können.

 

„Jetzendorf war nicht in der Lage sein Spiel so zu gestalten wie es das von sich gewohnt ist“, erzählt SVL-Coach Hans Alt. „Sie hatten mehr Spielanteile aber kaum Chancen. Die hatten wir.“

Möglich gemacht hatten das seine eigenen Einfälle. So ließ er den zuletzt eher als Torjäger in Erscheinung getretenen Daniel Queiros als eine Art Libero auflaufen und Lukas Bachmeier statt in der Innenverteidigung einen Manndecker auf der rechten Außenverteidigerposition spielen.

 

Lohhof das effektivere Team

 

Diese Veränderungen erwiesen sich als brillante Idee. Jetzendorf, das zuletzt erst Manching, dann Feldmoching besiegt hatte, kam nicht zum Zug. Stattdessen rollten die Konter in Richtung Gästetor – mit Erfolg. Michael Huber markierte bereits nach fünf Minuten das 1:0. Herausragend vorbereitet von Raykar dos Santos und Martin Hirn.

 

Und Lohhof machte weiter. Nicht ansehnlich und mit vielen langen Bällen, aber effektiv. Josip Zagars Schuss aus 15 Metern klärten Jetzendorfs Verteidigerbeine auf der Linie (15.). Eine gute viertel Stunde später war es dann aber wieder soweit: Der starke Stephan Hörr köpfte einen Eckball an den Pfosten, Kevin Günaydin staubte ab (32.).

 

„Die Taktik ging voll auf“, freut sich Alt. „Die Spieler haben alles herausragend umgesetzt. Nur zweimal haben wir geschlafen, dann ist es auch gleich gefährlich geworden.“

 

Gramaglia trifft zum Endstand

 

Am gefährlichsten in der 45. Minute. Da kam der Tabellenführer rettete aber die Latte das diesmal von Fabio di Salvo gehütete Tor. Er vertrat den verletzten Manuel von Klaudy, zeigte eine starke Partie.

Nach der Pause erhöhte Jetzendorf den Druck. Doch Lohhofs Defensivriegel stand aber stabil. Und dann traf erneut Huber zu seinem insgesamt sechsten Saisontor und zum vierten Mal in dieser Spielzeit gegen seinen Lieblingsgegner. Er verwandelte einen Nachschuss aus sechs Metern (68.).

 

Für den Endstand und gleichzeitig für den emotionalen Höhepunkt des Abends sorgte dann Romeo Gramaglia (87.). Der 35-jährige Routinier kam für die letzten Minuten und nutzte seine Chance.

Alt stolz: „Wir haben mit einer herausragenden Einstellung den Tabellenführer geschlagen. Was will man mehr?“ Aber er weiß auch: „Wir sind noch nicht durch und müssen noch die nötigen Punkte holen.“

 

Am kommenden Sonntag (14 Uhr) geht es nach Rohrbach. Dort will Lohhof dann für die nächste Überraschung sorgen.

25. Spieltag: 18. April 2015, FC Moosinning - SV Lohhof

Lohhof verliert unglücklich in Moosinning

 

Lohhof kassiert erneut späte Gegentore und verliert unglücklich in Moosinning 0:2 (0:0). Der Vorsprung auf die Abstiegsränge schrumpft. Von Klaudy droht Zwangspause.

 

Die Partie des SV Lohhof beim FC Moosinning wäre im Grunde schnell erzählt gewesen, doch in den letzten zehn Minuten überschlagen sich die Ereignisse. Doch der Reihe nach.

 

Denn zunächst verletzte sich SVL-Keeper Manuel von Klaudy bei einem Rettungsversuch weit vor dem eigenen Tor am Oberschenkel – konnte aber nach langer Behandlung und sichtbar gehandicapt weitermachen. Von Klaudys Vorderleute taten sich schwer ins Match zu finden. Der zuvor angedachte „Abstiegskampf pur“ gelang nicht so recht, zu zerfahren war die Partie. Allerdings schaffte es Lohhof die Gastgeber vom eigenen Tor fernzuhalten.

 

Und schließlich hatte Michael Huber unverhofft die Möglichkeit zur Führung, scheiterte aber ganz alleine am Torwart (25.). An die anschließende Ecke verzog Josip Zagar einen Linksschuss nur knapp über den Winkel.

 

Slapstick-Tor entscheidet Spiel

 

Echte Chancen gab es erst wieder in der 60. Minute. Zunächst brachte kein SVL-Angreifer den Fuß an einen Freistoß von Zagar, im direkten Gegenzug traf Moosinning zwar, der Schiedsrichter erkannte aber auf Foulspiel.

 

Dann das Slapstick-Tor: Eine verunglückte Moosinning-Flanke landete auf dem Querbalken, der angeschlagene von Klaudy kam nicht mehr heran und Peter Werndl konnte aus fünf Metern abstauben (80.). Trainer Hans Alt: „Ich wollte den Torwart nicht tauschen, damit wir uns Optionen für die Offensive aufheben können. Dass es so läuft, ist dann mehr als unglücklich.“

 

Alt: waren "zu ängstlich"

 

So aber Anstoß Lohhof: Zagar schickt außen Thomas Schrey, der kurvt nach innen und wird gelegt – der Schiedsrichter entscheidet auf weiterspielen, der eingewechselte Kevin Günaydin kommt an den Ball, scheitert aber am Keeper.

 

Doch Lohhof machte weiter. Erneut passte Zagar in den Lauf von Schrey und der lässt sich acht Meter vor dem Tor den Ball doch noch abluchsen. Schade, dass ein individueller Fehler Moosinning erneut in Person von Peter Werndl dann in der Nachspielzeit das 2:0 ermöglicht.

 

„Es ist schon bitter. So lief alles auf ein typisches 0:0 heraus mit viel Kampf im Mittelfeld und wenigen Torchancen. Ein Punkt hätte uns gut getan und wäre verdient gewesen“, so Alt. Er kreidet seinem Team aber an „zu ängstlich“ agiert und sich erst nach dem Rückstand „mehr zugetraut“ zu haben.

 

Erstes "Endspiel" gegen Spitzenreiter

 

Nachdem Lohhof schon gegen Sulzemoos spät den Ausgleich hinnehmen musste, nun erneut zwei Gegentreffer kurz vor Spielende. Es wartet viel Arbeit auf Trainer Alt, denn auch der Abstand auf den Relegationsrang schrumpft und beträgt nur noch drei Zähler.

 

Doch er ist optimistisch: „Wir haben noch fünf Chancen, fünf Endspiele um den Abstieg zu verhindern.“ Das erste gibt es im Heimspiel am kommenden Freitag (20 Uhr) gegen Tabellenführer Jetzendorf.

24. Spieltag: 10. April 2015, SV Lohhof - SV Sulzemoos

Trotz Unterzahl - SVL kämpft sich zu Punktgewinn

 

In einem dramatischen Spiel fängt Lohhof in Unterzahl erst in der Schlussminute den Ausgleich. Das 2:2 (2:1) ist dennoch ein weiterer Schritt in Richtung Klassenerhalt. Coach Alt ist stolz.

 

45 Minuten hatten zehn Lohhofer gegen elf Sulzemooser schon durchgehalten, gekämpft bis zum Umfallen – dann traf der Gast doch noch zum Ausgleich. In der 90. Minute.

 

Mit dem 2:2 verpasste Lohhof so die Gelegenheit sich weiter von der Abstiegszone abzusetzen, doch nach einer ganzen Halbzeit in Unterzahl kann das Remis irgendwie doch als Erfolg gewertet werden. Trainer Hans Alt jedenfalls weiß, wie er die Leistung seiner Elf zu bewerten hat: „Ich bin stolz auf den Kampfgeist der Mannschaft. Aber leider bringen wir uns durch Aussetzer immer wieder um den Lohn.“ Er meint damit die Stellungsfehler vor dem ersten Gegentor und den Konzentrationsfehler vor der Ecke, die schließlich zum Ausgleich führen sollte.

 

Dabei ging Alts Plan zunächst auf. Lohhof überließ Sulzemoos den Ball, stand stabil in der Defensive  und konterte eiskalt. Nach einer weiten Flanke von Kapitän Florian Wilhelm legte Michael Huber perfekt ab, sodass Daniel Queiros aus fünf Metern nur noch einzuschieben brauchte (22.). Nur fünf Minuten später war es Queiros, der diesmal Huber bediente. Der 26-Jährige hob abgezockt den Ball 20 Meter vor dem Tor über den Keeper (27.).

 

Herrmanns Tor wird zurückgepfiffen

 

Und Lohhof spielte beherzt weiter. Maximilian Kettenbach vergab mit einem Schuss von der Strafraumkante (35.), Josip Zagar per Freistoß (38.). Doch dann genügte Sulzemoos ein langer Ball um ins Spiel zurückzufinden. Nach einem Missverständnis in Lohhofs Verteidigung stand Gäste-Angreifer Thomas Edelmann alleine vor dem Tor, fädelte aber unglücklich bei Simon Queiros ein. Es gab Elfmeter – nicht unberechtigt. Lohhofs Abwehrspieler sah allerdings zudem noch die Rote Karte – die musste man nicht unbedingt geben, da Queiros nicht der einzige Verteidiger in Edelmanns Nähe war (44.). Edelmann verwandelte den fälligen Strafstoß (45.).

 

Alt reagierte, brachte Verteidiger Nicandro Salgado für Raykar dos Santos, der jedoch schon eine viertel Stunde später mit einer Sprunggelenksverletzung raus musste und durch Felix Freiberger ersetzt wurde (60.). Sulzemoos erhöhte nun den Druck, hatte allerdings keine nennenswerten Möglichkeiten. Die Defensive hielt. Und in der Offensive sorgten Huber und Queiros immer wieder kurz für Entlastung. Allerdings wurde das zusehends weniger.

 

In der 75. Minute hätte schließlich der Ex-Lohhofer Tobias Herrmann für den Ausgleich gesorgt. Das Schiedsrichtergespann allerdings entschied auf Abseits. So konnte Lohhof das 2:1 bis in die Schlussminute verteidigen. Als ein Sulzemooser Eckball schon geklärt schien, schoss der eingewechselte Dennis Rittler dem Kollegen Rene Röhrl den Ball doch noch an den Kopf, wovon er unhaltbar im Lohhofer Kasten einschlug (90.).

 

Jetzt gegen Moosinning

 

„Durch diese vermeidbaren Patzer fehlen uns jetzt zwei Punkte, die wir sehr gut hätten gebrauchen können. Das müssen wir unbedingt abstellen“, sagt Alt.

 

Und fast wäre es noch schlimmer gekommen. Doch einmal konnte Keeper Manuel von Klaudy retten, ein anderes Mal traf Röhrl den Ball nicht richtig (92., 96.).

 

Am kommenden Samstag (15 Uhr) sollen dann die liegen gelassenen Punkte beim FC Moosinning geholt werden. Gegen die zuletzt schwächelnde Truppe erwartet Alt „Abstiegskampf pur“. Beide Teams können mit einem Sieg einen Meilenschritt zum Klassenerhalt machen.

23. Spieltag: 04. April 2015, SV Karlshuld - SV Lohhof

Lohhof gelingt Big Point in Karlshuld

 

Lohhof gewinnt erstmals in dieser Saison zwei Spiele in Folge. In Karlshuld holt die Mannschaft von Trainer Hans Alt ein überlegenes 2:0 (1:0).

 

Mit einem klaren 2:0 (1:0)-Erfolg bei Konkurrent Karlshuld hat sich der SV Lohhof ein stückweit von den Abstiegsrängen entfernt. Vom Start weg war Lohhof die bessere Mannschaft, mit dem besseren Plan in der Offensive aber auch in der Defensive. Nur das Tor wollte nicht fallen. Auch nicht nach Standardsituationen, nach denen Lohhof dieses Mal enorm gefährlich war. Einmal schoss Abwehrmann Simon Queiros sieben Meter vor dem Tor ein auf der Linie stehendes Abwehrbein an, einmal verpasste er einen verlängerten Eckball nur knapp (12.,23.). Auch Maximilian Kettenbach brachte mit dem Kopf nicht genügend Druck hinter eine Freistoßflanke (25.).

 

So war es Rückkehrer Patrick Kettenbach vorbehalten für die Führung zu sorgen. Einen Konter schloss er mit einem Tor aus gut 22 Metern ab (37.). Chefcoach Alt hatte den 24-Jährigen für Sohn Fritz im zentralen Mittelfeld aufgestellt, der an der Leiste verletzt fehlte.

 

Lohhof vor der Pause im Glück

 

Co-Trainer Manuel von Klaudy ist zufrieden: „Wir waren drückend überlegen in der ersten Hälfte und haben spielerisch einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht.“ Aber: „Der Treffer muss früher fallen. So aber hatten wir sogar noch Glück.“ Denn eine Minute vor der Pause machte Lohhof unnötig weit auf und ließ einen Karlshulder Konter zu. Die erste aber dafür riesige Chance des Spiels vergaben die Gastgeber jedoch.

 

Nach dem Wiederanpfiff das gleiche Bild. Lohhof mit Chancen auf das zweite Tor. Karlshuld mit Ballbesitz aber ohne wirklich aufs Tempo zu drücken. „Das war für uns überraschend. Wir waren weiter klar besser und hätten mit mehr Abschlussglück höher führen können oder eher müssen.“

 

Sulzemoos leicht favorisiert

 

Doch nur noch Daniel Queiros gelang ein Treffer. Eine schöne Kombination schloss er zum 2:0 und zur Vorentscheidung ab (62.). Viel passierte nicht mehr. Eine Karlshulder Doppelchance vereitelte von Klaudy (84.), eine Lohhofer Doppelchance konnten weder Josip Zagar noch der eingewechselte Michael Huber nutzen (89.). Wobei Hubers Kopfball erst am Querbalken endete.

 

Durch den Sieg ist Lohhof nun sechs Punkte vom Relegationsrang entfernt. Am kommenden Freitag  um 20 Uhr soll erneut gepunktet werden. Gegner dann: Sulzemoos. „Eine Mannschaft, die nicht umsonst im gesicherten Mittelfeld steht“ sagt von Klaudy. Er ist allerdings optimistisch: „Es sieht so aus als hätten wir uns gefangen. Wir sind in der Lage noch nachzulegen, aber das müssen wir auch, wenn wir gegen Sulzemoos bestehen wollen.“

22. Spieltag: 27. März 2015, SV Lohhof - SpVgg Kammerberg

Erster Sieg 2015 - Lohhof besiegt Kammerberg mit 3:1

 

Mit einem verdienten 3:1 (2:0)-Erfolg gegen die SpVgg Kammerberg findet der SV Lohhof zurück in die Spur. Der erste Sieg unter Trainer Hans Alt bedeutet auch einen Konkurrenten mehr im Kampf gegen den Abstieg.

 

Keine drei Minuten dauerte es bis zur Befreiung. Kammerberg brachte den Ball nicht weg und der nominelle A-Jugendspieler Kevin Günaydin schoss einfach mal aus 16 Metern. Der Ball prallte gegen das Schienbein eines Verteidigers und von dort drehte sich der Ball unhaltbar ins Eck. Nach zuvor zwei Spielen ohne eigenes Tor, nun also der erste Treffer im Jahr 2015.

 

Viel Sicherheit gab das jedoch erst einmal nicht. Vier Minuten später verloren Lohhofs Verteidiger Marcus Malle aus den Augen. Keeper Manuel von Klaudy bügelte das allerdings aus. Wenig später klärte Verteidiger Lukas Bachmeier in letzter Sekunde einen zurückprallenden, wurde dabei jedoch von Kammerbergs Angreifer übel am Knie getroffen und musste ausgewechselt werden (15.). Patrick Kettenbach, nur vorübergehend in München und seit vier Monaten fast ohne Training, musste ran und spielte eine souveräne Partie. Florian Wilhelm rutschte dafür in die Innenverteidigung.

 

Nach einer guten halben Stunde hatte Lohhof das Geschehen wieder besser im Griff und Günaydin die Chance auf sein zweites Tor. Alleine vor dem Torwart schoss er aber zu unplatziert. In der 37. Minute köpfte Simon Queiros einen Eckball an den Pfosten, Günaydin stand richtig und staubte aus kurzer Distanz ab.

 

Halbzeit zwei gehörte dann Kammerberg. Lohhof sorgte kaum mehr für Entlastung und spielte die Kontermöglichkeiten, die  sich boten, nicht clever genug zu Ende. So war der Anschlusstreffer durch Malle nur eine Frage der Zeit. Er verlängerte eine Flanke per Kopf ins lange Eck (77.).

 

Fritz Alt sorgte in der Schlussminute für die endgültige Entscheidung (90.). Günaydin brachte den Ball von links in den Fünfmeterraum und Alt musste nur noch den Fuß hinhalten.

 

Lohhof ist damit wieder auf einem Nicht-Abstiegsplatz und hat Kammerberg in den Abstiegsstrudel hineingezogen. Kommenden Samstag kommt es aber zum nächsten Abstiegsgipfel in Karlshuld (15 Uhr).

 

21. Spieltag: 20. März 2015, SV Lohhof - SpVgg Feldmoching

0:1 - Lohhof im Pech

 

Im Spiel zwei unter der Regie von Trainer Hans Alt schrammt der SV Lohhof am ersehnten Befreiungsschlag um Haaresbreite vorbei und verliert gegen Feldmoching mit 0:1 (0:1).

 

Thomas Schrey war der Unglücksrabe am Freitagabend. Er hatte in der 94. Minute die letzte Chance des Spiels als der Ball nach einem Durcheinander im Feldmochinger Strafraum plötzlich vor seinen Füßen lag. Schrey und Stürmer Hassan Aden irritierten sich allerdings kurz gegenseitig und so kullerte der Ball nur wenige Zentimeter neben den Pfosten – ins Toraus. Ende, Aus, Lohhof steht wieder einmal ohne Punkte dar und Feldmoching hält durch den Erfolg Anschluss an die beiden oberen Plätze.

 

Ganz bitter für die Lohhofer, die gerade in der zweiten Hälfte ebenbürtig waren. Trainer Hans Alt: „Ein Punkt wäre für die Moral wichtig gewesen, ich habe aber sehr viele positive Tendenzen gesehen, die mich hoffnungsfroh machen und die wir mit in die nächsten Spiele nehmen können.“

 

0:1 kurz vor der Pause

 

Zunächst aber hatte Lohhof Glück. Zwei Feldmochinger scheiterten aussichtsreich. (7., 19.). Bis zur Pause machte Raykar dos Santos per Flugkopfball und mit einer schönen Hereingabe auf sich aufmerksam. Michael Huber kam allerdings einen Schritt zu spät (30.).

 

Nach und nach verschob sich das Spiel aber in die Lohhofs Hälfte. Dennoch kam das Feldmochinger 0:1 nach einer schönen Kombination über links wie aus dem Nichts (43.).

 

„Das Tor fällt mal wieder zu einem ganz ungünstigen Zeitpunkt“, hadert Alt. Umso stärker findet er die Reaktion seiner Mannschaft nach dem Seitenwechsel: „Wir kamen richtig gut aus der Kabine, konnten sogar Druck entwickeln. Deshalb hätten wir auch einen Punkt verdient gehabt.“

 

Am Freitag gegen Kammerberg

 

Doch neben der erwähnten Chance von Schrey, kam Lohhof nur nach ruhenden Bällen gefährlich vor das Feldmochinger Gehäuse. Dos Santos vergab ebenso freistehend wie später Schrey fünf Meter vor dem Tor. Allerdings mit dem Unterschied, dass der Schiedsrichter das Handspiel auf der Linie übersah und Lohhof den fälligen Elfmeter verweigerte. Zudem hätte es die Rote Karte geben müssen (64.).

 

Doch es bleiben vor allem die positiven Aspekte hängen. Man sei um einiges stärker gewesen, als gegen Manching, stellt Alt fest: „Wir waren von Beginn an präsenter.“

 

In der kommenden Woche gegen Kammerberg (Fr., 20 Uhr) soll es allerdings dann auch mit den ersten Punkten klappen. „Der Gegner liegt in unseren spielerischen Sphären. Aber es wird ein ganz, ganz schweres Spiel.“

 

20. Spieltag: 14. März2015, SV Manching - SV Lohhof

Lohhof verliert in Manching deutlich

 

Der SV Lohhof verliert den Auftakt nach der Winterpause beim SV Manching klar mit 0:4 (0:2). Neu-Trainer Alt will aber nicht alles schlecht reden. Nächste Woche wartet Feldmoching.

 

Mit großem Optimismus waren sie in die Partie gegangen, die Spieler des SV Lohhof. Auch wenn einige fehlten und die Vorbereitung durchwachsen war, so war ein Punkt bei Spitzenreiter SV Manching doch das Ziel. Möglichst lange sollte die Null stehen, das war die Vorgabe des neuen Trainers Hans-Peter Alt. Die Taktik erhielt allerdings schon nach vier Minuten einen herben Dämpfer. Der SVL klärte eine Ecke nicht entscheidend und Josip Zagar wusste sich schließlich nur noch mit einem Foul zu helfen. Folgerichtig gab es Elfmeter und den verwandelte Daniel Schachtner (5.).

 

„Der denkbar schlechteste Zeitpunkt“, kommentiert Hans Alt das 0:1. Manching gab das weiter Auftrieb und Lohhof-Keeper Manuel von Klaudy musste ein ums andere Mal sein ganzes Können aufbieten, um einen höheren Rückstand zu vermeiden (12., 24.). In der 25. Minute konnte allerdings auch er nichts machen. Wieder verpasste Lohhofs Defensive eine Ecke vernünftig zu klären. Der Ball kam in hohem Bogen zurück in den Strafraum, wo Azsa El-Mahmoud völlig frei stehend, verwandeln konnte.

 

Alt lobt gute Einstellung

 

Fünf Minuten später erneut der Elfmeterpfiff für die Hausherren. Der Schiedsrichter wollte ein Handspiel bei Fritz Alt erkannt haben. Schachtner aber schoss diesmal neben das Gehäuse (30.).

So blieb es beim 0:2 zur Pause.

 

„Manching ist ein starkes Team, an dem wir uns nicht orientieren brauchen. Unsere Punkte müssen wir gegen andere Mannschaften holen“, erklärt Alt, den vor allem die Einstellung seiner Spieler optimistisch stimmt: „Wir haben versucht, das umzusetzen, was wir besprochen hatten. Leider verlief die Vorbereitung nicht nach Plan, sodass wir gewisse Dinge einfach nicht genügend üben konnten.“

 

Unglücklich nach der Pause, dass Manching direkt nach Wiederanpfiff erneut traf. Besser gesagt: Simon Queiros lenkte eine Flanke ins eigene Tor (48.). Die Einwechslungen von Michael Huber und Hassan Aden für die Debütanten aus der A-Jugend Kevin Günaydin und Martin Hirn verpufften dadurch.

 

Feldmoching nächster Gegner

 

Manching beließ es nun dabei, von Klaudy konnte sich dennoch auszeichnen (61., 64.) ehe Ferdinand Heissler mit dem 0:4 den Endstand besorgte (70.).

 

„Manching war für uns zu stark und die Nackenschläge unmittelbar nach Spielbeginn und Pause waren sicher nicht hilfreich, aber unsere Chancen werden noch kommen“, ist sich Alt sicher.

 

Kommenden Freitag (20 Uhr) gegen Feldmoching zum Beispiel. Doch auch die Nachbarn klopfen oben an. Der nächste harte Brocken wartet also.

19. Spieltag: 16. November 2014, SV Lohhof - SC Inhauser Moos

2:1 - Herrmann und Ouro-Body sind die Derby-Helden

 

Lohhof entscheidet den Derby-Krimi gegen Inhauser Moos in einer packenden Schlussphase mt 2:1 (0:0). Tobias Herrmann und Adine Ouro-Body treffen im Prestige-Duell. Inhausens Keeper patzt krass.

 

Im Rahmen des letzten Spieltags vor der Winterpause kam es im Lohhofer Hans-Bayer-Stadion zum prestigeträchtigen Aufeinandertreffen zwischen dem SVL und den Nachbarn vom SC Inhauser Moos. Gerade weil sich die Kontrahenten mitten im Abstiegskampf der Bezirksliga Nord befinden, war die Partie von enormer Bedeutung für beide Teams. SVL-Coach Bobo Vujanovic sah darin den Hauptgrund für ein über weite Strecken mäßiges Spiel mit nur wenigen gefährlichen Torraumszenen: "Meine Mannschaft wusste um den Ernst der Lage und genau diesen Druck hat man ihr im Spiel auch sehr deutlich angemerkt. Vor allem aufgrund der Tabellensituation haben wir es heute nicht geschafft befreit aufzuspielen."

 

Langeweile statt Derby-Feuer

 

Tatsächlich ist gerade die Geschichte der ersten Halbzeit schnell erzählt, denn außer einer guten Tormöglichkeit für Tobias Herrmann bereits in der ersten Spielminute, welche SCI-Keeper Florian Lutz stark vereitelte, strahlten die Gastgeber sehr wenig Gefahr aus. Auf der Gegenseite kam allerdings auch Inhausen nur zu einer echten Gelegenheit, als Lohhofs Keeper Manuel von Klaudy einen Distanzschuss von Thomas Ackermann sehenswert parierte (23. Minute). Mit Beginn der zweiten Hälfte gelang es dem SV Lohhof sich eine leichte Feldüberlegenheit zu erarbeiten. Auch Vujanovic meinte, dass sein Team nun besser und präsenter auftrat: "Allerdings taten wir uns weiterhin schwer wirklich zwingende Chancen zu kreieren."

 

Tore am Fließband ab Minute 87

 

Die Zuschauer im gut gefüllten Hans-Bayer-Stadion glaubten kurz vor Schluss wohl nicht mehr daran noch ein Tor geboten zu bekommen. Allerdings entschädigte das Spektakel der letzten fünf Minuten für so einiges. Zunächst spielte Lohhof in der 87. Minute einen Konter über Christian Grujicic perfekt zu Ende, sodass Herrmann mit einem Rechtsschuss den viel umjubelten Führungstreffer besorgen konnte. Postwendend gelang es der Lohhofer Defensive jedoch nicht, eine Flanke von der rechten Inhauser Außenbahn zu unterbinden.

 

Im Zentrum bedankte sich Daniel Nefzger für den Assist, indem er sein achtes Saisontor erzielte (88. Minute). Alles deutete in der 91. Minute auf eine Punkteteilung hin, als Felix Freiberger einen letzten langen Ball in den Strafraum des SCI spielte. Der bis dahin gut haltende Gäste-Keeper Lutz ließ die Kugel unbedrängt aus den Händen gleiten und legte sie so für den eingewechselten Adinane Ouro-Bodi vor. Dieser hatte dann keine Mühe mehr zum glücklichen Siegtreffer für Lohhof abzustauben. Es war überhaupt erst Ouro-Bodys erster Treffer für die Bezirksliga-Elf des SVL.

 

"Mit einem guten Gefühl in die Winterpause"

 

"Natürlich wissen wir, dass wir heute viel Glück hatten und auch sicher keinen Schönheitspreis gewonnen haben, aber darum geht es im Abstiegskampf auch nicht. Was am Ende des Tages zählt sind drei ganz enorm wichtige Punkte auf unserem Konto", bilanzierte Vujanovic nach dem Spiel. Gerade das vorübergehende Verlassen des Relegationsplatzes tue mit Blick auf die lange Winterpause sicherlich allen Spielern sehr gut:


"Wir stehen - Stand heute - auf einem Nichtabstiegsplatz und haben seit über einem Monat kein Spiel mehr verloren. All das stimmt mich sehr zuversichtlich, dass wir unser großes Ziel Klassenerhalt am Ende der Saison gemeinsam erreichen werden."      

18. Spieltag: 09. November 2014, ESV München - SV Lohhof

Von Klaudy und Schrey retten Lohhof einen Zähler

 

SV Lohhof - SV Lohhof bleibt im dritten Spiel hintereinander ungeschlagen. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge bleibt nach dem 1:1 (0:1) beim ESV München bestehen, doch Lohhof verpasst mit einem schwachen Spiel einen entscheidenden Schritt.

 

Relegationsplatz 13, ein Punkt Vorsprung auf einen direkten Abstiegsrang und zwei Rückstand zum rettenden Ufer. So stellt sich die Tabellensituation des SV Lohhof nach dem Auftritt beim ESV München dar. Dabei hat die Mannschaft von Trainer Bobo Vujanovic Glück, dass Keeper Manuel von Klaudy ein ums andere Mal glänzend pariert.

 

In der 35. Minute war dann aber auch er machtlos, als Thomas Niggl einen Lohhofer Ballverlust in der Vorwärtsbewegung zu nutzen wusste und das 0:1 markierte.

 

Die Reaktion des SV Lohhof blieb dennoch aus. Einzig den Kampf konnte man den Gästen nicht absprechen, doch spielerische Glanzpunkte blieben Mangelware.

 

Nach einer guten Stunde hatte Lohhof dann Glück. Als der Ball einem ESV-Verteidiger an die Hand sprang, berieten sich Linien- und Schiedsrichter: Es gab Elfmeter, den Thomas Schrey sicher verwandelte (60.).

 

Bei diesem Remis blieb es mit viel Glück und einem von Klaudy in Topform. Dank dieses Ergebnisses bleibt Lohhof an München dran und kann nun am letzten Spieltag vor der lange ersehnten Winterpause gegen Schlusslicht Inhauser Moos einen Dreier anpeilen. 

        

17. Spieltag: 24. Oktober 2014, SV Lohhof - Nord Lerchenau

Lohhof schnappt sich wichtigen Punkt im Abstiegskampf

 

Lohhof schnappt sich erneut einen Zähler gegen Nord Lerchenau. Das 1:1 (0:1) ist der achte Punkt aus den letzten fünf Partien. Der Schiedsrichter erkennt den Hausherren ein reguläres Tor ab.


 Wie schon im Hinspiel (1:1) mussten sich beide Parteien erneut mit einer Punkteteilung zufrieden geben. SVL-Coach Bobo Vujanovic: "Hätte man mir vor dem Spiel gesagt, dass wir hier heute einen Punkt holen, dann hätte ich das sofort unterschrieben. Auch in Anbetracht des Spielverlauf können wir, gerade aufgrund unserer aktuellen Situation, mit dem Unentschieden absolut leben." Bereits vor dem Anpfiff stand die Partie gegen den Tabellensechsten eigentlich unter keinem guten Stern, da mit Florian Wilhelm und Michael Huber zwei absolute Stammspieler verletzungsbedingt passen mussten. Für sie rückten Simon und Daniel Queiros in die Startformation. Der nächste Rückschlag folgte nach einer guten halben Stunde, als SVL-Linksverteidiger Felix Freiberger angeschlagen ausgewechselt und durch Fabian Teichmann ersetzt werden musste.


Der Gast bestimmt das Spiel in Halbzeit eins


Gerade zu Beginn des Spiels konnte man gegen die leicht favorisierten Gäste dennoch gut mithalten. Erst nach einer Glanzparade des Lohhofer Keepers Manuel von Klaudy (15. Minute) übernahm der SV Nord Lerchenau mehr und mehr das Kommando ohne sich jedoch zwingende Torchancen herauszuspielen. "Wir haben nach der guten ersten Viertelstunde ein bisschen den Faden verloren. Vor allem haben wir es nicht geschafft in der Offensive die Bälle zu fixieren, um dann kontrolliert nachrücken zu können", so Vujanovic nach dem Spiel. Dieses Problem wurde in der zweiten Halbzeit auch und gerade wegen der Einwechslung des stark spielenden Christian Grujicic eingedämmt, was dem Mittelfeldspieler ein Sonderlob seines Trainers bescherte.


Seizer und Zagar treffen


Nichtsdestotrotz sorgte in der 50. Minute der Gast aus Lerchenau für das erste Tor des Abends. Der kurz zuvor eingewechselte Christian Seizer war nach einem Eckball per Kopf zur Stelle, markierte sein zweites Saisontor und deckte so die laut Vujanovic in letzter Zeit immer häufiger zu bemerkenden Schwierigkeiten des SVL bei der Verteidigung von Standardsituationen auf. Positiv bemerkte er, dass man "auf der anderen Seite durch dieses Mittel auch selbst immer wieder gefährlich werden konnte". So war es Josip Zagar (2. Saisontor), der im Anschluss an einen Freistoß per abgefälschtem Rechtsschuss zum Ausgleich für Lohhof einnetzte (65. Minute).


Fehlentscheidung verhindert Lohhofer Comeback-Sieg


Im weiteren Verlauf durfte sich Nord Lerchenau sogar noch bei Schiedsrichter Johannes Rotter bedanken, dass dieser einen regulären Treffer von Christian Philipp aufgrund eines vermeintlichen Foulspiels am Gäste-Torhüter nicht anerkannte. Auch Vujanovic haderte mit dieser "absolut unverständlichen" Entscheidung. Dennoch gab der Coach zu bedenken, dass seine Truppe insgesamt mal wieder vor allem eine super Moral bewiesen habe: "Man merkt einfach, dass die Jungs wollen und sich auf einem guten Weg befinden. Und man darf nicht vergessen: Wir sind im Abstiegskampf. Da kann am Ende jeder Punkt unglaublich wertvoll sein."       

      

        

16. Spieltag: 19. Oktober 2014, FC Hitzhofen/Oberzell - SV Lohhof

Last-Minute-Sieg: Lohhof siegt im Abstiegskrimi

 

Lohhof – Der SV Lohhof gewinnt den Abstiegskrimi gegen Hitzhofen/Oberzell mit 2:1. Alle Tore fallen dabei in den letzten zehn Minuten. Christian Philipp und Maximilian Kettenbach treffen für die Vujanovic-Elf.

 

Es war mit Sicherheit kein Spiel für Fußball-Feinschmecker doch es herrscht nun einmal purer Abstiegskampf in der Bezirksliga Nord. Und das bereits nach der Hinrunde. Daher war es nicht verwunderlich, dass beide Teams auf Einsatz getrimmt waren. Doch es blieb weitesgehend fair. Der SV Lohhof war feldüberlegen und daher auch zum Schluss verdient der glückliche Sieger. Denn bereits in Halbzeit eins dominierte Lohhof, ohne allerdings wirklich zwingend zu werden. Halbchancen vergaben der erstmals aufgebotene Adine Ouro-Body, als er im Fünfmeterraum gehalten wurde und Tobias Herrmann, der immer wieder nur durch Fouls zu bremsen war, die allerdings vom eher schwachen Schiedsrichter meist nicht gepfiffen wurde. So wie in der 35. Minute, als Herrmann seinem Gegenspieler den Ball abluchste und dann an der Strafraumkante gefällt wurde.

 

0:0 war zur Pause die logische Konsequenz. Ab der 60. Minute waren die Gastgeber nach einer Ampelkarte dann in Unterzahl. Lohhof bestimmte weiter das Geschehen. Ouro-Body hatte allerdings die einzige echte Möglichkeit, scheiterte aber an einem Hitzhofener-Bein (70.). Schließlich kam es zehn Minuten vor dem Ende zur Spezialdisziplin des eingewechselten Christian Grujicic. Sein Freistoß flog an Freund und Feind vorbei, ehe Chrsitian Philipp am langen Pfosten einnickte. Doch entschieden war noch lange nichts. Ein Freistoß auf der Gegenseite flog über alle Köpfe hinweg, ehe er im Netz von Maximilian Philipp lag (85.). Der vertrat den erneut verletzten Manuel von Klaudy im Tor.

Nach einem Solo traf schließlich Maximilian Kettenbach zur Entscheidung (90.).

 

Lohhof ist nun punktgleich mit Hitzhofen und dem ESV München auf Rang 14. Am Freitag kommt jetzt Lerchenau Nord ins Hans-Bayer-Stadion (20 Uhr).

        

15. Spieltag: 12. Oktober 2014, SV Dornach - SV Lohhof

Lohhof verliert in Dornach - Wochen der Wahrheit stehen an

 

Zum Abschluss der Hinrunde verpasst Lohhof den Befreiungsschlag. In Dornach verliert die Mannschaft von Bobo Vujanovic mit 0:2 (0:1). Die Wochen der Wahrheit kommen.

 

Jetzt schlägt es fünf vor Zwölf in Lohhof – mindestens. Nach der 0:2 (0:1)-Niederlage in Dornach fällt der SV Lohhof auf den vorletzten Tabellenplatz zurück. Dabei hätte man die Abstiegsplätze mit einem Sieg erstmals seit dem fünften Spieltag verlassen können. Doch was folgte war ein Spiel in welchem Lohhof ein wenig die Leidenschaft vermissen ließ.

 

Aufgrund vieler Stock- und Passfehler fehlte die Entlastung nach vorne, die einzige Sturmspitze Michael Huber bekam wenig Unterstützung. Im Lohhofer Gehäuse stand erstmals in dieser Saison wieder die nominelle Nummer eins Manuel von Klaudy drin. Fabio di Salvo fehlte erkrankt. Und von Klaudy bekam sofort etwas zu tun. Nach zwei Minuten traf Dornach nach einem herrlichen Angriff bereits den Pfosten, nur wenig später musste Lohhofs Keeper retten.

 

Nach zwanzig Minuten hätte Maximilian Kettenbach dennoch für den Gast zur Führung einnicken können, köpfte allerdings doch deutlich neben das Gehäuse. Nach einem Eckball fehlte für Simon Queiros ein Schritt zur Führung (25.) und nur wenig später hätte Christian Grujicic einen Konter im Tor unterbringen können, wäre da nicht noch ein Bein dazwischen gewesen (32.).

 

0:0 wäre wohl ein angemessenes Halbzeitergebnis gewesen, doch dann traf Nico Reisenauer per Flachschuss durch alle Abwehrbeine hindurch zur Führung für die Hausherren.

Im zweiten Durchgang fehlte den Lohhofern zunächst jegliches aufbäumen. Schließlich fasste sich Dornachs Misa Stanojevic ein Herz und traf ebenfalls per Flachschuss aus 20 Metern. Keine Chance für von Klaudy, Lohhofs Widerstand war gebrochen.

 

Einzig Christian Philipp hätte noch einmal verkürzen können, doch zunächst scheiterte er mit dem Fuß (74.), dann mit dem Kopf (85.).

 

So steht Lohhof in den kommenden Partien enorm unter Druck. Zum Auftakt der Rückserie geht es in Hitzhofen darum aufzuschließen zur Konkurrenz. Dann kommt Nord Lerchenau ins Hans-Bayer-Stadion, ehe es beim ESV München und gegen Schlusslicht Inhauser Moos um den klassenerhalt geht.

        

Lohhof verliert in Dornach - Wochen der Wahrheit stehen an

 

Zum Abschluss der Hinrunde verpasst Lohhof den Befreiungsschlag. In Dornach verliert die Mannschaft von Bobo Vujanovic mit 0:2 (0:1). Die Wochen der Wahrheit kommen.

 

Jetzt schlägt es fünf vor Zwölf in Lohhof – mindestens. Nach der 0:2 (0:1)-Niederlage in Dornach fällt der SV Lohhof auf den vorletzten Tabellenplatz zurück. Dabei hätte man die Abstiegsplätze mit einem Sieg erstmals seit dem fünften Spieltag verlassen können. Doch was folgte war ein Spiel in welchem Lohhof ein wenig die Leidenschaft vermissen ließ.

 

Aufgrund vieler Stock- und Passfehler fehlte die Entlastung nach vorne, die einzige Sturmspitze Michael Huber bekam wenig Unterstützung. Im Lohhofer Gehäuse stand erstmals in dieser Saison wieder die nominelle Nummer eins Manuel von Klaudy drin. Fabio di Salvo fehlte erkrankt. Und von Klaudy bekam sofort etwas zu tun. Nach zwei Minuten traf Dornach nach einem herrlichen Angriff bereits den Pfosten, nur wenig später musste Lohhofs Keeper retten.

 

Nach zwanzig Minuten hätte Maximilian Kettenbach dennoch für den Gast zur Führung einnicken können, köpfte allerdings doch deutlich neben das Gehäuse. Nach einem Eckball fehlte für Simon Queiros ein Schritt zur Führung (25.) und nur wenig später hätte Christian Grujicic einen Konter im Tor unterbringen können, wäre da nicht noch ein Bein dazwischen gewesen (32.).

 

0:0 wäre wohl ein angemessenes Halbzeitergebnis gewesen, doch dann traf Nico Reisenauer per Flachschuss durch alle Abwehrbeine hindurch zur Führung für die Hausherren.

Im zweiten Durchgang fehlte den Lohhofern zunächst jegliches aufbäumen. Schließlich fasste sich Dornachs Misa Stanojevic ein Herz und traf ebenfalls per Flachschuss aus 20 Metern. Keine Chance für von Klaudy, Lohhofs Widerstand war gebrochen.

 

Einzig Christian Philipp hätte noch einmal verkürzen können, doch zunächst scheiterte er mit dem Fuß (74.), dann mit dem Kopf (85.).

 

So steht Lohhof in den kommenden Partien enorm unter Druck. Zum Auftakt der Rückserie geht es in Hitzhofen darum aufzuschließen zur Konkurrenz. Dann kommt Nord Lerchenau ins Hans-Bayer-Stadion, ehe es beim ESV München und gegen Schlusslicht Inhauser Moos um den klassenerhalt geht.

        

14. Spieltag: 1. Oktober 2014, SV Lohhof - Eintracht Karlsfeld

Lohhof siegt 1:0 - Alt wird zum Helden

 

Trotz einem aberkannten Treffer und einem Elfmeter gegen sich, kämpft sich der SV Lohhof zu einem 1:0 (0:0)-Erfolg gegen Eintracht Karlsfeld. Fritz Alt wird zum Matchwinner.

 

Mit sieben Punkten aus den letzten vier Spielen gelingt dem SV Lohhof so etwas wie eine kleine Serie, die mit dem vorübergehenden Relegationsplatz belohnt wird.

 

„Es war eine ausgeglichene Partie. Aber es zeigt sich, wie knapp alles beieinander liegt. Wir hätten auch verlieren können, waren aber dieses mal das glücklichere Team", erklärt Trainer Bobo Vujanovic.

 

Doch es war ein weiter Weg bis zum erst zweiten Heimerfolg gegen Eintracht Karlsfeld am vorgezogenen Mittwochabendspiel. Denn in Halbzeit eins fand Lohhof zunächst kein Rezept gegen die stabile Karlsfelder Deckung. Doch auch die Gäste ihrerseits hatten kaum zwingende Aktionen. Einmal spielten sie sich dann doch durch, doch SV-Lohhof- Keeper Fabio di Salvo rettete mit einer Fußabwehr (30.).

 

Die letzten sieben Minuten der ersten Hälfte hatten es dann in sich. Zuerst traf Karlsfeld nur die Latte, im Gegenzug pfiff das Schiedsrichtergespann Maximilian Kettenbach, der alleine auf den Torwart zulief, wegen Abseits zurück – die erste strittige Entscheidung. Keine drei Minuten später erlöste Tobias Herrmann vermeintlich die Lohhofer, doch auch hier entschied das Gespann auf Abseits. Zwei weitere brandgefährliche Entscheidungen dieser Art pfiff der Schiedsrichter klar unberechtigt zurück, ehe er in der 70. Minute auf Elfmeter für Karlsfeld entschied – berechtigt. Torwart di Salvo kam etwas zu spät aus dem Tor. Die Eintracht aber vergab und die Hoffnung keimte auf.

 

Josip Zagars Freistoß entschäfte der Schlussmann noch (75.), dann spielte der eingewechselte Daniel Queiros einen Zuckerpass auf Fritz Alt, der sich 20 Meter vor dem Tor den Ball zurechtlegte und abzog. Der Ball ging vom Innenpfosten ins Tor und Lohhof um drei Punkte reicher (87.).

 

Vujaniovic: „Die Mannschaft hatte sich das einfach verdient, wir haben nicht aufgegeben und uns trotz aller Nackenschläge während des Spiels immer wieder erholt. Jetzt sind wir wieder voll im Geschäft.“

 

Erst Sonntag in einer Woche geht es für die Lohhof er weiter. Dann wartet Dornach (13 Uhr). Zwei Siege in Folge gab es 2014 noch überhaupt nicht für den SVL und das soll sich dann ändern.

        

13. Spieltag: 26. September 2014, SV Lohhof - FC Erding

Di Salvo und Zagar retten Lohhof Punkt

 

Die Zuschauer im Hans-Bayer-Stadion bekamen am Freitagabend ein temporeiches Spiel zum Auftakt des 13. Spieltags der Bezirksliga Nord zwischen dem SV Lohhof und dem FC Erding zu sehen. Vor allem die Schlussphase des laut SVL-Coach Bobo Vujanovic "irren Spiels" hatte es in sich. Bis weit in die Nachspielzeit hatte Erding mit 1:0 geführt, sodass der SVL alles nach vorne werfen musste um vielleicht noch den 'lucky Punch' zu erzwingen.

 

Nach einer eigenen Ecke aber wurde der komplett aufgerückte Gastgeber ausgekontert. Torhüter Fabio di Salvo sah sich drei Gäste-Angreifern gegenüber, die nun alle Zeit der Welt hatten, den Sack zuzumachen. Grgur Rados, der Ballführende, entschied sich in dieser Situation allerdings den Ball nicht querzulegen, sondern auf eigene Faust den Abschluss zu suchen. Di Salvo nahm ihm den Ball vom Fuß und leitete postwendend den Gegenstoß ein. Nach einem langen Ball wurde Stürmer Michael Huber im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht und Schiedsrichter Pantelis Gitopoulos entschied sofort auf Elfmeter. Josip Zagar ließ sich diese Chance nicht entgehen, verwandelte eiskalt zum 1:1-Endstand und bestrafte somit die vorangegangene Nachlässigkeit der Erdinger.

 

Erding vergibt zahlreiche gute Chancen

 

Große Erleichterung zeigte Vujanovic im Interview nach dem nervenaufreibenden Spiel: "Ich bin einfach nur dermaßen glücklich, dass die Jungs sich endlich mal belohnt haben für den kämpferischen Einsatz. Jeder hat heute alles rausgehauen." Er betonte allerdings auch das kleine Quäntchen Glück, welches an diesem Abend von Nöten war angesichts des individuell herausragend besetzten Gegners, der "spielerisch sicherlich zu den besten paar Mannschaften der Liga zu zählen ist."

 

Tatsächlich übernahm der FC Erding nach einer verhaltenen Anfangsphase im Laufe der ersten Halbzeit immer mehr das Kommando. Rados (30. Min.) und Tobias Bartl, der am Pfosten scheiterte (38.), vergaben die hochkarätigsten Möglichkeiten vor der Pause. Das aus Lohhofer Sicht glückliche torlose Remis zur Halbzeit wackelte in der 49. Minute erneut, als Daniel Jungwirth einen Freistoß aus 20 Metern ans Lattenkreuz zirkelte.

 

Herrmann scheitert am Querbalken

 

Die Gastgeber allerdings konnten im zweiten Spielabschnitt generell besser mithalten und erarbeiteten sich ihrerseits nun auch die ein oder andere Torchance. Die aussichtsreichste konnte Tobias Herrmann nicht nutzen, der in der 53. Minute ebenfalls nur die Latte traf und somit das Aluminium-Spektakel fortführte.

 

Es dauerte bis zur 71. Minute ehe Jungwirth den Bann brach und der turbulenten Partie ihren ersten Treffer bescherte. Nach einen Eckball und einem zumindest nicht ganz auszuschließenden Handspiel des Mittelfeldspielers, konnte er die Möglichkeit zu seinem dritten Saisontor nutzen und

erzielte den zu diesem Zeitpunkt hochverdienten Führungstreffer für den FC Erding.

 

Di Salvo hält den Punkt fest

 

Trainer Vujanovic rechnete es seiner Truppe hoch an, dass sie sich in der Folgezeit nicht hängen ließ, sondern weiter an ihre Chance glaubte: "Viele wären an diesem Rückschlag wahrscheinlich zerbrochen. Bei uns aber hat heute keiner aufgesteckt und insgesamt fühlt sich dieser Punkt an wie ein Sieg." Ein Sonderlob gab es obendrein für Torhüter di Salvo, der sein Team mit einigen starken Paraden im Spiel halten konnte und somit die fantastische Schlussphase inklusive des Happy Ends durch Zagar überhaupt erst möglich machte.

 

Für den SVL geht es bereits am Mittwoch, den 1. Oktober mit dem nächsten schwierigen Heimspiel weiter. Dann wird ab 20 Uhr der TSV Eintracht Karlsfeld im Hans-Bayer-Stadion zu Gast sein.          

12. Spieltag: 19. September 2014, SV Lohhof - TSV Rohrbach

Lohhof vergeigt Rohrbach-Spiel

 

Auch der Sieg aus der Vorwoche in Jetzedorf gibt der Mannschaft von Bobo Vujanovic wenig Auftrieb. Lohhof verliert Zuhause gegen Rohrbach mit 2:3 (1:1).

 

Wenn besonders viel passiert während eines Fußball-Spiels ist man manchmal geneigt zu sagen: Da war alles dabei. Diese Umschreibung trifft auf das Spiel des Tabellendrittletzten SV Lohhof gegen den Sechsten der Tabelle,  den TSV Rohrbahc trotz der fünf Tore und halbstündiger Regenunterbrechung aber nur bedingt zu.

 

Und für die Lohhofer, die sich nach dem überraschenden Auswärtserfolg in Jetzendorf viel vorgenommen hatten, begann das Match erstmal richtig schlecht. Rohrbach kam das erste Mal über die Mittellinie und traf im Strafraumgestocher durch Florian Flicker zur Führung (8.). Lohhof machte fortan das Spiel, richtig zwingend wurde es jedoch nicht. Für Lohhof scheinbar von Vorteil, dass der Schiedsrichter die Partie kurz vor der Halbzeit für eine halbe Stunde aufgrund des Gewitters unterbrechen musste. Denn nun wachte die Mannschaft von Bobo Vujanovic  auf.  Nach einem abgefälschten Freistoß von Christian Grujicic staubte Felix Wagner eiskalt ab (43.).

 

Ohne Pause ging es nach dem Seitenwechsel weiter. Lohhof im Vorwärtsgang, doch wie so häufig in dieser so schweren Saison bislang, machten die anderen das Tor. In diesem Fall war es Oliver Duchale, der SVL-Keeper Fabio di Salvo überspurtete und traf (53.). Drei Min uten später jedoch konnte Lohhofs Neuzugang Tobias Herrmann mit seinem ersten Treffer im Lohhof-Trikot egalisieren (55.). Doch auch dieser Ausgleich sollte nicht lange Bestand habe. Eine Freistoß-Flanke köpfte Philipp Federl zur erneuten Rorbacher Führung ein. Von dieser erholte sich der SVL bis zum Schluss nicht und trotz einiger Halbchancen sprang kein weiterer Treffer mehr heraus.

 

Lohhof steht nun am kommenden Freitag gegen Erding (20 Uhr) unter Druck.

11. Spieltag: 14. September 2014, TSV Jetzendorf - SV Lohhof

Endlich! Lohhof gelingt Befreiungsschlag

 

Nach neun Spielen ohne Sieg gewinnt der SV Lohhof wieder. Ausgerechnet beim Tabellenzweiten in Jetzendorf holt die Vujanovic-Elf ein 2:1 (1:1). Huber trifft doppelt.

 

Dank Stürmer Michael Huber ist dem SV Lohhof der Befreiungsschlag geglückt. Der 25-Jährige drehte in Jetzendorf die Partie durch zwei Kopfballtore (14. und 87.). Lohhof bleibt damit im Geschäft um die Plätze außerhalb der Abstiegszone.

 

Der überraschende Erfolg war dabei noch nicht einmal unverdient. Vielmehr hatte Huber bereits in den ersten zehn Minuten schon zwei Tore auf demFuß. Erst ein unberechtigter Freistoß brachte die Jetzendorfer Führung (13.), die Huber schon eine Minute später egalisierte.

 

In der Folge entwickelte sich ein spannendes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Huber hatte dabei mit einem freien Schuss aus fünf Metern die größte – er verzog allerdings (35.).

 

Nach der Pause erhöhte der Tabellenzweite den Druck, Lohhofs Keeper Fabio di Salvo hielt die Gäate aber im Spiel und brachte den Favoriten so zur Verzweiflung.

 

Erst in der Schlussphase tauchte Lohhof wieder vor dem gegnerischen Gehäuse auf. Nach einer Flanke von Florian Tauser legte Thomas Schrey auf den eingewechselten Daniel Queiros ab, der seinen traumhaften Volley aber zu hoch ansetzte (83.).

 

Der SV Lohhof nutzte jetzt häufigen Ballverluste in Jetzendorfs Verteidigung zu gefährlichen Konter und es war abermals Huber vorbehalten eine Flanke, des für den verletzten Fritz Alt eingewechselten, Tobias Herrmann per Kopf im Tor unterzubringen.

 

Ein goldenes Tor, das Lohhof die Punkte sieben bis neun bringt.

10. Spieltag: 05. September 2014, SV Lohhof - FC Moosinning

Lohhof verliertknapp und unglücklich mit 0:1

 

Der SV Lohhof ist weiter seit dem ersten Spieltag sieglos. Beim 0:1 (0:0) gegen den FC Moosinning spielt jetzt auch der Schiedsrichter nicht mit.

 

54 Minuten waren gespielt, als Josip Zagar einen Ball in die Spielfeldmitte gab. Fritz Alt ließ den Ball auf Keeper Fabio di Salvo ein wenig zu kurz tropfen und der schoss Daniel Stangl an: 0:1. Es folgte ein langes Anrennen ohne die zündende Idee und mit so viel Pech wie man eben hat, wenn man hinten in der Tabelle steht.

 

Doch zunächst von vorne: Nervosität prägte das Lohhofer Spiel in der Anfangsphase und Moosinning dominierte. Erst nach gut 20 Minuten wurden die Gastgeber mutiger. Nach einem Fehlerin der Moosinninger Abwehr schlenzte Michael Huber den Ball gefühlvoll  Richtung Winkel, doch Torwart Lukas Rieder hielt (20.). Tobias Herrmann scheiterte auf Pass von Christian Philipp gut in Position gelaufen vor Keeper Rieder mit einem Flachschuss aus sechs Metern (30.).

 

Die Defensivtaktik ging allmählich auf und Manuel von Klaudy, der den im Ausland weilenden Bobo Vujanovic vertrat, konnte in der Halbzeit zufrieden sein – Lohhof war mindestens gleichwertig.

Dem Seitenwechsel folgte eine Abtastphase bis zum Gegentor durch  Stangl Lohhof angierte nun wieder, übernahm die Initiative.  Hermann setzte sich auf links stark durch, gab nach innen und Huber erzielte ein Tor, das stark an Benedikt Höwedes‘ gegen den FC Bayern erinnete. Vom gegnerischen Oberschenkelt sprang ihm der Ball an seinen Fuß, dann an die angelegte Hand. Ein reguläres Tor, dem der Schiedsrichter die Anerkennung verweigerte (70.).

 

Dann wenige Sekunen vor dem Abpfiff: Eckball Lohhof, wird verlängert und dem eingewechselte Adi Ouro-Body fällt der Ball im Fünfmeterraum aufs Knie.  Von dort geht er einen halben Meter am Tor vorbei.

 

Am kommenden Sonntag in Jetztendorf wird die Aufgabe nicht leichter. Dort heißt es dann Tabellenzweiter gegen den Vorletzten.

9. Spieltag: 31. August 2014, SV Sulzemoos - SV Lohhof

Lohhof geht in Sulzemoos baden

 

Im Rahmen des neunten Spieltags der Bezirksliga Nord gastierte der SV Lohhof am Sonntag in Sulzemoos. Aufgrund von strömendem Regen und widrigen Platzverhältnissen entwickelte sich ein kampfbetonter Schlagabtausch.

 

"Gerade ab Mitte der ersten Halbzeit hatten die Witterungsbedingungen natürlich einen großen Einfluss auf die Partie", so SVL-Trainer Bobo Vujanovic. Bis zu diesem Zeitpunkt allerdings konnte der Coach mit dem Auftritt seiner Truppe durchaus sehr zufrieden sein. Von Anfang an war man überlegen und spielte sich zahlreiche hochkarätige Tormöglichkeiten heraus. Wie bereits in einigen Spielen zuvor verhinderte jedoch eine mangelhafte Chancenverwertung die eigentlich überfällige Lohhofer Führung. Vujanovic: "Die Kombinationen, Spielzüge und Laufwege in der Anfangsphase haben richtig gut funktioniert. Leider haben wir aber mal wieder aus unseren Riesenchancen zu wenig Kapital geschlagen."  


Sulzemoos bestraft Lohhofer Fehler eiskalt


Was folgte war ein typischer Ablauf für ein Team im Tabellenkeller: vorne wollte der Ball den Weg ins Tor einfach nicht finden, hinten wurde die erste Unachtsamkeit in der Lohhofer Defensive sofort bestraft. Einen von Rene Röhrl schnell ausgeführten Freistoß unterschätzte der SVL-Außenverteidiger Fabian Teichmann, sodass er Markus Wagenpfeil nicht mehr am zu diesem Zeitpunkt unverdienten Führungstreffer hindern konnte (25. Minute). Wagenpfeil war nur sieben Minuten zuvor für den verletzten Matthias Schlatterer eingewechselt worden. Nicht weniger unglücklich fiel der zweite Gegentreffer nur kurz darauf. Aus extrem spitzen Winkel überraschte erneut Wagenpfeil den Lohhofer Keeper Fabio di Salvo mit einem Rechtsschuss ins kurze Eck und schnürte somit seinen Doppelpack (33. Minute). Trotz des aus Lohhofer Sicht bitteren Zwischenstandes von 0:2 wollte man in der zweiten Hälfte unbedingt nochmal alles in die Waagschale werfen und gerade ein von di Salvo kurz nach der Pause parierter Foulelfmeter sorgte nochmals für Rückenwind. Jedoch führten vor allem die immer schlechter werdenden Platzverhältnisse dazu, dass man sich in Halbzeit zwei insgesamt deutlich schwerer tat, Druck auf Sulzemoos auszuüben. Die endgültige Entscheidung für den SVS besorgte in der 65. Minute Thomas Edelmann zum 3:0.   


SVL im Abstiegskampf


Bobo Vujanovic musste also trotz der gerade zu Beginn des Spiels spielerisch sehr überzeugenden Leistung am Ende ein ernüchterndes Fazit ziehen: "In der Endabrechnung sind die Ergebnisse das Entscheidende. Wir müssen mit aller Macht versuchen das Ruder jetzt herumzureißen, am besten schon am Freitag zuhause gegen Moosinning." Tatsächlich macht ein Blick auf die aktuelle Tabelle der Bezirksliga Nord deutlich, wie dringend endlich Zählbares für den SVL eingefahren werden muss. Mit nur sechs Punkten nach neun Spielen belegt Lohhof derzeit den direkten Abstiegsrang 14 und hat bereits drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz (SV Karlshuld). Auch Vujanovic hat den Ernst der Lage erkannt: "Wir sind definitiv mittendrin im Abstiegskampf."      

8. Spieltag: 22. August 2014, SV Lohhof - SV Karlshuld

Erneut besser - aber auch erneut ohne Punkte

 

Lohhof verliert gegen Karlshuld das dritte Mal in den letzten vier Spielen. Die Mannschaft kann an die vergangenen Auftritte trotz Überlegenheit nicht anknüpfen.

 

Der SV Lohhof hat gegen den Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg, SV Karlshuld, mit 0:2 (0:1) verloren. Vom Start weg war Lohhof feldüberlegen, hatte allerdings zunächst keine Torchancen. Die Gäste dagegen eiskalt: Max Seitle schloss einen gelungenen Konter mit der ersten und einzigen Chance im ersten Durchgang ab (30.). Keeper Fabio di Salvo, der nach seinem Kuzurlaub den Vorzug vor Maximilian Philipp erhielt, war machtlos. Lohhof spielte weiter auf, doch meist war am Sechzehnmeterraum schluss. Bis zur Pause hatte nur Stürmer Tobias Herrmann einen gefährlichen Kopfball (36.) und Thomas Schrey – bislang nicht gerade vom Glück verfolgt in der laufenden Saison – traf nach einem Freistoß nur das Lattenkreutz (41.).

 

In der zweiten Halbzeit blieb das Bild unverändert. Lohhof rannte an, Karlshuld stand hinten kompakt und wollte kontern. Abermals blieb die beste Gelegenheit Schrey vorbehalten, doch der Angreifer schoss aus acht Metern drüber (65.). Die Gastgeber mussten aufmachen, stellten auf Dreierkette um. Das bot Räume für Karlshuld, das einen der wenigen Konter schließlich in der Nachspielzeit zur Entscheidung nutzte (92.).

 

Für den SVL wird es nun hinten in der Tabelle ungemütlich, mit einem Sieg in Sulzemoos am kommenden Sonntag könnte sich das Team von Trainer Bobo Vujanovic aber endlich für den hohen Aufwand, das es betreibt, aber auch belohnen.



 

7. Spieltag: 17. August 2014, SpVgg Kammerberg - SV Lohhof

Starker Kampf wird nicht belohnt



Der SVL holt ein 2:2-Unentschieden bei der SpVgg Kammerberg und vergibt dabei den Sieg in letzter Minute.


Man ging beim SV Lohhof optimistisch in das siebte Saisonspiel der Bezirksliga Nord bei der SpVgg aus Kammerberg. So sollten die vorausgegangenen drei Pleiten gegen Inhausen, Manching und Feldmoching endlich vergessen gemacht werden.


Drei Tore in der ersten Viertelstunde


Zu Beginn war der Truppe von Trainer Bobo Vujanovic keinerlei Verunsicherung aufgrund der besagten Niederlagen anzumerken. Man konnte sich von Anfang an klare Feldvorteile erspielen, der Ball zirkulierte gut durch die Lohhofer Reihen und so konnte Kammerberg auch folgerichtig sofort mehrmals in Verlegenheit gebracht werden.

 

Keine zehn Minuten waren gespielt als Maximilian Kettenbach die erste Riesenchance vergab. Sein Kopfball traf nur die Latte des Kammerberger Tores. Die Möglichkeit allerdings war noch nicht vertan, da es Kammerberg versäumte konsequent zu klären. Der SVL setzte aber auch bissig nach und erarbeitete sich so seine zweite Chance, die mit einem weiteren Aluminium-Treffer von Kettenbach endete. Vom Pfosten sprang der Ball zu Michel Huber, der dann keine Mühe mehr hatte diese kuriose Szene mit der Führung abzuschließen (8. Minute).

 

Nur wenige Minuten später folgte ein erster Dämpfer für die Lohhofer Anfangs-Euphorie. In der 10. Minute erzielte Alexander Bertram aus einem Gewühl im Sechzehner des SVL den Ausgleich. Dem ganzen war eine Standardsituation vorausgegangen. Von dem Schock aber ließ sich der SV Lohhof keineswegs beeinflussen, was auch Vujanovic zufrieden stimmte: "Von dem sehr schnellen und ärgerlichen Ausgleich haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen, sondern weiter unser Ding durchgezogen."

 

Die Belohnung des Engagements folgte nur wenige Minuten später. Nach einem sehenswerten Spielzug über die rechte Lohhofer Angriffsseite verwertete Kettenbach (2. Saisontor) eine starke Hereingabe von Huber zum erneuten Führungstreffer für Lohhof (15. Minute).


"Eine richtig gute erste Halbzeit"


Generell zeigte sich der Coach gerade mit der ersten Hälfte hochzufrieden: "Wir waren präsent und sofort in den Zweikämpfen drin. Auch im Spielaufbau haben wir stark agiert, gute Seitenwechsel gespielt und auch häufig erfolgreich die Bälle in die Tiefe gesucht. Einziger Haken war, dass wir den Sack nicht schon in der ersten Halbzeit zu gemacht haben." Dies wäre tatsächlich möglich gewesen. Jedoch vergab die Lohhofer Offensive wiederholt beste Möglichkeiten um sich noch mehr für die

"wirklich richtig gute erste Hälfte" (Vujanovic) zu belohnen.


Kammerberg kommt glücklich zum Ausgleich


Was nach der Pause folgte war - aus Lohhofer Sicht leider - ein komplett anderer zweiter Spielabschnitt. Die Souveränität war verflogen und man ließ die Kammerberger immer besser ins Spiel kommen. Bei den Gastgebern hatte zudem die Einwechslung von Stürmer Marcus Malle für einigen frischen Wind gesorgt. Trotz der nun verhalteneren Vorstellung des SVL kam Kammerberg dennoch nur selten zu wirklich gefährlichen Torabschlüssen. Alles sah schon nach einem verdienten Auswärtssieg für Lohhof aus, als kurz vor Schluss doch noch der extrem unglückliche Ausgleichstreffer fiel. Vujanovic: "Schon wieder nach einer Standardsituation. Einfach nur bitter." Zu allem Überfluss hatte in der 88. Minute nämlich der sonst sehr stark spielende SVL-Innenverteidiger Josip Zagar einen Freistoß der Kammerberger per Kopf ins eigene Tor verlängert.


Karlshuld wartet am Freitag


Für das nächste Heimspiel am Freitag, den 22.08. (20 Uhr im Hans-Bayer-Stadion) gegen den SV Karlshuld gilt es nun vor allem die positiven Ansätze der ersten Halbzeit mitzunehmen. Das sieht auch der Lohhofer Trainer so: "Wenn uns das gelingt haben wir gute Chancen gegen Karlshuld endlich mal wieder einen Dreier einzufahren"        

6. Spieltag: 13. August 2014, Feldmoching II - SV Lohhof

Starker Kampf wird nicht belohnt



Im Rahmen des sechsten Spieltags der Bezirksliga Nord gastierte der SV Lohhof am Mittwochabend bei der SpVgg Feldmoching. Nach der  1:3-Niederlage mahnt Trainer Bobo Vujanovic an, dass sein Team es zum wiederholten Male nicht geschafft habe "vom Anpfiff weg mutig, konsequent und risikoreich zu spielen."


Tatsächlich tasteten sich beide Teams zunächst ab, mit leichten Feldvorteilen für die Gastgeber. Bereits in der 20. Minute wurde Feldmoching dafür belohnt. Nach einem scharf getretenen Freistoß von der rechten Lohhofer Abwehrseite kam der Feldmochinger Angreifer Ahmed Kamara zum Kopfball. Diesen setzte er zunächst an den Pfosten, der Abpraller allerdings landete wiederum bei Kamara, der nun keine Mühe mehr hatte den Ball ins leere Tor zu schieben. Nur sechs Minuten später war Kamara erneut zur Stelle. Nach einem langen Ball entwischte er der Lohhofer Hintermannschaft und war auch von Keeper Fabio di Salvo auf dem Weg zum Doppelpack nicht mehr zu halten (26.). Von da an schien auch der Gast aus Lohhof endlich im Spiel angekommen zu sein, denn er präsentierte sich nun viel energischer und konsequenter sowohl in den Zweikämpfen als auch im Spiel nach vorne. Noch vor der Halbzeit verpassten allerdings Tommy Schrey und Christian Grujicic gute Chancen um den SVL frühzeitig wieder zurück ins Spiel zu bringen. Vujanovic: "Wir sind erst aufgewacht, nachdem wir in Rückstand geraten sind. Das darf uns einfach nicht passieren."


Gute Moral bringt keinen Ertrag


Zu Beginn der zweiten Hälfte wollten es die Lohhofer nochmal wissen und kamen hochmotiviert aus der Kabine. Mitten hinein in die Drangphase der Gäste schloss jedoch Sebastian Matyas einen Konter mit seinem ersten Saisontor zum vorentscheidenden 3:0 ab (53.). Auch hierin sah Vujanovic einen Grund für die Niederlage: "Feldmoching hatte eine Riesenquote. Unsere Chancenverwertung war dagegen leider wieder mangelhaft." Dennoch gab sich seine Mannschaft zu keinem Zeitpunkt auf und erspielte sich im Laufe der zweiten Halbzeit immer wieder gute Möglichkeiten. Zu mehr als dem Anschlusstreffer durch Christian Philipp, der in der 65. Minute per Kopf nach einem Eckball zur Stelle war, reichte es letztlich jedoch nicht.


Mund abputzen, weitermachen und Kammerberg schlagen


Für den SVL, der aktuell als Zwölfter in der Tabelle nur noch einen Rang vor dem Relegationsplatz liegt, steht am nächsten Sonntag, den 17.08.2014 ein immens wichtiges Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn aus Kammerberg an. Auch für Vujanovic ein "sehr sehr bedeutsames Spiel. Wir müssen in Kammerberg punkten. Durch Schönspielerei werden wir dort sicher nichts holen, aber sofern Wille und Teamgeist stimmen, bin ich mir sicher, dass wir unser Glück erzwingen können." Das Spiel zwischen der SpVgg und dem SVL wird am Sonntag um 14.30 Uhr angepfiffen. 

                 

     

5. Spieltag: 08. August 2014, SV Lohhof - SV Manching

SVL verliert gegen Tabellenführer



Der Tabellenführer aus Manching war am Freitagabend zu Gast im Lohhofer Hans-Bayer-Stadion. Bereits nach vier Spieltagen in der Bezirksliga Nord thronte die Mannschaft von Trainer Torsten Holm ohne Punktverlust an der Spitze des Tableaus. In Lohhof konnte nun auch Spiel Nummer fünf letztlich nicht unverdient mit 3:1 gewonnen werden. Dem SVL allerdings gelang es über weite Strecken der Partie gegen die favorisierten Manchinger laut Trainer Bobo Vujanovic  "wirklich ordentlich Paroli zu bieten".

 

Manching mit eiskaltem Doppelschlag

 

Man hatte sich auf Seiten der Lohhofer auch einiges vorgenommen, um die vorangegangene Derby-Niederlage gegen den SC Inhauser Moos vergessen zu machen. Hierfür änderte Vujanovic seine erste Elf auf drei Positionen: Für Tommy Schrey, Fabian Teichmann und den erkrankten Torhüter Fabio di Salvo rückten Marco Gellner, Josip Zagar und Keeper Maxi Philipp in die Startformation. Darüber hinaus sollte eine deutlich defensivere taktische Ausrichtung zum Erfolg führen.

 

In der Anfangsphase sah Vujanovic fast folgerichtig ein Spiel, das "vielleicht nicht sehr ansehnlich für die Zuschauer war, unser Konzept ist aber ziemlich gut aufgegangen." So gelang es, die Gäste abgesehen von einer Riesenchance durch Daniel Schachtner, welche Maxi Philipp glänzend parierte, weitestgehend vom eigenen Tor fern zu halten. Bereits in der zwölften Minute hätte man auch selbst in Führung gehen können. Michael Huber allerdings scheiterte in aussichtsreicher Position an SVM-Keeper Thomas Geisler. In der ersten halben Stunde lag ein Treffer für Manching also eigentlich nicht wirklich in der Luft und dennoch war Nico Ziegler in der 33. Minute nach einem langen Diagonalball einen halben Schritt vor Torhüter Philipp am Ball und erzielte per Kopf das 1:0. Nur wenige Sekunden später machte auch Schachtner es besser als wenige Minuten zuvor.

 

Eine strenge Hereingabe von der rechten Seite köpfte der Flügelstürmer zum 2:0 ein und erzielte so bereits seinen sechsten Saisontreffer im fünften Spiel (34. Minute). Dieser Doppelschlag zeigte bei den Lohhofern in der Folge durchaus Wirkung und man merkte dem Team gerade bis zur Halbzeitpause die Verunsicherung an. Dazu Vujanovic nach dem Spiel: "Diese zwei Gegentore innerhalb von nur einer Minute waren für uns natürlich extrem bitter und haben Manching perfekt in die Karten gespielt."

 

Belohnung für kämpferische zweite Hälfte bleibt aus

 

Die Lohhofer wollten sich ihrem Schicksal jedoch vor allem in der zweiten Halbzeit nicht kampflos ergeben und stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Man kam nun besser in die Zweikämpfe, folgerichtig auch besser ins Spiel und immer öfter auch zu Torchancen. Die beste vergab erneut Huber nach gut einer Stunde, als er mit seinem wuchtigen Kopfball aus kurzer Distanz den Manchinger Kasten nur knapp verfehlte. So aber dauerte es bis zur 85. Minute, ehe der eingewechselte Maxi Kettenbach für den Anschlusstreffer sorgte. Das Spiel schien nun endgültig zu Gunsten der Lohhofer zu kippen. Doch postwendend sorgte Manching in Person von Christopher Geyer für Ernüchterung in den Reihen des SVL.

 

Der 20-Jährige ließ Philipp im Lohhofer Kasten mit seinem sehenswerten Rechtsschuss ins lange Eck keine Abwehrchance und machte somit den Deckel drauf (86. Minute). Vujanovics Resümee: "Es ist einfach schade. Gerade weil wir wirklich so nah dran waren den 2:0-Rückstand aufzuholen. Trotzdem dürfen wir uns jetzt nicht verrückt machen lassen. Gegen Manching kann man mal verlieren. Auf die positiven Aspekte müssen wir uns im Hinblick auf das Spiel am Mittwoch in Feldmoching konzentrieren, damit wir auch denen ein heißes Spiel liefern können." Der Anpfiff zu besagtem Spiel am Mittwoch, den 13. August, wird um 18.30 Uhr in Feldmoching erfolgen.   

     

4. Spieltag: 03. August 2014, SC Inhauser Moos - SV Lohhof

SVL verliert Derby unglücklich



Die erste Saisonniederlage kommt für den SV Lohhof im denkbar ungünstigsten Spiel – dem Derby im Inhauser Moos. Lohhof verliert mit 1:2 (1:1), zeigt aber spielerisch klare Fortschritte.

 

Trotz klarer Feldüberlegenheit hat der SV Lohhof bei Lokalrivale Inhauser Moos mit 1:2 (1:1)  verloren. Die Inhauser Führung durch Daniel Nefzger (24.) gleicht zehn Minuten später Christian Grujicic per Fernschuss aus (34.). Gerade in die Lohhofer Drangphase hinein schließt Maximilian Griesgraber die erste echte Torchance der zweiten Hälfte erfolgreich ab (64.).

 

Ganz bitter für die Lohhofer, die das Spiel über weite Strecken unter Kontrolle hatten, doch gerade im Derby wollten die klaren Gelegenheiten einfach nicht uzm Torerfolg führen. Die ersten Minuten gehörten jedoch den Gästen. Schon nach fünf Minuten musste Lohhofs Keeper Fabio die Salvo, der einmal mehr den am Rücken verletzten Manuel von Klaudy im Tor vertrat, eingreifen und vereitelte die Chance von SCI-Verteidiger Martin Schön (5.). Drei Minuten später startete Stürmer Thomas Schrey nach Pass von Fritz Alt durch, lief alleine aufs Gegnerische Gehäuse zu, doch der Schiedsrichter entschied auf Foul gegen Alt im Mittelfeld und nahm dem SVL damit einen klaren Vorteil.

 

Doppelchance für Huber, auch Schrey vergibt

 

In der 13. Minute hätte es Schrey dann machen müssen. Erst luchste er einem Inhauser Abwehrspieler den Ball ab, dann scheiterte er aber frei an Florian Lutz. Lohhof drängte weiter: Nur fünf Minuten später war es Michael Huber, der nach einem Eckball gleich zweimal Inhauser Abwehrbeine anschoss.  „Inhauser Moos vorne unter Druck zu setzen ist voll aufgegangen“, konnte sich SVL-Coach Bobo Vujanovic zwar zunächst noch freuen, „doch wir waren vor dem Tor nicht cool genug“, fügte er an.

 

Anders der Aufsteiger. Nach einem langen Pass traf Nefzger aus spitzem Winkel ins Tor (24.). Lohhof konnte das nur kurz schocken, schon zehn Minuten später traf Grujicic mit einem Weitschuss – stark begünstigt allerdings durch einen Torwartfehler von Lutz, der den Ball einfach unter seine Handschuhe durchflutschen ließ. Nun war Lohhof wieder da, Felix Wagner hatte nur eine Minute nach dem Ausgleich die Gelegenheit auf die Führung.

 

„Fortschritt erkennbar“

 

„Bei diesen hohen Temperaturen wollten wir natürlich vermeiden in Rückstand zu geraten, aber wir sind dann zum Glück schnell zurückgekommen“, erklärt Vujanovic, der ab sofort eine halbe Stunde das sah, was er von seiner Mannschaft verlangt. Selbst der Seitenwechsel tat dem keinen Abbruch: „Wir hatten Tempowechsel im Spiel, haben das Match kontrolliert und den Gegner clever unter Druck gesetzt. Da war ein Fortschritt im Vergleich zu den ersten Saisonspielen zu erkennen.“

 

Doch es half nichts, entweder es fehlte am letzten Pass oder am Abschluss. Aus dem Nichts traf dann auch noch der Gastgeber. Lukas Siebler konnte nicht gestoppt werden und ungestört durchs Mittelfeld laufen. Senen Pass verwandelte Maximilian Griesgraber dann locker (65.).

 

Vujanovic optimistisch für Manching

 

Vujanovic bedient: „Natürlich bitter wenn der einzige Spielzug gleich ein Treffer ist. Aber den Angriff müssen wir vorher unterbinden.“ Vom erneuten Rückstand erholte sich der SV lohhof nicht mehr und konnte sich in der Folge keine Nennenswerte Situation mehr erarbeiten. Passend zu diesem Tag, dass der Schiedsrichter einige böse Fouls von hinten nicht mit einer Karte ahndete. „Die haben die dreckigen Fouls gemacht, aber uns hat es auch an Durchschlagskraft gefehlt. Wenn es gefährlich wurde, hat Inhausen die Angriffe immer mit Fouls unterbunden. Es war irgendwann an der Zeit, dass es uns trifft aber die Welt geht nicht unter, ich habe gute Ansätze gesehen“, sagt Vujanovic.

 

Am kommenden Freitag kommt Spitzenreiter SV Manching ins Hans-Bayer-Stadion. Dann soll es wieder über diese Ansätze hinaus gehen. „Dann ist es umgekehrt“ , weiß der SVL-Coach: „Manching ist der Favorit und muss das Spiel machen. Wir wollen Paroli bieten und auch da was holen. Und das ist absolut möglich“,erklärt er optimistisch.

     

3. Spieltag: 25. Juli 2014, SV Lohhof- ESV München

SVL spielt remis gegen ESV



Lohhof bleibt weiter ungeschlagen, verpasst allerdings die Chance gegen den ESV München auf weitere drei Punkte. In der Schlussminute gelingt den Gästen der Ausgleich.

 

Es zeichnete sich bereits früh ab: Auch dieses Spiel würde wieder eines werden, dass von gegenseitigem Respekt, gegenseitigem Belauern  geprägt ist. So wie die ersten beiden Spiele der Lohhofer gegen Hitzhofen/Oberzell und Nord Lerchenau. Aber auch, wie so viele andere Partien der bisherigen Bezirksliga-Runde. Sieben Remis gab es bereits nach zwei Liga-Spieltagen, das 1:1 (0:0)-Unentschieden zwischen dem SV Lohhof und Aufsteiger ESV München war schon das achte. Es brachte Lohhof aber auch den fünften Punkt im dritten Spiel und die Erkenntnis, dass man zum einen – trotz der Abgänge von zahlreichen Leistungsträgern – in der Liga mithalten kann, dass man zum anderen aber auch erkennbar spielerische Mängel aufweist.

 

Obwohl Lohhof auf seine beiden Torschützen aus dem ersten Spiel gegen Hitzhofen/Oberzell Fritz Alt und Hassan Aden wegen Verletzungen verzichten musste, begann die Mannschaft von Trainer Borislav Vujanovic in den ersten fünf Minuten forsch, belohnte sich aber nicht. „Da müssen wir vielleicht die Angriffe besser zu Ende spielen“, sagt Vujanovic: „Gegen die Fünferkette des ESV’s war ein Durchkommen aber auch nicht leicht.“ Die erste gefährliche Torannäherung versprach erst der Freistoß von Christian Grujicic in der 22. Minute. Der 26-Jährige zirkelte aber über das Gehäuse.

Der ESV überließ den Lohhofern geschickt das Feld, konterte dann immer wieder gefährlich. In der 37. Minute konnte Lohhofs Felix Wagner den Ball gerade noch vor der Linie klären. Nach einem weiten einwurf war es Tobias Herrmann, der den Ball aus der Drehung nicht im Tor unterbringen konnte (39.).

 

Kettenbach verpasst Vorentscheidung

 

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel dann ein Handspiel mit Folgen. ESV-Verteidiger Ivan Radovic sprang der Ball im eigenen Strafraum an die Hand und Lohhof-Neuzugang Farid Adhyl Maliq verwandelte vom Punkt aus sicher (46.).

 

Und Lohhof hätte eine viertel Stunde später sogar erhöhen können: Der eingewechselte Thomas Schrey legte flach herein auf den ebenfalls eingewechselten Patrick Kettenbach, der allerdings den Ball aus drei Metern  nicht voll traf und vergab (62.). „Der Elfmeter hat uns Sicherheit gegeben, aber wir haben es versäumt da nachzulegen und auf das zweite Tor zu gehen“, erklärt Trainer Vujanovic.

Die letzten 20 Minuten Stunde gehörten dann aber den Gästen und SVL-Keeper Fabio di Salvo. Lohhofs junger Torwart, der weiterhin den verletzten Manuel von Klaudy vertritt, zeigte sich als ganz sicherer Rückhalt für sein Team. Immer wieder war er es, der Flanken abfing und schließlich in der 87. Minuten mit einer Glanztat rettete. Zu alledem hatte Innenverteidiger Simon Queiros zehn Minuten vor dem Ende auch noch die Ampelkarte kassiert. Ein „Knackpunkt“ in der Schlussphase, meint Vujanovic.

 

Nächsten Sonntag ist Derby-Time: Inhausen wartet

 

Drei Minuten später war aber auch di Salvo machtlos als der aufgerückte Innenverteidiger  Ivan Radovic eine Flanke über die linke Seite mit dem Kopf im Tor unterbringen konnte. Dem ging allerdings ein Foul im Zentrum an Fabian Teichmann voraus. Die Punkteteikung sei dennoch in Ordnung, befand Vujanovic, „auch wenn man natürlich erstmal enttäuscht ist, so spät den Ausgleich zu kassieren.“

 

Nach der anstrengenden englischen Woche wartet am kommenden Sonntag der nächste Aufsteiger auf den SVL. Im Inhauser Moos kommt es dabei zu einem echten Derby. Vujanovic weiß: „Wir wollen auf jeden Fall die drei Punkte und wenn wir uns das Leben leichter machen, indem wir die einfachen  Bälle spielen oder diesen auch mal mutiger nach vorne nachgehen, dann ist da durchaus der zweite Saisonsieg drin.“

     

2. Spieltag: 23. Juli 2014, Nord Lerchenau - SV Lohhof

SVL auf Kurs



Lohhof holt in Lerchenau einen Punkt. Spielerische Mängel werden durch Kampf wett gemacht.


Am Mittwochabend war der SV Lohhof im Rahmen des zweiten Spieltags der Bezirksliga Nord beim SV Nord Lerchenau zu Gast. In einem intensiv geführten Spiel bei sommerlichen Temperaturen erkämpfte man sich ein 1:1-Unentschieden. Trainer Bobo Vujanovic konstatierte nach der Partie einen "unter dem Strich und im Angesicht des Spielverlaufs verdienten" Punktgewinn für seinen SVL.


Wagner mit seinem ersten Tor für Lohhof


Im Vergleich zum Auftaktsieg gegen den FC Hitzhofen/Oberzell vertraute Vujanovic weitestgehend der gleichen Startformation. Lediglich Maximilian Kettenbach rückte für den angeschlagenen Hassan Aden neu in die erste Elf. Von Beginn an entwickelte sich eine interessante Partie, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten und leidenschaftlich zu Werke gingen. "Jeder hat heute gut für das Team gearbeitet und gegen eine wirklich starke Truppe von Nord Lerchenau alles gegeben. Ich denke darauf können wir aufbauen", lobte Vujanovic vor allem den Kampfgeist seiner Mannschaft. Das optisch leicht überlegene Team war dennoch der Gastgeber, welcher über seine spielstarken Offensivkräfte wie Robert Söltl, Christian Seizer oder Christian Roth stets gute Ansätze zeigte. Jedoch stand die SVL-Defensive zumeist sehr sicher.

 

Laut dem Lohhofer Trainer war das "natürlich sehr laufintensiv, aber wir haben es insgesamt geschafft nur sehr wenige große Chancen für den Gegner zuzulassen." In der Offensive konnte man sich zudem in der 23. Minute mal wieder auf die Standardkünste von Christian Grujicic verlassen. Seinen scharf getretenen Freistoß aus gut 30 Metern konnte der Lerchenauer Torwart Tihomir Susilovic nur nach vorne abwehren. Der aufgerückte Linksverteidiger Felix Wagner schaltete am schnellsten und staubte zur Führung für den SVL ab. In der Folge versäumten es die Lohhofer allerdings aus ihren wenigen Chancen ein weiteres Tor nachzulegen. Vujanovic monierte, dass viele Spielzüge mit mehr Konsequenz, aber auch mit mehr Ruhe zu Ende gespielt werden müssten, um so den doch zahlreichen, frühen und leichtfertigen Ballverlusten im Spielaufbau vorzubeugen. So ging es mit einer knappen Führung in die Halbzeit.


Eher einen Punkt gewonnen als zwei verloren


Nach der Pause musste Lohhof nicht nur mit dem Verlust der angeschlagenen Florian Tauser und Grujicic, sondern auch mit einem immer offensiver auftretenden SV Nord Lerchenau zurechtkommen. In der 65. Minute wurde der Gastgeber für seinen Aufwand belohnt. Über die rechte Lohhofer Abwehrseite konnte eine scharfe Hereingabe nicht verhindert werden, welche Söltl sehenswert per Hacke zum inzwischen verdienten Ausgleich nutzte.

 

In den letzten 20 Minuten häuften sich die Chancen für Lerchenau, allerdings blieb auch der SVL, oftmals über den eingewechselten Tommy Schrey, gerade bei Kontern gefährlich. Für einen krönenden Abschluss hätte kurz vor Schlusspfiff Farid Adhil Maliq sorgen können, als er versuchte den aufgerückten Torhüter Susilovic mit einem Schuss von der Mittellinie zu überlisten. Er verfehlte jedoch knapp und so blieb es beim Remis, das Vujanovic dennoch als Erfolg wertete: "Wir sind zufrieden hier auswärts einen Punkt mitgenommen zu haben."

 

Nur ein Tag Pause - dann kommt der ESV


Kurz nach dem Spiel konzentrierte sich der Coach längst auf die kommenden Aufgaben: "Wir haben jetzt nur einen Tag Zeit, um uns zu regenerieren und dann geht es bereits am Freitag gegen den ESV München. Dennoch - wir spielen zu Hause. Da wollen wir eine Macht sein und keine Punkte abgeben. Und genau so werden wir das Spiel auch angehen." Der Anstoß gegen den Aufsteiger im Hans-Bayer-Stadion wird am 25. Juli um 20 Uhr erfolgen.        

1. Spieltag: 18. Juli 2014, SV Lohhof - FC Hitzhofen/Oberzell

Ein Sieg zum Auftakt

 

Der SV Lohhof empfing zum Auftakt am Freitagabend den Aufsteiger FC Hitzhofen/Oberzell im Hans-Bayer-Stadion. Die Truppe von Trainer Bobo Vujanovic, der sein Pflichtspiel-Debüt für den SVL feierte, konnte dessen Vorgaben über weite Strecken der Partie gut umsetzen und fuhr durch den 2:1-Sieg die ersten drei Punkte der Saison ein.


Man merkte den Lohhofern sofort an, dass sie sich viel vorgenommen hatten und so bot sich Hassan Aden bereits nach 57 Sekunden die erste Riesenchance für die Gastgeber. Nach starker Hereingabe von Fritz Alt zielte er jedoch knapp am Tor vorbei. Auch Simon Queiros scheiterte nur fünf Minuten später per Kopf nach einer Ecke. Der Liga-Neuling aus Hitzhofen/Oberzell konnte sich glücklich schätzen, die ersten zehn Minuten ohne Gegentor überstanden zu haben.

 

Nun aber kamen die Gäste, immer wieder angetrieben von ihrem starken und sehr agilen Spielertrainer Emin Ismaili, besser ins Spiel. Dennoch war es dem SVL in Person von Fritz Alt vorbehalten, für den ersten Treffer des Abends zu sorgen. In der 18. Minute schlug Christian Grujicic einen Eckball von der rechten Seite in den Gefahrenbereich. Die Hintermannschaft der Gäste konnte zwar vorerst klären, ihr Befreiungsschlag landete allerdings direkt beim knapp außerhalb des Sechzehners lauernden Alt, welcher per Direktabnahme, sehenswert und unhaltbar für den Keeper vollstreckte. Vujanovic fand nach dem Spiel lobende Worte für dieses Traumtor seines defensiven Mittelfeldspielers: "Den Ball so zu nehmen - das musst du dir erstmal zutrauen und das Risiko nehmen. Das war absolut richtig und genial."

 

Mit der Führung im Rücken gelang es dem SVL nun, das Spiel größtenteils zu kontrollieren. Die Defensive stand zumeist stabil und noch in der ersten Halbzeit (34. Minute) erhöhte Hassan Aden sogar auf 2:0. Auch er holte sich somit ein Sonderlob seines Trainers ab: "Der Hassan macht das 2:0 überragend. Er wird da super angespielt und setzt sich dann stark durch." Sein überlegter, flacher Abschluss bedeutete eine vermeintlich beruhigende Pausenführung.


Eine Standardsituation sorgt für Spannung


Jedoch machte es der Aufsteiger aus Hitzhofen/Oberzell in der 64. Minute noch einmal spannend. Im Anschluss an einen gut getretenen Freistoß war Abwehrchef Kujtim Lipovica zur Stelle und verkürzte humorlos und trocken aus kurzer Distanz. Laut Coach Vujanovic waren die darauffolgenden Minuten spielentscheidend: "Gerade weil wir nach dem Anschlusstreffer die Ruhe bewahrt haben und genauso weitergespielt haben wie ich mir das vorgestellt habe, haben wir am Ende auch verdient gewonnen."

Man habe zwar natürlich in der Defensive noch ein oder zwei "brenzlige Situationen" überstehen müssen und auch in der Offensive hätte gerade die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss noch besser sein können. Dennoch war Vujanovic insgesamt erfreut über die Leistung seiner Mannschaft: "Wir haben im ersten Spiel erfolgreich drei Punkte eingefahren. Da kann man nur zufrieden sein."


Am Mittwoch gegen Nord Lerchenau


Sein Pflichtspieldebüt für Lohhhof gab Fabio di Salvo. Der Keeper vertrat den am Rücken verletzten Manuel von Klaudy sehr souverän und zeigte warum der SVL mit ihm mittelfristig als von-Klaudy-Erben plant.


Bereits am Mittwoch, den 23. Juli um 18.30 Uhr wird der SV Lohhof im Rahmen des 2. Spieltags der Bezirksliga beim SV Nord Lerchenau zu Gast sein. Dort soll im besten Falle sofort mit drei weiteren Punkten nachgelegt werden. Bobo Vujanovic aber tritt bereits auf die Euphoriebremse: "Der Auftaktsieg war natürlich super für unser Selbstvertrauen und wir gehen positiv in die nächste Partie. Dennoch erwartet uns in Lerchenau sicherlich ein ganz anderes Kaliber."          

                  

30. Spieltag: 24. Mai 2014, SV Karlshuld - SV Lohhof

Lohhof verliert zum Abschluss klar



Nach der 1:4 (1:1)-Niederlage beim SV Karlshuld ist jeder der Lohhofer Verantwortlichen froh, dass die Saison nun vorbei ist. Karlshuld ist gerettet.

 

Am Ende fiel es dann doch etwas zu hoch aus, das Resultat, mit dem sich der SV Lohhof in die Sommerpause verabschiedete. Doch über weite Strecken der Partie hatte die Mannschaft von Trainer Manuel von Klaudy keine Lösung gegen die gut gestaffelte Defensive der Karlshulder. Diesmal allerdings fehlte auch die eigene Stabilität in der Hintermannschaft, womit die Niederlage auch „vollkommen in Ordnung“  ging. „Wir haben nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, waren nicht aggressiv genug“, sagt von Klaudy. Den Gastgebern habe man einfach angemerkt, dass sie wollten – und mussten. Denn  nur mit einem Sieg, war klar, bestünde noch die Möglichkeit auf den direkten Klassenerhalt. Gleichzeitig musste Moosburg in Lerchenau verlieren. Beides ging bekanntlich auf, weshalb Moosburg nun Relegation spielt.

 

Dementsprechend forsch ging Karlshuld an. Lohhof spielte zunächst abwartend, wollte tief und kompakt stehen und dann kontern. Das klappte. Zumindest einmal. Daniel Suck schnappte sich die Kugel und trug sie über das gesamte Feld. Dann der Pass in die Gasse auf den gestarteten Maximilian Kettenbach, der zurück zu Suck und schon hieß es 1:0 (25.).

 

Lohhof gab das ein wenig Aufwind. Marco Gellner versuchte es aus der Distanz, doch setzte seinen Versuch knapp neben das Tor (35.).

 

Kurz vor der Pause, dann allerdings der Nackenschlag. Bei einem Eckball war Karlshuld einfach wacher und schoss in Person von Dominik Berchermeier ein (43.).

 

Nach dem 1:2 durch Bastian Blabl kurz nach der Halbzeit (51.) tat sich der SVL noch schwerer, denn selbst das Spiel zu machen, klappte an diesem Tag überhaupt nicht, auch wenn Suck ein klarer Elfmeter verwehrt blieb. Der Schiedsrichter verlegte das Foul einen halben Meter außerhalb des Strafraums (65.).

 

„Wir hatten viele Verletzte oder Spieler, die bereits im Urlaub sind. Aber das soll und darf keine Ausrede sein“, fordert von Klaudy. Er selbst, noch der beste Mann bei den Gästen konnte sich einige Male auszeichnen.

 

So musste Lohhof am Ende aufmachen, wurde aber nicht einmal mehr zwingend. Im Gegensatz zu den Karlshuldern, die diese Räume zu nutzen wussten und in den Schlussminuten durch Tobias Pedersen und Max Seitle erhöhten (87., 90.).

 

Jetzt heißt es erholen und die Rückrunde mit gerade einmal sechs Punkten einfach vergessen. Bobo Vujanovic, der neue Trainer, wird wissen wo er anzusetzen hat und bekommt nach den Karriereenden von Stephan Werner, Hendrick Ulfers und Alex Negele neues Personal zur Verfügung gestellt.

 

Tobias Herrmann von Absteiger Eitting kommt ebenso für den Sturm, wie Andi Kiening (FC Neufahrn). „Das wird einen großen Konkurrenzkampf im Angriff geben“, sagt von Klaudy. Neben den arrivierten Michael Huber und Hassan Aden hat auch Romeo Gramaglia und Adine Ouro-Body noch den Anspruch auf Einsätze.

 

Für die Defensive kommt Felix Wagner vom FSV Bayreuth. Er ist variabel einsetzbar, könnte vor allem aber die Lücken auf den Außenverteidigerpositionen schließen. Dazu kommt noch Kevin Güneydin aus der eigenen A-Jugend.

29. Spieltag: 17. Mai 2014, SV Lohhof - SV Manching

Starke Disziplin wird nicht belohnt



Der SV Lohhof bleibt nach der 1:3 (0:0)-Niederlage zu Hause gegen den Tabellenzweiten Manching sieglos im Jahr 2014. Die taktisch disziplinierte Leistung macht Trainer von Klaudy dennoch glücklich.


Schade, dass die entscheidende Szene des Spiels ein Foul an Lohhof Stürmer Hassan Aden im Mittelfeld war. Der ansonsten gute Schiedsrichter übersah das Aufstützen im Luftduell, Manching konterte schnell und effizient. Claudio Maritato schickte Benjamin Anikin in die Schnittstelle und der überlupfte Interimscoach und Torwart Manuel von Klaudy (66.). Der Treffer fiel gerade in eine Phase des Spiels hinein, die man durchaus als ungünstig bezeichnen darf, denn Lohhof hatte im zweiten Durchgang mehr von der Partie, auch wenn nennenswerte Tormöglichkeiten noch ausgeblieben waren.


Die kamen dafür im Anschluss. Maximilian Kettenbachs Flachschuss nach Doppelpass mit Michael Huber parierte Gästekeeper Thomas Geisler glänzend (75.), wenige Minuten später hatte Aden nach Flanke des Sturmkollegen Huber den Ausgleich frei auf dem Kopf (83.). Im direkten Gegenzug traf dann Benjamin Bauer zum 2:0 (84.).


„Wir haben auch danach nicht aufgehört zu kämpfen und sind belohnt worden“, lobt von Klaudy. Aden bediente diesmal Huber und der Angreifer markierte mit einem herrlichen Flugkopfball sein erstes Rückrundentor (87.).


Lohhof warf noch einmal alles nach vorne, war dadurchnach hinten natürlich anfällig und der Tabellenzweite wusste das zu nutzen. Daniel Schachtner traf in der Nachspielzeit zur Entscheidung (92.).


Nach der für die Zuschauer nicht so ganz ansehnliche erste Hälfte, in der die Lohhofer geschickt die Räume zustellten, so außer Eckbällen keine nennenswerten Möglichkeiten zuließen, aber auch selbst kaum eigene kreierten, entschädigte die zweite Halbzeit dafür. Von Klaudy war daher mit dem Auftritt insgesamt „eigentlich sehr zufrieden: ich denke, dass wir nochmal im Rahmen unserer Möglichkeiten alles rausgeholt haben und mit ein bisschen Glück dieser Spitzenmannschaft einen Punkt hätten abluchsen können.“ Der Sieg gehe aber aufgrund der effektiven Chancenverwertung schon in Ordnung.


Zumal es einfach nicht leicht war für die ambitionierten Gäste den Lohhof-Riegel zu durchbrechen: „Unser Plan war, die Null lang zu halten und wenn das Spiel sich öffnet, weil Manching gewinnen musste, unsere Konterstärke auszuspielen.“

Generell sei das in der Vorwärtsbewegung aber einfach zu einfallslos und zu umständlich gewesen.


Nicht zu vergessen: Vor dem Spiel wurde von Klaudys Vorgänger Leo Höfner noch einmal verabschiedet, ebenso die scheidenden Spieler Alexander Negele, Stephan Werner und Hendrik Ulfers. „Ein würdiger Heimabschied für unsere Abgänge war das“, findet der Übergangstrainer.


Im abschließenden Spiel der Saison geht es in Karlshuld darum, den einstelligen Tabellenplatz zu verteidigen und sich endlich mal mit Punkten für das aufwändige Spiel belohnen.

28. Spieltag: 12. Mai 2014, TSV Jetzendorf - SV Lohhof

Gefühlter Sieg in Jetzendorf



Trotz dem 0:1 beim Tabellenzweiten Jetzendorf ist Lohhof sicher gerettet. Nicht der einzige Grund, weshalb sich die Niederlage irgendwie nicht wie eine anfühlt.


Die verpasste Chance in der Schlussminute wich nach Abpfiff schnell der Freude über den Klassenerhalt, den der SV Lohhof durch den Manchinger Sieg gegen Karlshuld nun endlich sicher hat.

Zwar lief nicht alles ganz nach Plan, gerade in den Anfangsminuten brauchte der SVL in die Partie zu finden. Immer wieder liefen die flinken Jetzendorfer Außen den Lohhofern davon – folgerichtig, das die Führung für die Hausherren durch Alexander Schäffler (11.).

 

Doch nach etwa 20 Minuten fand Lohhof dann besser ins Spiel und hatte nach Eckbällen durch Daniel Queiros zwei gute Gelegenheiten (22., 35.). Auf der Gegenseite traf Jetzendorf den Pfosten (26.). „Wir haben zwar ein bisschen gebraucht, aber dann waren wir drin“, fasst Interimscoach Manuel von Klaudy zusammen. „Wir wurden immer sicherer und das nach den Turbulenzen unter der Woche. Da kann man schon mal stolz sein“, spielt er auf die Trainerentlassung von Leo Höfner an, dessen Job er nun bis Saisonende übernommen hat.

 

In der zweiten Hälfte war Lohhof dann gefährlicher, jedoch nicht zwingend genug. Hinten aber sattelfest und fast ohne Probleme die Anfangs noch so starke Offensive Jetzendorfs im Griff zu halten. Die Gastgeber hatten nur noch zweimal die Möglichkeit auf die Entscheidung, zielten aber mit einem Freistoß knapp daneben oder scheiterten an von Klaudy (67., 75.).

 

„Es war einfach schön zu sehen, dass wir Jetzendorf in Bedrängnis bringen konnten. Die waren alles andere als souverän zum Schluss, haben die Bälle nur noch nach vorne gedroschen“, sagt von Klaudy. Auch wegen der Schlussoffensive, findet er, wäre ein Punkt verdient gewesen. Denn: „Wir haben nie die Ordnung verloren, wurden nicht hektisch. Das, was mich persönlich am meisten gefreut hat, war die Einstellung, die Stimmung auf dem Platz.“

 

Und am Ende wäre die Chance dargewesen auf den Ausgleich. Einen abgefälschten Schuss von Marco Gellner trug der Wind noch in den Strafraum, Maximilian Kettenbach flankte vors Tor, wo Michael Huber und Hassan Aden heranrauschten. Der Ball lag im Tor, doch der Jubel blieb aus, denn Aden hatte die Kugel mit der Hand gespielt und der Schiedsrichter richtigerweise gepfiffen.

Kurz danach war Schluss, die Klasse trotz Pleite gesichert. „Ich hätte es natürlich gerne aus eigener Kraft geschafft aber ich wehr mich auch nicht dagegen, jetzt ohne Druck in die beiden abschließenden Spiele gehen können.“

 

Im letzten Heimspiel (Sa., 15.00 Uhr) empfängt der SV Lohhof den SV Manching, der weiterhin vom Aufstieg träumt.

27. Spieltag: 02. Mai 2014, SV Lohhof - TSV Allach 09

SVL holt Punkt gegen Allach



Der SV Lohhof zeigt nur kurz seine Überlegenheit gegen Schlusslicht Allach, dann lässt sich die Mannschaft aber zu sehr gehen und ist nach dem 2:2 (1:1)-Remis noch immer nicht sicher gerettet.


Nach einer vor allem im zweiten Durchgang schwachen Leistung reicht es für die Lohhofer noch immer nicht zum Klassenerhalt. Und das, obwohl die Gastgeber so stark begannen, dass man hätte denken können, der 2:0-Erfolg in Eitting aus der Vorwoche hätte neues Selbstvertrauen freigesetzt. Bereits nach fünf Minuten nutzte Hassan Aden eine Allacher Unsicherheit in der Defensive zur Führung. Spielertrainer Leo Höfner hatte mit einem langen Ball serviert.

 

Lohhof ließ den verunsicherten Allachern zu Beginn keine Luft zu atmen, sondern lauerte geduldig auf Fehler, die kommen sollten. Maximilian Kettenbach (8.) und erneut Aden (14.) scheiterten aber mit ihren Möglichkeiten und verpassten es so, dem längst als Absteiger feststehenden Gegner eine Packung zu verabreichen.

 

Als ein weiteres Aden-Tor wegen Abseits zurückgepfiffen wurde (25.), hatte Lohhof bereits deutlich nachgelassen. Doch erst Allachs Simon Halser wusste das zu bestrafen. Der Mittelfeldmann nagelte Torwart Manuel von Klaudy den Ball in den Winkel (40.). „Wir haben zunächst den Eindruck vermittelt, dass wir wissen, dass drei Punkte den Ligaverbleib bedeuten, aber nach der Anfangsphase haben wir einfach aufgehört druckvoll zu spielen“, schimpft von Klaudy. Und weiter: „Dadurch haben wir Allach stark gemacht. Es war klar, dass die sich hier nicht abschlachten lassen wollen, so konnten sie Blut lecken, dann wurds ein anderes Spiel.“

 

Lohhof kam noch einmal vor der Pause gefährlich vors gegnerische Gehäuse, als Höfner vor der Strafraumgrenze regelwidrig gelegt wurde, der entsprechende Pfiff der Schiedsrichterin aber nicht folgte (42.).

 

Was der SV Lohhof dann in der zweiten Hälfte ablieferte, nennt der Co-Trainer „einfach enttäuschend“. Denn an Lohhof lief das Spiel weitestgehend vorbei, vielmehr traf Allach in Person von Adam Puta per Kopf (63.). Zwanzig Minuten vor dem Ende egalisierte Höfner noch einmal per Foulelfmeter, doch Chancen auf die Entscheidung hatte nur der Tabellenletzte: Lohhof-Verteidiger Florian Wilhelm blockte aber in letzter Sekunde einen Schuss von Thomas Huser (83.).

 

 „Man muss sagen, dass wir mit dem Remis noch gut bedient sind“, gibt von Klaudy zu. Denn: „Auch den Elfmeter pfeift nicht jeder Schiedsrichter.“

 

Kurz vor dem Abpfiff gab es noch einige unschöne Szenen von Seiten der Gäste, die in der nächsten Saison in der Kreisliga spielen werden. Damit das dem SV Lohhof nicht passiert, sollte in den kommenden Spielen in Jetzendorf und gegen Manching unbedingt ein Erfolgserlebnis her. Von Klaudy weiß aber: „Das wird ganz schwer.“

 

26. Spieltag: 27. April 2014, FC SpFr. Eitting - SV Lohhof

Lohhof feiert in Eitting ersten Dreier 2014



Trotz vieler Umstellungen feiert der SV Lohhof den ersten Sieg nach zuvor sechs Partien ohne in diesem Jahr. Der 2:0 (0:0)-Erfolg beim FC SpFr.Eitting darf aber nicht über spielerische Mängel hinwegtrügen.


Es ist die Zeit in Lohhof gekommen, in der man Siege nimmt, egal wie sie herausgespielt werden. Daher war die Marschroute klar: Abstiegskampf statt ästhetisches Kurzpassspiel. Auch weil Eitting selbst mit dem Rückenzur Wand steht und schon selbst verpflichtet war zu punkten. Man durfte daher nicht das beste Spiel beider Mannschaften erwarten und so kam es dann auch.

 

Spielertrainer Leo Höfner hatte seine Elf auf vier Positionen verändert. So fehlten er selbst, Routinier Dennis Arzberger und Christian Grujicic angeschlagen, Christian Philipp war im Urlaub. Ein wenig überraschend störte Eitting früh in der gegnersichen Hälfte und zwang Lohhof so zu vielen langen Bällen, die oft als Bummerang zurückkamen. „Klar, wir haben zu viele Fehler gemacht und zu viel zugelassen“, gesteht Höfner. Eitting nutzte das, lief immer wieder seitlich frei aufs Tor zu, machte aber meist zu wenig daraus. Einmal musste Keeper Manuel von Klaudy mit dem Fuß klären (37.) und ein andermal war das Glück den Gästen hold: Ein Gestocher nach einem Eckball unmittelbar vor dem Pausenpfiff hätte zur Führung Eittings führen müssen – der Ball kullerte allerdings Zentimeter am Außenpfosten vorbei (45.). Gab es für Lohhof Chancen, waren die nicht unbedingt zwingend. Fritz Alt vergab aus der Distanz (20.), Marco Gellner – diesmal im defensiven Mittelfeld gefordert – fehlte nach einem schönen Solo die Kraft für den Abschluss.

 

„Eitting hat unser Problem der letzten Spiele heute gehabt. Sie haben einfach das Tor nicht getroffen. Aber auch wir haben zu selten abgeschlossen“, fasst Höfner den ersten Durchgang zusammen.

 

In der zweiten Hälfte fand der SV Lohhof dann besser ins Spiel – bessere Möglichkeiten ergab die Überlegenheit aber keine und nach einer guten Stunde nahm der Gastgeber das Heft in die Hand. Es begann Lohhofs schwächste Phase im Spiel, Eitting spielte sich ein ums andere Mal gefährlich vors Tor. Allerdings musste von Klaudy nichts mehr wirklich parieren, denn der Tabellen-14. zielte ein ums andere Mal am Tor vorbei.

 

„Wir können von Glück sagen, dass wir da kein Gegentor gefangen haben und in der Partie geblieben sind“, weiß auch Höfner. Hassan Aden war es schließlich, der diese Phase beendete: Er setzte einem Eittinger Rückpass nach, erkämpfte den Ball gegen Schlussmann Markus Friedrich und traf zum wichtigen 1:0 (74.).

 

Das gab Lohhof nun Vertrauen. Alt legte auf den eingewechselten Romeo Gramaglia ab und der musste nur noch einschieben. Doch das Tor wurde – wohl zu unrecht – wegen Abseits zurückgepfiffen (80.). Lohhof ließ weitere Konterchancen liegen und Alt verfehlte noch einmal mit einem Lupfer (85.).

 

„Da müssen wir den Sack früher zu machen“, ärgert sich Höfner, denn auch Eitting kam noch zweimal gefährlich nah an den Ausgleich ran.

 

In der 89. Minute markierte Maximilian Kettenbach die Entscheidung zu Gunsten des SVL, der damit wohl den entscheidenden Schritt Richtung Klassenverbleib geschafft haben dürfte. Im kommenden Heimspiel am Freitag um 20.00 Uhr gegen Tabellenschlusslicht Allach soll das Thema dann auch rechnerisch vom Tisch gefegt werden.

 

25. Spieltag: 17. April 2014, SV Lohhof - Eintracht Karlsfeld

Abschlussschwäche kostet Dreier gegen Karlsfeld



Lohhof vergibt gegen Eintracht Karlsfeld zu viele Chancen und wird bestraft. Das 1:2 (1:0) bedeutet die vierte Niederlage im sechsten Spiel in diesem Jahr.


Nur gut, dass der Abstand zu den Abstiegsrängen vor der Winterpause schon so groß war, denn der SV Lohhof befindet sich, wie Trainer es oft beschreiben, „in einem negativen Fahrwasser“.

 

Auch Lohhof-Coach Leo Höfner tut das und nicht ganz ohne Grund. Ein Beispiel gefällig? 71. Spielminute: SVL-Angreifer Hassan Aden läuft alleine auf den Torwart zu, schießt diesen allerdings an. Im Gegenzug verlängert Fabian Schäffer eine Freistoßflanke ins Lohhofer Gehäuse und sorgt damit für die Entscheidung in einem Spiel, das die Hausherren schon im ersten Durchgang hätten entscheiden müssen.

 

Denn nach der Führung durch Höfner (4.), spielte weiter nur Lohhof, blieb aber im Abschluss glücklos. Michael Huber aus acht Metern (15.) und wenig später Aden, der den Ball am Tor vorbeilupfte (20.), ließen beste Gelegenheiten aus. „Wir haben das Spiel vorne verloren, waren vor dem Tor nicht kaltschnäuzig genug“, ärgert sich Höfner, der bislang als einziger Spieler in der Rückserie Tore aus dem Spiel heraus erzielt.

 

Nach einer knappen halben Stunde wachte Karlsfeld auf und wäre um ein Haar zum Ausgleich gekommen. Fitim Raqi traf allerdings nur den Pfosten.

 

Zu Beginn des zweiten Durchgangs schlug die Eintracht dann doch zu. Eine Unachtsamkeit in der Lohhofer Deckung nutzte der Gast zum 1:1 (46.).

 

Fortan plätscherte das Spiel so dahin, bot kaum noch Höhepunkte. Dann die bereits beschriebenen Minuten, die über Sieg und Niederlage entschieden.

 

Lohhof kam im Anschluss nicht mehr gefährlich vors Tor, selbst der Held aus dem Lerchenau-Spiel, Christian Grujicic, konnte diesmal mit seinen gefährlichen Freistößen nicht mehr helfen.

 

Karlsfeld spielte die Zeit clever herunter und Lohhof muss am kommenden Wochenende beim Abstiegsbedrohten FC Eitting auf den ersten Dreier nach der Winterpause setzen. Mit einem Sieg dort wäre man auf der sicheren Seite, wenn nicht, droht doch noch der Abstiegskampf.

 

24. Spieltag: 13. April 2014, SV Nord-Lerchenau - SV Lohhof

Grujicic rettet Lohhof 4:4 in letzter Sekunde 



Der SV Lohhof bleibt nach der Winterpause weiter sieglos, Christian Grujicic sichert aber immerhin in den Schlussminuten einen glücklichen Punkt bei Nord Lerchenau.

 

Grenzenloser Jubel auf Seiten der Lohhofer nach einem Spiel, das es in sich hatte. Christian „Kiki“ Grujicic hatte gerade eben erst aus halblinker Position den Ball in den Winkel gezirkelt, da bot sich dem 25-Jährigen erneut die Möglichkeit – diesmal aus halbrechter Lage.

 

Grujicic nahm Anlauf und setzte auch diesen Ball unhaltbar ins Eck. Lerchenau konnte nicht mehr reagieren, denn wenige Augenblicke später beendete der Schiedsrichter die Partie.

 

Nimmt man das Chancenverhältnis als Gradmesser, „ist der Punkt für uns schon verdient“, meint Co-Trainer und Keeper Manuel von Klaudy: „Nach dem Verlauf der Partie ist er aber vor allem glücklich.“

 

Denn in Halbzeit eins hatte Nord zwar mehr vom Spiel, brachte die Lohhofer aber nur einmal wirklich in Bedrängnis. Von Klaudy parierte.

 

In der 21. Minute war auch er machtlos. Einen langen Ball konnte die Hintermannschaft nicht entscheidend klären und Innenverteidiger Dennis Arzberger köpfte den Ball ins eigene Gehäuse. Eine Viertelstunde später war Lohhof aber zurück in der Partie: Marco Gellner verwandelte nach einem Foul an Michi Huber souverän vom Elfmeterpunkt (35.). Doch die Freude hielt nicht lange. Dieses Mal war es Christian Philipp, der dem Tabellendritten das Toreschießen erleichterte. Eine Flanke setzte er am langen Pfosten ins eigene Gehäuse (37.).

 

Zum zweiten Durchgang stellte Trainer Leo Höfner dann um, brachte für Daniel Queiros und Fritz Alt den bereits erwähnten Grujicic und den länger verletzten Hassan Aden. Im 4-4-2-System fühlten sich die Gäste dann merklich wohler, doch Lerchenau war das Team, das den nächsten Stich setzte und durch Robert Söltl den dritten Treffer markierte (56.). Doch Lohhof blieb weiter dran, kam nach einer guten Stunde durch Huber, Grujicic und Höfner zu ersten echten Gelegenheiten – und wurde belohnt. Erneut war es Huber, der im Strafraum gehalten wurde, diesmal war es Höfner, der verwandelte und damit eine wahnsinnige Schlussphase einläutete - 2:3 (82.).

 

Denn kaum hatte der Schiedsrichter das Spiel wieder angepfiffen, musste von Klaudy gegen Söltl erneut retten. Seinem Abwurf folgte ein Ballverlust im Mittelfeld und nun doch der zweite Treffer von Söltl - 2:4 (84.).

 

Lohhof stemmte sich noch einmal gegen die drohende Niederlage, die letztlich Filigrantechniker Grujicic noch abzuwenden vermochte (90. + 94.).

 

Das Freistoß-Viedeo zum 4:4 finden Sie im Übrigen auf unserer Facebook-Seite unter (https://www.facebook.com/svlohhoffussball).

 

Nächster Gegner im Hans-Bayer-Stadion ist bereits am kommenden Donnerstag ab 20 Uhr Eintracht Karlsfeld.

23. Spieltag: 04. April 2014, SV Lohhof - SpVgg Feldmoching

Höfner-Tor reicht nicht – SVL verliert Derby

 

Der Trainer höchstpersönlich bricht den Bann und markiert den ersten Lohhof-Treffer in 2014. Im besten Rückrundenspiel des SV Lohhofs hat Feldmoching das Glück auf seiner Seite und trifft in den Schlussminuten zur Entscheidung.


Wieder nichts. Auch im vierten Spiel dieses Jahres bleibt der SVL sieglos. Dabei zeigte sich die Mannschaft von Leo Höfner speziell im zweiten Durchgang im Vergleich zu den Partien zuvor verbessert.

 

Doch zunächst dominierte der Gast. Feldmoching investierte viel, stellte die Lohhofer bereits in deren Hälfte. Nach zehn Minuten dann dennoch die Möglichkeit für die Gastgeber als Christian Grujicic auf den freien Michael Huber passt, der jedoch beim Abschluss im Strafraum noch entscheidend gestört wird. Feldmoching aber mit dem besseren Passspiel und nach einer herrlichen Kombination durch Jan Weisenstein auch mit dem verdienten Führungstreffer (25.).

Lohhof war nur kurz geschockt, kam dann aber endlich besser ins Spiel. Vor allem der agile Marco Gellner hatte über die rechte Seite ein paar Aktionen. Eine davon brachte den Ausgleich. Nach seiner Flanke rauschte Leo Höfner heran und nagelte das Spielgerät aus fünf Metern in den Winkel (38.). Bitter für Feldmoching: Unmittelbar vor dem Ausgleich vergibt die SpVgg die Großchance zum 2:0.

 

So ging es mit dem Remis in die Pause. In der zweiten Halbzeit blieb das Bild zunächst unverändert: Feldmoching mit der besseren Spielanlage, Lohhof aber mit großem Kampf und auch gefährlichen Kontervorstößen. Huber scheitert am Torhüter, Höfner (65.) und Gellner (72.) setzen zu hoch an.

 

In der 78. Minute war dann SVL-Keeper Manuel von Klaudy gefordert. Die Feldmochinger Riesenmöglichkeit vereitelte er jedoch noch. Als fünf Minuten später Lohhof den Ball nicht entscheidend klären konnte und Osman Öztürk frei vor dem Tor einschiebt ist auch er machtlos.

In der Nachspielzeit dann noch einmal die Gelegenheit für Gellner, doch abermals parierte der Gäste-Torwart sicher.

 

Kommende Woche gehts zu Nord-Lerchenau. Im Hinspiel besiegte Lohhof das Topteam mit 3:0. Höfner gibt Hoffnung, dass es dann mit dem ersten Sieg 2014 klappt: „Nord ist zwar der klare Favorit, sie sind noch konstanter geworden, aber wir können auf der guten Leistung im Derby aufbauen."

22. Spieltag: 30. März 2014, TSV Kösching - SV Lohhof

Nichts für Fußball-Feinschmecker: Viel Kampf statt Kombinationsfußball in Kösching

Endlich - erster Punkt 2014

 

Der SV Lohhof hat seine Talfahrt zumindest teilweise gestoppt und beim TSV Kösching immerhin einen Punkt mitgenommen. Das 0:0 beim Tabellenvorletzten ist dennoch etwas zu wenig für die Lohhofer Ansprüche – es geht aber in Ordnung.


Dabei hatten die Gastgeber die ersten Chancen, vergaben aber ohne SVL-Keeper Manuel von Klaudy ernsthaft in Gefahr zu bringen. Doch auch die Gäste brachten es in Halbzeit eins zu keiner nennenswerten Gelegenheit. Für Trainer Leo Höfner steht der Grund für das schwache Spiel von beiden Seiten fest: „Der Platz war eine Katastrophe. Ein ordentliches Spiel war darauf nicht möglich, sodass wir recht schnell auf lange Bälle umgestellt haben.“

 

Weil es Kösching mit ähnlicher Taktik versuchte und ebenfalls mit langen Bällen das Mittelfeld schnell zu überbrückten versuchte, kamen weitere Gelegenheiten in der Folge vor allem zufällig zustande. Erst als Thomas Schrey in die Partie kam, wurde Lohhof zwingender (60.). Zwei Minuten nach seiner Einwechslung steckte ihm Höfner den Ball durch, Schrey vergab jedoch freistehend. Es sollte bis zum Schluss die beste Möglichkeit bleiben, obwohl auch Linksverteidiger Stephan Werner und im Nachschuss Höfner aus kurzer Distanz am guten Köschinger Torhüter scheiterten (65.).

 

Kösching hat sich nicht aufgegeben und gut gekämpft“, fand der SVL-Coach auch im Anschluss lobende Worte für die Gastgeber. Für seine Truppe „war es einfach mal wieder wichtig nicht verloren und kein Gegentor bekommen zu haben“. Es war erst das dritte Zu-Null-Spiel in dieser Saison.

 

Und das brachte schließlich Torwart von Klaudy in trockene Tücher, als er einen abgefälschten Freistoß bravourös abwehrte (78.).

 

Zehn Minuten vor Schluss hatte Lohhof dann sogar nochmal Glück, als der Schiedsrichter bei einem Handspiel im Strafraum nicht auf Strafstoß entschied.

 

Ein Sieg hätte mehr Luft nach unten bedeutet, doch Höfner merkt zu Recht an: „So ein Spiel kann man auch mal verlieren.“ Und noch ist der Vorsprung zum Tabellenkeller ohnehin zu groß um sich ernsthaft sorgen zu müssen. Wichtig wird trotzdem sein, nach zuletzt drei Spielen ohne eigenes Tor den ersten Treffer 2014 zu markieren.

 

Am kommenden Freitag im Heimspiel gegen Feldmoching besteht die nächste Chance dazu. Doch der punktgleiche Tabellennachbar präsentierte sich im Hinspiel stark. Dementsprechend groß der Respekt von Höfner: „Sie haben uns vor große Probleme gestellt und haben einen guten Spielaufbau, der uns nicht gerade gelegen kommt.“ Aber: „Wir werden taktisch super eingestellt sein, um sie diesmal vor Probleme zu stellen. Die Null muss möglichst lange stehen und dann bin ich überzeugt, dass der erste Treffer in diesem Jahr auch bald kommen wird.“

 

Einen großen Dank gilt dem Taxiunternehmen „Taxi Di Bella“, das dem SVL einen Reisebus für die Auswärtsfahrt zur Verfügung stellte.

21. Spieltag: 23. März 2014, SV Lohhof - FC Moosburg

Lohhof verliert erneut deutlich

 

Der Start ins neue Jahr ist dem SV Lohhof ziemlich missglückt. Nach dem deutlichen 0:4 in Moosinning verlor die Mannschaft von Trainer Leo Höfner auch zu Hause gegen den abstiegsbedrohten FC Moosburg mit 0:3 (0:2).

 

Dabei begannen die Hausherren nicht schlecht, kontrollierten die Partie und kamen auch gefährlicher vor das Moosburger Gehäuse. Patrick Kettenbach hatte dabei nach gut zehn Minuten die Gelegenheit zur Führung, setzte seinen Versuch aber zu hoch an. Dann wurden die Gäste stärker, scheiterten zunächst noch am Aluminium, ehe es wenig später Angreifer Simon Misslinger besser machte und SVL-Keeper Manuel von Klaudy im Eins-gegen-Eins überwand (26.). Lohhof versuchte schnell zu kontern, Maximilian Kettenbach vergab aber freistehend die beste Lohhofer Chance des Spiels (35.). Dann der nächste Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. Diesmal durfte Malte Keding frei auf von Klaudy zulaufen und schob souverän ein (43.). So kurz vor der Pause – denkbar schlecht.

 

„Das müssen wir schnellstens abstellen“, kritisierte lohhofs Torwart. „Damit laden wir die Gegner natürlich ein.“ Doch auch in Durchgang zwei wurde nicht viel besser. Ein weiterer Ballverlust entschied das Spiel und war fast eine Kopie des 0:2. Abermals Misslinger war es, der auf von Klaudy zustürmte, ihn umkurvte und schließlich einschob (57.). Beim Tabellenachten heißt es jetzt „enger zusammenrücken und wieder mutiger nach vorne spielen“. Von diesem Mut war in den letzten dreißig Minuten nicht mehr viel zu sehen. Echte Chancen gab es keine mehr.

 

Von Klaudy weiß, wie nun beim Tabellenvorletzten Kösching die drei Punkte nach Lohhof kommen können: „ Wir müssen einfach wieder viel bissiger werden und zielstrebig unsere Aktionen ausspielen, dann klappt das wieder.“

20. Spieltag: 15. März 2014, FC Moosinning - SV Lohhof

SVL unterliegt bei starken Moosinningern

 

Zehn gute Minuten reichen nicht um in Moosinning auch nur den Hauch einer Chance zu haben. Mit 0:4 (0:2) verlor das Team von Leo Höfner zum Rückrundenstart deutlich aber verdient. Die Niederlage hätte durchaus auch höher ausfallen können. Einzig Keeper Manuel von Klaudy zeigte Normalform und bewahrte den SV Lohhof mit zahlreichen Glanzparaden vor einer noch höheren Pleite.

 

Dabei begann der SVL gar nicht so schlecht, hatte nach sieben Minuten die erste Gelegenheit des Spiels. Höfner scheiterte nach Flanke von Patrick Kettenbach allerdings am Schlussmann der Hausherren. Nach dem 0:1 durch Maximilian Nies (16. Minute) traf Höfner dann sogar, wurde allerdings aufgrund einer umstrittenen Abseitsentscheidung zurückgepfiffen. „Wir waren gleichwärtig, aber haben nach dem 0:1 zu schnell die Köpfe hängen lassen“, ärgerte sich Höfner. Fortan zwang Moosinning den SVL tief in die eigene Hälfte zurück, dominierte das Geschehen. Daniel Stangl erhöhte per Abstauber (36.), ehe Kerim Cetinkaya (63.) nach dem Wechsel auf 0:3 erhöhte.

 

Lohhof fand in der Offensive kein Mittel mehr und ergab sich in sein Schicksal. Das 0:4 durch Johannes Volkmar (86.)folgerichtig. Höfner war dementsprechend bedient: „Man kann verlieren, aber sich komplett aufgeben und beinahe abschlachten lassen, das geht nicht.“ Er betonte allerdings auch: „Moosinning ist eine Mannschaft ohne wirkliche Schwachstelle. Für mich das beste Team nach dem ASV Dachau. Die Punkte müssen wir in den kommenden Partien holen.“ Dann geht es für die Lohhofer zuerst gegen Moosburg und dann in Kösching darum, jeglichen Kontakt zur Abstiegzone zu vermeiden.

 

19. Spieltag: 16. November 2013, SV Lohhof - SV Sulzemoos

Lohhof gelingt Befreiungsschlag - Hörr feiert Comeback

 

Nach zuletzt drei sieglosen Spielen und der insgesamt schwachen Ausbeute von nur fünf Punkten aus den vergangenen sieben Spielen, wollte sich der SV Lohhof unbedingt mit einem Dreier in die Winterpause verabschieden. Beim 4:1 (2:1)-Erfolg gegen den SV Sulzemoss klappte dies eindrucksvoll.

 

Coach Leo Höfner wertete den starken Auftritt seiner Truppe auch angesichts dieser Negativserie als „sehr versöhnlichen Abschluss“. Dabei war dem Bezirksliga-Aufsteiger in den ersten Zügen der Partie die Verunsicherung noch deutlich anzumerken. Lohhof tat sich schwer ins Spiel und vor allem in die Zweikämpfe zu kommen. Höfner: „Sulzemoos hat in der ersten Viertelstunde wirklich gut gespielt und ist fast folgerichtig auch in Führung gegangen.“ Der Top-Torjäger der Liga, Manuel Eisgruber, wurde nach einem Ballverlust der Lohhofer mustergültig bedient und vollstreckte eiskalt zur Führung für die Gäste (10.).

 

Suck und Kattner drehen Spiel

 

Es folgte die laut Höfner entscheidende Phase des Spiels: „Sulzemoos hat sich nach dem Tor etwas zufrieden gegeben und ist nicht mehr so konsequent in die Zweikämpfe gegangen.“ Somit ermöglichten es die Gäste den Lohhofern, die nun zusätzlich ihre anfängliche Schlafmützigkeit immer mehr ablegten, selbst mutiger zu werden und eine Vielzahl an Torchancen zu kreieren. Bereits nach 25 Minuten wurden die Gastgeber durch einen sehenswerten Gewalt-Freistoß von Daniel Suck mit dem Ausgleich belohnt.

 

Nur drei Minuten später war das Spiel dank einer nicht minder spektakulären Einzelaktion von Maximilian Kattner mit abschließendem Distanzschuss ins Kreuzeck gedreht (28.). Und Lohhof machte weiter Druck. Vor allem bei ihrem Keeper konnten sich die Sulzemooser in der Folge bedanken, der unter anderem Riesenchancen aus kürzester Distanz von Michael Huber und Fritz Alt brillant entschärfte und die Partie somit bis zur Halbzeit noch offen hielt.

 

Sonderlob für Sturmtank Huber

 

„Wir haben leider etwas zu lange gebraucht, bis wir letztlich den Deckel draufgemacht haben.

 Aber insgesamt haben wir auch angesichts des frühen Rückstands eine gute und kämpferische Mannschaftsleistung gezeigt und können somit zufrieden in die Winterpause gehen“, so Höfner nach dem Spiel. Seine Mannschaft blieb auch nach dem Seitenwechsel das klar spielbestimmende Team und belohnte sich in der 49. Minute: Alt setzte den gerade eingewechselten Tommy Schrey perfekt in Szene. Dieser ließ sich nicht lange bitten und sorgte für die Vorentscheidung.

 

Auch im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte reihte sich Chance an Chance. Unter anderem traf Kapitän Willi Saiger die Latte, ehe es dem überragenden Suck vorbehalten war, nach einer wunderschönen Kombination den Endstand herzustellen (88.). Alles in allem resümierte Höfner einen „großen Fight“ seiner Truppe. Der Auftritt von Stürmer Michael Huber entlockte dem Coach sogar ein Sonderlob: „Der Hubi hat eine hervorragende Leistung gezeigt. Wie er da vorne gekämpft, Bälle erobert und dann auch verteilt hat, war richtig stark.“

 

Kämpfernatur Hörr ist zurück

 

Kurz vor Spielende rückte der Sport für die Zuschauer im Hans-Bayer-Stadion in den Hintergrund. Rund drei Monate nach seinem schweren Fahrradunfall, bei dem er sich schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen zuzog, feierte Stephan Hörr sein Comeback auf dem Fußballplatz. Höfner zeigte sich sehr erfreut über die schnelle Genesung: „Ich habe nach dem Unfall nie damit gerechnet, dass er noch vor der Winterpause wieder spielen kann.“ Umso glücklicher sei er nun, zumal er es sich einfach verdient habe: „Der Hörby hat nie aufgegeben und hat von Anfang an mit vollem Einsatz versucht, sich wieder ins Team zu kämpfen.“    

 

Alles in allem wirklich ein versöhnlicher Abschluss des Meisterjahres 2013.

 

18. Spieltag: 11. November 2013, TSV Rohrbach - SV Lohhof

Lohhof geht in Rohrbach baden

 

Der SV Lohhof kann auch beim TSV Rohrbach keine Punkte holen. Auf einem unbespielbarem Platz fällt das 1:4 (1:2) gegen den Abstiegskandidaten aber zu deutlich aus.



Wieder einmal ein gebrauchter Tag für den SVL. Dem goldenen Aufstiegs-Sommer folgt ein eher durchwachsener Herbst, in dem die Höfner-Truppe einfach zu viele Zähler liegen lässt. In Rohrbach, einer Mannschaft, die gegen den Abstieg spielt, ging Lohhof ebenfalls nicht nur sprichwörtlich baden.

Nach bereits drei Minuten war alles, was man sich vorgenommen hatte schon wieder wie weggepustet. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung hatte Innenverteidiger Hendrik
Ulfers Rohrbachs Konter nur durch ein Foulspiel im Strafraum stoppen können, den fälligen Elfmeter verwandelte Philipp Federl souverän.

Saiger markiert Ausgleich



Auf dem extrem schwer bespielbarem Geläuf schenkten sich beide Teams nichts – kämpften um jeden Zentimeter. Lohhofs Trainer Leo Höfner konnte seiner Mannschaft dahingehend nichts vorwerfen. Im Gegenteil. Was er allerdings anprangerte war etwas, was ein Trainer seinem Team selten vorwirft: „Wir haben versucht Fußball zu spielen, das war heute unser Problem. Da war Rohrbach geschickter.“ Zu viele Bälle habe man verschenkt und den Gegner dadurch stark gemacht.

 

Nach knapp einer halben Stunde wurde Lohhof endlich belohnt. Einen Schuss von Daniel Suck konnte Rohrbachs Torhüter nur nach vorne abklatschen. Kapitän Willi Saiger egalisierte (27.). Doch nur fünf Minuten später war das wieder dahin. Ein Ballverlust am eigenen Strafraum und schon zappelte der Ball im Netz. Oliver Duchale hatte getroffen (32.). Mit diesem Rückstand ging es auch in die Kabinen.

Doppel-Rot für Lohhof

Höfner versuchte alles, stellte das Team noch einmal um. Lohhof kämpfte, doch kein Schuss wollte an den Verteidigern vorbei aufs Tor fliegen. Ein ums andere Mal war ein Körperteil der Rohrbacher im Weg. Die Gastgeber hatten die besseren Gelegenheiten und zwangen SVL-Keeper Manuel von
Klaudy zu zwei Glanzparaden. In der 65. Minute war dann aber auch er machtlos, als erneut Duchale auf 3:1 erhöhte.

 

Für kurioses war im strömenden Regen schließlich der Schiedsrichter zuständig, als er einen bereits verwarnten Rohrbacher zunächst die Gelbe Karte geben wollte, dann bemerkte, dass dieser bereits verwarnt war und die Karte wieder einsteckte.

Rigoros war er dagegen auf der anderen Seite. Nach einem Foulspiel stellte er zunächst Maxi Kettenbach mit glatt Rot vom Platz. Als Maxi Kattner sich kurz beschwerte griff er noch einmal durch und zeigte dem bereits verwarnten Verteidiger die Ampelkarte (75.).

Gegen Sulzemoos raus aus dem Tief

Selbst zu neunt war Lohhof fußballerisch besser, das Tor traf aber wieder Rohrbach in Person von Duchale (88.).

 

„Der Sieg war einigermaßen verdient, aber nicht in der Höhe“, meinte Höfner. Die Gastgeber hätten sich besser auf Platz eingestellt und die klareren Tormöglichkeiten gehabt, so der Coach.

Um nicht von einer Krise sprechen zu müssen, sollten die Lohhofer zum Abschluss eines rundum erfolgreichen Aufstiegsjahres 2013 ihr Heimspiel gegen Sulzemoos erfolgreich gestalten. Das Spiel steigt am Samstag um 14.30 Uhr.

17. Spieltag: 03. November 2013, SV Lohhof - SV Aubing

SVL spielt unentschieden gegen Aubing

 

Der SV Lohhof kommt im Heimspiel gegen den SV Aubing nicht über ein Remis hinaus. Beim 1:1 (0:1) hilft auch der Trost nicht, dass man sogar in Unterzahl die gefährlichere Mannschaft war.

 

So richtig glücklich war nach dem Schlusspfiff niemand mit dem Punktgewinn. Gegen Aubing hatte sich die Mannschaft von Trainer Leo Höfner mehr ausgerechnet, auch wenn der Tabellenneunte einer der stärksten Gegner der Hinserie war. Nach zuletzt drei Niederlagen aus vier Spielen war die Mannschaftsleistung allerdings mal wieder ansprechend. „Wir haben wirklich gekämpft und die Vorgaben gut umgesetzt.

 

Wir hatten viele Ballgewinne und haben Aubing zu langen Bällen gezwungen“, sagte Höfner. Lohhof dominierte das Geschehen und hatte die frühe Chance zur Führung. Josip Zagar scheiterte mit seinem Handelfmeter allerdings am guten Gäste-Torwart (8.). Nur sechs Minuten später kostete ein Ballverlust im Mittelfeld den Rückstand. Aubing konterte schnell und Maximilian Thurnhuber nutzte einen Stellungsfehler im Abwehrzentrum per Kopf zur Führung (14.).

 

Höfner muss früh wechseln

 

Höfner hatte seine Elf im Gegensatz zum Dachau-Spiel gleich auf mehreren Positionen verändert, musste sein Konzept jedoch schon früh verletzungsbedingt umstellen. Er selbst musste schon früher als geplant für den angeschlagenen Fritz Alt ran (21.), ebenso Romeo Gramaglia, der den verletzten Top-Torschützen Hassan Aden im Sturm ersetzte (15.).

 

In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Lohhof versuchte alles, war jedoch nicht zwingend genug.

Schließlich wurden die Rot-Schwarzen aber belohnt. Nach einem Eckball von Daniel Suck traf Christian

Grujicic den Ball perfekt und markierte den Ausgleich (68.).

 

Aubinger Abwehrbeine verhindern SVL-Sieg

 

Einen Suck-Flachschuss wehrte der Keeper vor die Füße von Michael Huber ab, der scheiterte allerdings ebenso an einem Abwehrbein, wie zuvor schon Romeo Gramalia. Auch hier hatte ein Aubinger noch für den geschlagenen Torwart gerettet.

 

In einem kampfbetonten Spiel sah Suck dann nach 73 Minuten die Ampelkarte. „Insgesamt ist ziemlich viel gegen uns gelaufen“, findet Höfner. Die Effektivität der Gäste, der verschossene Elfmeter, die zahlreichen Abwehrbeine, die ein Tor verhinderten und nicht zuletzt der Platzverweis. Ein harmloses Foulspiel führte zu Sucks erster gelben Karte. Die unzähligen Fouls an den Mittelfeldmann wurden vom Unparteiischen nicht streng genug geahndet. In Unterzahl scheiterte Maximilian Kettenbach noch mit einem Linksschuss und schließlich auch Grujicic am guten Aubinger Tormann.

 

Glück hatte Lohhof als das Schiedsrichter-Gespann Aubing noch beim Stand von 0:1 einen Treffer wegen Abseits – wohl zu Recht – aberkannte. Letztlich müsse man mit dem Punkt zufrieden sein, auch wenn man es verpasst hätte sich selbst zu belohnen, meint Höfner.

11. Mai 2013, FC Alte Heide-DSC - SV Lohhof

Huber köpft Lohhof zum Aufstieg

 

Es ist vollbracht!

 

Der SV Lohhof steht dank des 2:1-Sieges bei Alte Heide und der gleichzeitigen 2:4-Niederlage des Verfolger Kammerbergs in Petershausen als erster Aufsteiger der Kreisliga München 1 fest.

 

Der Schlüssel zu diesem Coup waren für Spieltrainer Leo Höfner die Konstanz des Teams und die Siege gegen vermeintlich schwächere Teams.

 

"Es ist ein Riesending für uns. Besser kann es eigentlich gar nicht laufen", jubelte der frisch gebackene Papa. Am Dienstag kam Töchterchen Lea zur Welt. "Eine unglaubliche Woche auch für mich persönlich", freut er sich.

 

Auch was das kommende Jahr angeht ist Höfner optimistisch. Realisierbar sei ein Platz im Mittelfeld, hofft er.